In den für Defender üblichen Formaten gibt es kaum Winterreifen. Um so angenehmer war ich überrascht, als ich mit dem Bridgestone Blizzak DM-V2 einen der raren Vertreter dieser Kategorie aufstöbern konnte.
Vor allem, da meine guten, alten Nokian Hakkapeliitta schon ein wenig in die Jahre gekommen waren. Nicht abgefahren - aber rutscig bei Nässe.
Also den Bridgestone. Einen Japaner! Ja, aber einen, der es in sich hat: ein sogenannter Extrem-Winterreifen mit nordischen Compound für arktische Verhältnisse. Wie er sich bei Schnee und Eis schlägt, muss ich erst abwarten.
Oder Testberichte lesen. Bei den 230 Anwenderberichten des grossen amerikanischen Reifenhändlers tirerack.com schneidet dieser Reifen am Besten ab. In der Kategorie "Studless Ice & Snow (Light Truck)".
Und "Light Truck" deutet auch auf den geplanten Einsatzbereich hin. Gelobt werden neben den üblichen Winterfähigkeiten auch die Traktion bei Trockenheit und Nässe - und besonders der Komfort. Letzteres kann ich bestätigen - hatte noch nie so leise und komfortable Reifen.
So sehen die im Katalog aus:
Was man nicht erkennen kann: der Reifen hat fast die doppelte Profiltiefe im Vergleich der üblichen 8 mm für PKW Reifen. Und man könnte ihn als "grobstollig" beschreiben.
Und so in echt am Fahrzeug:
Echt massiv. Und trotzdem komfortabel und laufruhig. Zumindest für Defender Verhältnisse.
Ach und wer jetzt auch die selben 17" Felgen haben will, welche ich 2012 gekauft habe: die gibt es (wieder). In England. "Defender Predator Wheels" googlen. 200 Pfund pro Stück derzeit.
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Donnerstag, 31. Oktober 2019
Sonntag, 18. Februar 2018
Zwischenbilanz ATB Differentiale
Letzten Sommer hat sich ja mein vorderes Differential verabschiedet.
Das nahm ich zum Anlass, um vorne und hinten jeweils ein Ashcroft ATB Sperrdifferential (Torsen) einbauen zu lassen.
Im Süden Deutschlands hatten wir ja jetzt ab und zu glatte Strassenverhältnisse. Was mir ausreichend Gelegenheit gab, die neuen Differentiale zu testen. Ich fasse zusammen:
Das nahm ich zum Anlass, um vorne und hinten jeweils ein Ashcroft ATB Sperrdifferential (Torsen) einbauen zu lassen.
Animation eines Torsen Sperrdifferentials
Es gab ja einige Unkenrufe, die einen nachteiligen Einfluss auf das Fahrverhalten prognostizierten. Zumindest bei mir, ist nichts davon eingetreten.
Es gab ja einige Unkenrufe, die einen nachteiligen Einfluss auf das Fahrverhalten prognostizierten. Zumindest bei mir, ist nichts davon eingetreten.
Im Süden Deutschlands hatten wir ja jetzt ab und zu glatte Strassenverhältnisse. Was mir ausreichend Gelegenheit gab, die neuen Differentiale zu testen. Ich fasse zusammen:
- Das Regeln der unsäglichen elektronischen Traktionskontrolle (ETC) ist verschwunden. Die Differentiale übernehmen wohl jetzt die Regelfunktion, bevor die Elektronik eingreifen kann.
- Der Geradeauslauf ist deutlich besser als vorher. Jetzt kann ich sogar das Lenkrad loslassen und der Defender fährt geradeaus weiter.
- Das „Klonk“ beim Schalten ist weitgehend verschwunden und zumindest deutlich besser als vorher.
- Es gibt keinerlei negative Einflüsse beim Fahren.
Sonntag, 11. Dezember 2016
Schwächelt meine Batterie jetzt kurz vor dem Winter?
Vor zwei Jahren habe ich mir extra eine sündhaft teure AGM Batterie einbauen lassen. Bislang hat die auch immer klaglos funktioniert.
Vor kurzen kam ich zurück ins Parkhaus am Flughafen, wo der Defender zwei Tage lang stand und die Batterie war mausetot. Zusammen mit dem Parkplatzbetreiber habe ich es mühsam geschafft, den Wagen fremdzustarten.
Das war vor vier Wochen. Seitdem ist der Defender immer wieder mal eine Woche oder länger unbenutzt rumgestanden und das Problem ist nicht mehr aufgetreten.
Zur Sicherheit habe ich mir so ein kleines Voltmeter für den Zigarettenanzünder gekauft. Aber das zeigt ebenfalls bedenkliche Werte: 11,4 V mit Motor aus und 14,3 V mit Motor an. Entweder zeigt das Voltmeter falsch an (denn danach wäre die Batterie mausetot - startet aber problemlos) - aber dann nur mit Motor aus; denn die 14,3 V mit laufenden Motor sind plausibel. Oder irgendwas ist faul.
Jetzt stecke ich halt ab und zu das CTEK Ladegerät dran. Das hat einen speziellen AGM Modus. Und zum Glück habe ich mir den CTEK Anschluss auch von der Batteriekiste nach draussen gelegt, so dass sich der Aufwand in Grenzen hält.
Das Bild zeigt den CTEK Anschluss, der aus dem Sitzkasten kommt und das damit verbundene CTEK Ladegerät. Auch nach dem vollständigen Laden zeigt das Voltmeter nur 11,4 V an. Das kann nicht sein!
Eigentlich kann die Batterie nach zwei Jahren keinen Schlag weg haben. Vielleicht habe ich am Flughafen wirklich irgendwas brennen lassen und das Voltmeter hat einen Schlag...
Edit 2018: ich habe die Batterie gegen eine Bosch AGM austauschen lassen.
Vor kurzen kam ich zurück ins Parkhaus am Flughafen, wo der Defender zwei Tage lang stand und die Batterie war mausetot. Zusammen mit dem Parkplatzbetreiber habe ich es mühsam geschafft, den Wagen fremdzustarten.
Das war vor vier Wochen. Seitdem ist der Defender immer wieder mal eine Woche oder länger unbenutzt rumgestanden und das Problem ist nicht mehr aufgetreten.
Zur Sicherheit habe ich mir so ein kleines Voltmeter für den Zigarettenanzünder gekauft. Aber das zeigt ebenfalls bedenkliche Werte: 11,4 V mit Motor aus und 14,3 V mit Motor an. Entweder zeigt das Voltmeter falsch an (denn danach wäre die Batterie mausetot - startet aber problemlos) - aber dann nur mit Motor aus; denn die 14,3 V mit laufenden Motor sind plausibel. Oder irgendwas ist faul.
Jetzt stecke ich halt ab und zu das CTEK Ladegerät dran. Das hat einen speziellen AGM Modus. Und zum Glück habe ich mir den CTEK Anschluss auch von der Batteriekiste nach draussen gelegt, so dass sich der Aufwand in Grenzen hält.
Das Bild zeigt den CTEK Anschluss, der aus dem Sitzkasten kommt und das damit verbundene CTEK Ladegerät. Auch nach dem vollständigen Laden zeigt das Voltmeter nur 11,4 V an. Das kann nicht sein!
Eigentlich kann die Batterie nach zwei Jahren keinen Schlag weg haben. Vielleicht habe ich am Flughafen wirklich irgendwas brennen lassen und das Voltmeter hat einen Schlag...
Edit 2018: ich habe die Batterie gegen eine Bosch AGM austauschen lassen.
Samstag, 26. November 2016
Hat der Defender eine Heizung?
Was ist das denn für eine Frage? Ist mir der bevorstehende Winterbeginn zu nahe gegangen?
Die Frage ist berechtigt, wenn man weiss, dass in der nahen Vergangenheit den Konstrukteuren de Defenders das thermische Wohlbefinden seiner Insassen nicht so wichtig war.
Also hat er eine Heizung?
Ja klar, mit einem Blick auf die Mittelkonsole identifiziert man sogar mechanische Drehregler, welche bei modernen Autos längst elektronischen Tasten weichen mussten:
Na, und wie heizt er denn? Sagen wir mal im Vergleich zu anderen Autos, welche in diesem Jahrhundert gebaut wurden?
Konkretes Beispiel:
Die Frage ist berechtigt, wenn man weiss, dass in der nahen Vergangenheit den Konstrukteuren de Defenders das thermische Wohlbefinden seiner Insassen nicht so wichtig war.
Also hat er eine Heizung?
Ja klar, mit einem Blick auf die Mittelkonsole identifiziert man sogar mechanische Drehregler, welche bei modernen Autos längst elektronischen Tasten weichen mussten:
Na, und wie heizt er denn? Sagen wir mal im Vergleich zu anderen Autos, welche in diesem Jahrhundert gebaut wurden?
Konkretes Beispiel:
- 5 Grad Aussentemperatur, Motor kalt, Heizungsregler voll aufgedreht, Lüftung Stufe 1
- 3 Minuten Stadt: kalt
- +5 Minuten Landstrasse: lauwarme Luft kommt
- +10 Minuten Autobahn: warme Luft kommt
- +5 Minuten Landstrasse: innen ist es behaglich warm
+ 30 Minuten Autobahn: es wird ungemütlich heiss
Also warm wird es nach rund 20 Minuten. Bei 12 Liter Kühlwasser dauert das halt seine Zeit. Moderne Autos haben 3-4 Liter Kühlwasser.
Nach weiteren 30 Minuten muss man die Heizung runterregeln. Dabei fällt einem auf, dass das gar nicht so einfach ist. Eine konstante Temperatur kann nicht eingestellt werden, weil die Heizung geschwindigkeitsabhängig funktioniert. Schneller fahren = besser heizen.
Nun wird die rechte Wade des Fahrers unangenehm heiss, wenn der Luftstrom nach unten gerichtet ist. Hier hilft nur der nachträgliche Einbau einer Abschirmung - der sogenannte "Heat Deflector" siehe diesen Beitrag.
Bei minus 20 Grad sieht das schon ganz anders aus: hier braucht man Geduld und darf nicht kälteempfindlich sein, wenn man Defender fährt. Vor allem, weil es bei vielen Defender noch reinzieht (nicht bei mir; Dichtungen sind top/erneuert, Türen richtig eingestellt).
Bei minus 20 Grad sieht das schon ganz anders aus: hier braucht man Geduld und darf nicht kälteempfindlich sein, wenn man Defender fährt. Vor allem, weil es bei vielen Defender noch reinzieht (nicht bei mir; Dichtungen sind top/erneuert, Türen richtig eingestellt).
Ach so: die hinteren Passagiere müssen frieren, denn hinten sind keine Luftauslässe. Schade drum.
Zum Vergleich: bei einem normalen Golf wird es nach drei Minuten warm und dann wird die Temperatur automatisch gehalten.
Zum Vergleich: bei einem normalen Golf wird es nach drei Minuten warm und dann wird die Temperatur automatisch gehalten.
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Winter
Dienstag, 1. November 2016
Winterreifen sind drauf...
... und die Standheizung ist repariert.
Zwei interessante Details am Rande:
1. Winterräder ohne Spurverbreiterung. Eigentlich ohne Absicht - ich habe sie einfach vergessen. Aber ich finde, es sieht stimmiger aus. Wenn die Räder weiter innen im Radkasten stehen, unterstreicht das den altmodischen Charakter des Fahrzeugs.
2. Die Standheizung musste nach sieben Jahren instandbesetzt werden: der Brenner hält offensichtlich nicht ewig. Bei der Reparatur (offizieller Webasto Stützpunkt) wurde festgestellt, dass die Standheizung beim Einbau im Sitzkasten überhitzt. Das dürfte die Ursache für den Defekt sein. Also wurde eine Frischluft-Ansaugung nach aussen gelegt.
15 Grad und Sonne. Vielleicht braucht man ja dieses Jahr die Winterreifen. Falls nicht: auch egal.
Zwei interessante Details am Rande:
1. Winterräder ohne Spurverbreiterung. Eigentlich ohne Absicht - ich habe sie einfach vergessen. Aber ich finde, es sieht stimmiger aus. Wenn die Räder weiter innen im Radkasten stehen, unterstreicht das den altmodischen Charakter des Fahrzeugs.
2. Die Standheizung musste nach sieben Jahren instandbesetzt werden: der Brenner hält offensichtlich nicht ewig. Bei der Reparatur (offizieller Webasto Stützpunkt) wurde festgestellt, dass die Standheizung beim Einbau im Sitzkasten überhitzt. Das dürfte die Ursache für den Defekt sein. Also wurde eine Frischluft-Ansaugung nach aussen gelegt.
15 Grad und Sonne. Vielleicht braucht man ja dieses Jahr die Winterreifen. Falls nicht: auch egal.
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Montag, 16. November 2015
Wintervorbereitungen
Die guten Nokian Winterreifen hat er jetzt wieder drauf. Geputzt ist er auch. Geputzt? In einem Anfall von geistiger Umnachtung habe ich die Poliermaschine rausgeholt und ihn danach eingesalbt mit Wachs. Zwei Tage Arbeit. Glänzt wie ein Spiegel.
Dann noch eine Keramik-Versiegelung, aus dem schönen Korea, namens Gyeon View auf der Frontscheibe appliziert und schon steht er so da:
Dann wollte ich noch das Antennenthema lösen. Es knackt und knarzt im Radio. Antennenfuss mit Masse verbunden. Leider fehlgeschlagen. Irgendwann muss ich das ganze Teil austauschen.
Hmm und die Standheizung ist noch eine Baustelle. Wird nicht mehr so warm wie früher. Muss ich doch mal in die Werkstatt fahren.
Dann noch eine Keramik-Versiegelung, aus dem schönen Korea, namens Gyeon View auf der Frontscheibe appliziert und schon steht er so da:
Dann wollte ich noch das Antennenthema lösen. Es knackt und knarzt im Radio. Antennenfuss mit Masse verbunden. Leider fehlgeschlagen. Irgendwann muss ich das ganze Teil austauschen.
Hmm und die Standheizung ist noch eine Baustelle. Wird nicht mehr so warm wie früher. Muss ich doch mal in die Werkstatt fahren.
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Montag, 13. Oktober 2014
"Alte" Winterräder erneuert
Was ist denn jetzt wieder so spektakulär an seinen alten Winterrädern? Okay, es sind 17 Zoll Räder mit 265/70 R 17 Winterreifen.
Erstens war ein Reifen defekt. Nagel drin. Leider gibt es den Nokian Hakkapeliitta LT nicht mehr sondern nur noch den LT2. Einen neuen Reifen alleine kann man nicht drauf machen - also zwei, so dass zumindest eine Achse identisch bereift ist.
Zweitens waren die Felgen schwarz glänzend. Und auch kein schöner Lack. Kratzer drin. Fand ich hässlich. Also neu mattschwarz pulverbeschichten.
Drittens hatten die Felge eine Einpresstiefe von 20 mm bei 8 Zoll Breite. Damit stehen sie weiter innen im Radkasten als die Sommerräder mit ET 5 bei gleicher Breite. Also kamen H&R Spurverbreiterungen drauf.
So sieht es jetzt in der Totale aus:
Mattschwarze 17 Zoll Felgen mit 265er Nokian Winterreifen. Wie machen sich die Spurverbreiterungen? ET 20 mit SPV 33 ergibt ja negativ 13 mm Einpresstiefe... Na wenn man genau hinschaut...
... könnte man der Auffassung sein, dass die Radabdeckung nun grenzwertig ist. Sieht aber gut aus. Und fährt sich spektakulär gut. So einen guten Radsatz hatte ich noch nie auf dem Defender: leise, komfortabel und absolut spurstabil.
Edit - weil schon mehrere Fragen dazu kamen:
Erstens war ein Reifen defekt. Nagel drin. Leider gibt es den Nokian Hakkapeliitta LT nicht mehr sondern nur noch den LT2. Einen neuen Reifen alleine kann man nicht drauf machen - also zwei, so dass zumindest eine Achse identisch bereift ist.
Zweitens waren die Felgen schwarz glänzend. Und auch kein schöner Lack. Kratzer drin. Fand ich hässlich. Also neu mattschwarz pulverbeschichten.
Drittens hatten die Felge eine Einpresstiefe von 20 mm bei 8 Zoll Breite. Damit stehen sie weiter innen im Radkasten als die Sommerräder mit ET 5 bei gleicher Breite. Also kamen H&R Spurverbreiterungen drauf.
So sieht es jetzt in der Totale aus:
Mattschwarze 17 Zoll Felgen mit 265er Nokian Winterreifen. Wie machen sich die Spurverbreiterungen? ET 20 mit SPV 33 ergibt ja negativ 13 mm Einpresstiefe... Na wenn man genau hinschaut...
... könnte man der Auffassung sein, dass die Radabdeckung nun grenzwertig ist. Sieht aber gut aus. Und fährt sich spektakulär gut. So einen guten Radsatz hatte ich noch nie auf dem Defender: leise, komfortabel und absolut spurstabil.
Edit - weil schon mehrere Fragen dazu kamen:
- Nein, die Felgen haben keine Zulassung. Sind meine Winterräder; zum TÜV muss ich im Sommer.
- Nein, die Felgen gibt es nicht mehr. Alternativ empfehle ich die MaxXtrac Manta Wheels von Silverline - gibt es als 16, 17, 18 und 20 Zoll Varianten
Sonntag, 28. September 2014
Endlich klare Sicht: Scheibenversiegelung und Bosch Aerotwin Wischer
Irgendwie ist die Windschutzscheibe des Defenders nicht so toll vergütet, wie bei modernen Autos. Und die Scheibenwischer stellen eine historische Konstruktion dar. In Folge fehlt oft die klare Sicht im Vergleich zu anderen Autos.
Nachdem ich schon früher mit verschiedenen Wischern und Scheibenversiegelungen relativ erfolglos experimentiert habe, ist mir nun ein Durchbruch gelungen.
Zum einen habe ich eine neue Windschutzscheibe erhalten, da die Scheibenheizung defekt war. Das habe ich zum Anlass genommen, die neue Scheibe gleich mal mit Glaspolitur und einer Poliermaschine zu behandeln. Danach habe ich eine Scheibenversiegelung aufgebracht: Optimum Opti-Glass.
Das hat schon einmal zu ziemlich klarer Sicht geführt. Nur streifenfrei Wischen war nicht ganz perfekt.
Dann habe ich entdeckt, dass es die Bosch Aerotwin Scheibenwischer auch in dem winzigen Defenderformat gibt. Draufgesteckt.
Und jetzt ist es perfekt.
Wer sich wundert, warum der Defender so glänzt: heute habe ich in einem Anfall von Winterpanik den Wagen gewaschen und mit Dodo Supernatural Hybrid Wachs behandelt. Schon toll, welchen Glanzeffekt dies bringt. Und hoffentlich schützt es auch den Lack über den Winter. Na ja, wird schon: der Lack dürfte nach über fünf Jahren als neuwertig durchgehen.
Nachdem ich schon früher mit verschiedenen Wischern und Scheibenversiegelungen relativ erfolglos experimentiert habe, ist mir nun ein Durchbruch gelungen.
Zum einen habe ich eine neue Windschutzscheibe erhalten, da die Scheibenheizung defekt war. Das habe ich zum Anlass genommen, die neue Scheibe gleich mal mit Glaspolitur und einer Poliermaschine zu behandeln. Danach habe ich eine Scheibenversiegelung aufgebracht: Optimum Opti-Glass.
Das hat schon einmal zu ziemlich klarer Sicht geführt. Nur streifenfrei Wischen war nicht ganz perfekt.
Dann habe ich entdeckt, dass es die Bosch Aerotwin Scheibenwischer auch in dem winzigen Defenderformat gibt. Draufgesteckt.
Und jetzt ist es perfekt.
Wer sich wundert, warum der Defender so glänzt: heute habe ich in einem Anfall von Winterpanik den Wagen gewaschen und mit Dodo Supernatural Hybrid Wachs behandelt. Schon toll, welchen Glanzeffekt dies bringt. Und hoffentlich schützt es auch den Lack über den Winter. Na ja, wird schon: der Lack dürfte nach über fünf Jahren als neuwertig durchgehen.
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Winter
Sonntag, 14. September 2014
Mudstuff Heater Deflector und Dirt D-Fender
Im Vorgriff auf den kommenden Winter habe ich zwei Sachen modifiziert, die mich am Defender immer schon gestört haben.
Die Heizung. Sie geht zwar wirklich gut - aber im Fussraum bläst sie die heisse Luft genau auf den Unterschenkel des Fahrers. Insbesondere, wenn man eine dünne Anzugshose anhat, wird das recht langfristig unangenehm. Ja, man könnte die Heizung einfach runterdrehen - aber ich habe es halt gerne warm.
Der Mudstuff Heater Deflector lenkt die heisse Luft an eine bessere Stelle. Das funktioniert auch tadellos, wie ich ausprobiert habe. Keine angebrannten Füsse mehr.
Der Dreck an der Seite. Die vorderen Räder verteilen den Dreck sehr schön an der Seite - bis hoch zum Seitenfenster. Insbesondere, wenn man (wie ich) breitere Reifen hat, welche weiter raus stehen. Irgendwann kann man nach ausgiebigen Fahren auf gesalzenen Strassen nicht mehr zum Fenster raussehen - und es ist auch kein grosser Spass, den ganzen Kram im Winter wieder zu entfernen.
Der Mudstuff Dirt D-Fender ist ein kleines Plastikteil, der wirklich effizient verhindert, dass sich der ganze Dreck an der Fahrzeugseite absetzt.
Wird einfach genietet. Könnte man auch lackieren, wenn man will.
Die Heizung. Sie geht zwar wirklich gut - aber im Fussraum bläst sie die heisse Luft genau auf den Unterschenkel des Fahrers. Insbesondere, wenn man eine dünne Anzugshose anhat, wird das recht langfristig unangenehm. Ja, man könnte die Heizung einfach runterdrehen - aber ich habe es halt gerne warm.
Der Mudstuff Heater Deflector lenkt die heisse Luft an eine bessere Stelle. Das funktioniert auch tadellos, wie ich ausprobiert habe. Keine angebrannten Füsse mehr.
Der Dreck an der Seite. Die vorderen Räder verteilen den Dreck sehr schön an der Seite - bis hoch zum Seitenfenster. Insbesondere, wenn man (wie ich) breitere Reifen hat, welche weiter raus stehen. Irgendwann kann man nach ausgiebigen Fahren auf gesalzenen Strassen nicht mehr zum Fenster raussehen - und es ist auch kein grosser Spass, den ganzen Kram im Winter wieder zu entfernen.
Der Mudstuff Dirt D-Fender ist ein kleines Plastikteil, der wirklich effizient verhindert, dass sich der ganze Dreck an der Fahrzeugseite absetzt.
Wird einfach genietet. Könnte man auch lackieren, wenn man will.
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Mittwoch, 4. Dezember 2013
Endlich wieder Winterräder...
Ja, was schreibt er denn da? Freut er sich etwa auf den Winter? Im nasskalten Schneematsch im Dunkeln rumstapfen? Morgens Eis kratzen und frieren?
Nein - den Winter kann ich leider nicht verhindern, obwohl ich mich bemühe, die globale Erwärmung speziell im süddeutschen Raum zu beschleunigen.
Wie in den anderen Beiträgen ausgeführt, sind die Räder bei der ersten Montage im Oktober nicht richtig rund gelaufen und das Auto war über 100 km/h unfahrbar. Der Händler hat eine defekte Felge diagnostiziert und es war schwer, Ersatz aus England zu beschaffen. Schwer? Unmöglich.
Also haben wir nochmal scharf nachgedacht: im Frühjahr liefen die Räder ja noch rund. Im Sommer waren sie eingelagert und im Herbst laufen sie auf einmal nicht mehr rund? Das Rätsels Lösung war die Zentrierung der Radbolzen über Einpressbuchsen in den Felgen. Das erforderte einfach mehrere Stunden Hingabe bei der Montage. Aber jetzt laufen sie wunderbar rund.
Hier ein Nightshot:
Ich habe sogar die verrosteten Radschrauben schwarz verzinken lassen.
Die Nokian Reifen laufen wunderbar sanft, leise und komfortabel ab. Ich hatte ja damals leichte Unzufriedenheit mit den Cooper S/T Maxx geäussert und dies auf das Gewicht der Reifen geschoben.
Jetzt habe ich mal nachgemessen:
Nein - den Winter kann ich leider nicht verhindern, obwohl ich mich bemühe, die globale Erwärmung speziell im süddeutschen Raum zu beschleunigen.
Wie in den anderen Beiträgen ausgeführt, sind die Räder bei der ersten Montage im Oktober nicht richtig rund gelaufen und das Auto war über 100 km/h unfahrbar. Der Händler hat eine defekte Felge diagnostiziert und es war schwer, Ersatz aus England zu beschaffen. Schwer? Unmöglich.
Also haben wir nochmal scharf nachgedacht: im Frühjahr liefen die Räder ja noch rund. Im Sommer waren sie eingelagert und im Herbst laufen sie auf einmal nicht mehr rund? Das Rätsels Lösung war die Zentrierung der Radbolzen über Einpressbuchsen in den Felgen. Das erforderte einfach mehrere Stunden Hingabe bei der Montage. Aber jetzt laufen sie wunderbar rund.
Hier ein Nightshot:
Ich habe sogar die verrosteten Radschrauben schwarz verzinken lassen.
Die Nokian Reifen laufen wunderbar sanft, leise und komfortabel ab. Ich hatte ja damals leichte Unzufriedenheit mit den Cooper S/T Maxx geäussert und dies auf das Gewicht der Reifen geschoben.
Jetzt habe ich mal nachgemessen:
- 33 kg wiegt das 8x17 Winterrad mit 265/70R17 Nokian Hakkapeliitta
- 35 kg wiegt das 8x16 Sommerrad mit 265/75R16 Cooper S/T Maxx
Sonntag, 5. Mai 2013
Frühjahrsputz
Traurig schaut er mich an der Defender, weil seine Aussenhaut seit letzten Herbst nicht mehr richtig gepflegt wurde. Allein eine Katzenwäsche gab es zwischendurch, um das Salz runterzuspülen.
Lust habe ich ja keine. Aber es ist Samstag Mittag und es regnet zur Abwechslung mal nicht. Und neue Pflegemittel schlummern unbenutzt in der Garage. Also auf geht's.
Hochdruckreiniger.
Waschen. Mit Dodo Juice Born-to-be-Mild Shampoo und Microfaser Handschuh. Da geht ein Dreck runter.
Hochdruckreiniger.
Iron-X Flugrostentferner drauf. Einwirken lassen, Verteilen mit einem Mikrofasertuch.
Hochdruckreiniger.
Flugrost ist eigentlich immer nach dem Winter drauf. Kommt vom Streugut, Bremsabrieb oder anderen Umweltschädlingen. Sieht man nur auf dunklen Lack nicht. Aber das Iron-X hat einen Indikator und verfärbt sich lila.
Felgenreiniger. Den sanften von Petzolds, den man mit einer Felgenbürste einarbeiten muss.
Hochdruckreiniger. (Habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich einen ganz tollen Kränzle habe?)
Knete mit Dodo Juice Born-Slippery Detailer als Gleitmittel, um auch Reste von Teer und sonstigen festgepappten Schmodder vom Lack zu bekommen.
Nochmal waschen mit zweiten MF-Handschuh - der erste war dreckig. Trocknen mit Water Blade und danach MF-Trockentuch.
Lime Prime Lackreiniger und sanfte Politur auftragen und wieder abtragen. Bereitet den Lack für das Wachs vor.
Dodo Juice Supernatural Hybrid Wachs.
Als ich mit Motorhaube und den Seiten fertig bin, fängt es an zu Regnen. Na toll. Aber es ist eh schon Abend.
Am nächsten Tag mit einem Detailer die Wasserflecken entfernen. Leiter raus und das Dach machen: Lime Prime und Supernatural. Zweite Supernatural Schicht auf Motorhaube und Seiten. Das Hybrid Wachs kann man schichten.
So fertig. Kaffee trinken. Als ich zurückkomme, hat sich ein Vogel auf dem Lack verewigt. Aber kein kleiner Klacks, sondern ein riesiger Schiss von einem Adler mit Durchfall. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Na ja, Mikrofaser Handschuh raus. Dabei merke ich, wie glatt der Lack jetzt ist. Der Handschuh gleitet fast ohne Widerstand über den Lack. Das war der Zweck der ganzen Übung.
Zum Schluss noch mit einer Dose Fluid Film unters Auto gelegt und alles angesprüht. Jetzt ist der Rost bekämpft und ich habe Ölflecken auf dem Pflaster im Hof. Grmbl.
Zeitbedarf insgesamt rund 8 Stunden. So und wo sind die Angeberfotos? Vergessen. Ist halt ein sauberer, schwarzer Defender, der ganz toll glänzt.
Edit eine Woche später. Der Defender ist schon ein wenig dreckig und jetzt stand er eine Stunde im starken Regen. Der Lack ist so glatt, dass das meiste Wasser einfach "abrutscht". Das wenige verbliebene Wasser ballt sich in wenigen Kugeln zusammen.
Beim Fahren kann man zusehen, wie die Wassertropfen auf der Motorhaube davonfliegen und der Fahrtwind das Auto trocknet. So muss es sein.
Edit: auch die Hecktraverse wurde verschönert. Hier weiterlesen.
Lust habe ich ja keine. Aber es ist Samstag Mittag und es regnet zur Abwechslung mal nicht. Und neue Pflegemittel schlummern unbenutzt in der Garage. Also auf geht's.
Hochdruckreiniger.
Waschen. Mit Dodo Juice Born-to-be-Mild Shampoo und Microfaser Handschuh. Da geht ein Dreck runter.
Hochdruckreiniger.
Iron-X Flugrostentferner drauf. Einwirken lassen, Verteilen mit einem Mikrofasertuch.
Hochdruckreiniger.
Flugrost ist eigentlich immer nach dem Winter drauf. Kommt vom Streugut, Bremsabrieb oder anderen Umweltschädlingen. Sieht man nur auf dunklen Lack nicht. Aber das Iron-X hat einen Indikator und verfärbt sich lila.
Felgenreiniger. Den sanften von Petzolds, den man mit einer Felgenbürste einarbeiten muss.
Hochdruckreiniger. (Habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich einen ganz tollen Kränzle habe?)
Knete mit Dodo Juice Born-Slippery Detailer als Gleitmittel, um auch Reste von Teer und sonstigen festgepappten Schmodder vom Lack zu bekommen.
Nochmal waschen mit zweiten MF-Handschuh - der erste war dreckig. Trocknen mit Water Blade und danach MF-Trockentuch.
Lime Prime Lackreiniger und sanfte Politur auftragen und wieder abtragen. Bereitet den Lack für das Wachs vor.
Dodo Juice Supernatural Hybrid Wachs.
Als ich mit Motorhaube und den Seiten fertig bin, fängt es an zu Regnen. Na toll. Aber es ist eh schon Abend.
Am nächsten Tag mit einem Detailer die Wasserflecken entfernen. Leiter raus und das Dach machen: Lime Prime und Supernatural. Zweite Supernatural Schicht auf Motorhaube und Seiten. Das Hybrid Wachs kann man schichten.
So fertig. Kaffee trinken. Als ich zurückkomme, hat sich ein Vogel auf dem Lack verewigt. Aber kein kleiner Klacks, sondern ein riesiger Schiss von einem Adler mit Durchfall. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Na ja, Mikrofaser Handschuh raus. Dabei merke ich, wie glatt der Lack jetzt ist. Der Handschuh gleitet fast ohne Widerstand über den Lack. Das war der Zweck der ganzen Übung.
Zum Schluss noch mit einer Dose Fluid Film unters Auto gelegt und alles angesprüht. Jetzt ist der Rost bekämpft und ich habe Ölflecken auf dem Pflaster im Hof. Grmbl.
Zeitbedarf insgesamt rund 8 Stunden. So und wo sind die Angeberfotos? Vergessen. Ist halt ein sauberer, schwarzer Defender, der ganz toll glänzt.
Edit eine Woche später. Der Defender ist schon ein wenig dreckig und jetzt stand er eine Stunde im starken Regen. Der Lack ist so glatt, dass das meiste Wasser einfach "abrutscht". Das wenige verbliebene Wasser ballt sich in wenigen Kugeln zusammen.
Edit: auch die Hecktraverse wurde verschönert. Hier weiterlesen.
Samstag, 9. Februar 2013
Winterreifen Test Teil 2: Vergleich Defender gegen X3
Vor drei Jahren, als ich stolzer Besitzer von DuraTrac Reifen für meinen Defender wurde, habe ich einen Vergleichstest gegen unseren winterbereiften BMW X3 duchgeführt, da ich der Meinung war, dass meine neue Reifenkombination am Defender es mit herkömmlichen Winterreifen/Autos aufnehmen könnte.
Nachzulesen unter Winterreifen Test Teil 1: DuraTrac gegen X3.
In diesem Winter habe ich den Defender ja auf echte Winterreifen umgerüstet - Nokian Hakkapeliitta - und die sollten nun auch verglichen werden.
Zwischenzeitlich wurde unser X3 gegen ein neueres Modell ersetzt. Aber Winterreifen hat er trotzdem wieder (neue).
Hier die Kontrahenten:
BMW X3, 2 Jahre alt, Pirelli Sottozero RFT, 255/50 R 18 H
Land Rover Defender, 3.5 Jahre alt, Nokian Hakkapeliitta LT, 265/70 R 17 Q
Gefahren wurde auf der selben Teststrecke wie vor drei Jahren. Ziemlich rutschig. Neuschnee auf festgefahrener Schneedecke. Beide Fahrzeuge haben ABS.
Vor drei Jahren ist der Defender beim Bremstest aus 40 km/h noch deutlich weiter gerutscht als der X3. Dieses Jahr kam der Defender vor dem X3 zum Stehen!
Nahezu unglaublich. Ich habe mehrere Versuche durchgeführt und die Strassenlampe im Hintergrund diente als Orientierungspunkt. Eine andere Strassenlampe davor als Bremspunkt. Das Ergebnis war eindeutig. Auch der subjektive Fahreindruck bei Schnee zeigt: der Defender hat mit seinen Winterreifen deutlich bessere Traktion, Seitenführungskräfte und Verzögerungswerte als der X3.
Also nie mehr normale Geländereifen im Winter - auch wenn M+S und Schneeflocke drauf steht.
Nachzulesen unter Winterreifen Test Teil 1: DuraTrac gegen X3.
In diesem Winter habe ich den Defender ja auf echte Winterreifen umgerüstet - Nokian Hakkapeliitta - und die sollten nun auch verglichen werden.
Zwischenzeitlich wurde unser X3 gegen ein neueres Modell ersetzt. Aber Winterreifen hat er trotzdem wieder (neue).
Hier die Kontrahenten:
BMW X3, 2 Jahre alt, Pirelli Sottozero RFT, 255/50 R 18 H
Land Rover Defender, 3.5 Jahre alt, Nokian Hakkapeliitta LT, 265/70 R 17 Q
Gefahren wurde auf der selben Teststrecke wie vor drei Jahren. Ziemlich rutschig. Neuschnee auf festgefahrener Schneedecke. Beide Fahrzeuge haben ABS.
Vor drei Jahren ist der Defender beim Bremstest aus 40 km/h noch deutlich weiter gerutscht als der X3. Dieses Jahr kam der Defender vor dem X3 zum Stehen!
Nahezu unglaublich. Ich habe mehrere Versuche durchgeführt und die Strassenlampe im Hintergrund diente als Orientierungspunkt. Eine andere Strassenlampe davor als Bremspunkt. Das Ergebnis war eindeutig. Auch der subjektive Fahreindruck bei Schnee zeigt: der Defender hat mit seinen Winterreifen deutlich bessere Traktion, Seitenführungskräfte und Verzögerungswerte als der X3.
Also nie mehr normale Geländereifen im Winter - auch wenn M+S und Schneeflocke drauf steht.
Samstag, 6. Oktober 2012
Defender Winterräder! In 17 Zoll!
Drei Jahre lang habe ich mich erfolgreich einem dedizierten Winterreifen verweigert, mit der Begründung, dass die DuraTrac ja sogar eine "Schneeflocke" haben und dies sogar getestet. Diesen Winter wollte ich doch zur Abwechslung mal "richtige" Winterreifen auf dem Defender haben. Ausserdem wurden die DuraTrac schon bei Nässe immer rutschiger (wenn man meinem Eindruck trauen kann).
In den typischen Defenderformaten ist die Auswahl an echten Winterreifen begrenzt, so dass die Wahl schnell auf den Nokian Hakkapeliitta LT2 fiel. Nokian ist ein finnischer Reifenhersteller und überall dort Marktführer, wo es richtig eiskalt wird im Winter.
Der Hakkapeliitta LT2 ist nagelneu, so dass es natürlich wieder keine Erfahrungsberichte im Winter dafür gibt. Das kenne ich ja noch vom DuraTrac. Aber Nokian stellt eigentlich nur sehr taugliche Winterreifen her für extreme Situationen. Sogar mit Spikes wären die Reifen aufrüstbar, was hierzulande jedoch verboten ist.
Tja und dann musste ich etwas besonderes haben. Ich habe zwar mit dem Gedanken gespielt, die Reifen auf stinknormale und günstige Dotz Dakar 7x16 Stahlfelgen aufziehen zu lassen - aber dann habe ich das doch nicht über's Herz gebracht. Hat jeder und Stahl rostet.
Passend für den exotischen Defender Lochkreis gibt es doch glatt eine 17x8-Zoll-Felge mit dem martialischen Namen Predator. Passend zu Defender. Leider nur in UK. Aber das macht nichts. Mein Reifenhändler hat auch davor keine Angst und bestellt die bei Craddock sowie die passenden 265/70R17 Hakkapeliitta Reifen.
So gestern wurden die neuen Räder montiert. Erste Anprobe:
Genauso gross wie die 265/75R16 DuraTrac Räder. Bei den DuraTracs fehlt übrigens nach 3 Jahren und 30.000 Autobahnkilometern gerade mal ein einziger Millimeter Profil. Der Reifen müsste daher länger halten als das Auto. Die Hakkapeliitta haben übrigens im Neuzustand ebenfalls 14 mm Profil - wie der DuraTrac. Zur Erinnerung: normale Autoreifen haben neu 8 mm Profil.
Die Felge ist schwarz hochglänzend. Leider etwas mangelhaft lackiert. Englisch halt. Wenn das Auto sauber ist, sieht es dann so aus:
Natürlich nicht so aggressiv wie die DuraTrac mit seinen seitlich runtergezogenen Stollen.
Die Einpresstiefe beträgt 20 mm. Damit stehen die Räder 15 mm weiter innen als die CW-Felgen mit den DuraTrac. Macht nichts. Am Lenkanschlag muss kaum etwas verändert werden und die Seiten werden nicht so eingesaut, weil die Abdeckungen zur Abwechslung jetzt auch abdecken.
Hier erkennt man das:
Nun diese Räder haben zur Abwechslung mal nicht den übertriebenen Ballonreifencharakter, den mal üblicherweise am Defender findet, sondern ähneln schon mal tendenziell normalen Strassenreifen.
Wie fährt sich das?
Erstaunlich. Warum geht die Lenkung auf einmal so leicht? Und warum zeigt sie neuerdings zarte Ansätze zur Lenkpräzision? Und wo sind die Abrollgeräusche hingekommen?
Nun schön langsam mutiert der Defender immer mehr zum SUV: es lenkt sich prima und fährt leise. Jetzt muss man nur mal damit um die Kurven räubern. Trocken und nass. Auf Schnee muss ich wahrscheinlich noch ein paar Wochen warten.
Edit Dezember 2012: wie mir aufmerksame Leser mitteilten, haben ich nicht die LT2 sondern die LT drauf - eine andere Version des Hakkapeliitta. Bestellt waren zwar LT2 - aber im Angebot stand LT. Geliefert wurden auch LT. Nachdem ich das Angebot angenommen habe, muss ich jetzt mit der Version leben. Aber die ist nicht schlecht. Trocken, nass, Schnee, Eis: alles besser als beim DuraTrac.
In den typischen Defenderformaten ist die Auswahl an echten Winterreifen begrenzt, so dass die Wahl schnell auf den Nokian Hakkapeliitta LT2 fiel. Nokian ist ein finnischer Reifenhersteller und überall dort Marktführer, wo es richtig eiskalt wird im Winter.
Der Hakkapeliitta LT2 ist nagelneu, so dass es natürlich wieder keine Erfahrungsberichte im Winter dafür gibt. Das kenne ich ja noch vom DuraTrac. Aber Nokian stellt eigentlich nur sehr taugliche Winterreifen her für extreme Situationen. Sogar mit Spikes wären die Reifen aufrüstbar, was hierzulande jedoch verboten ist.
Tja und dann musste ich etwas besonderes haben. Ich habe zwar mit dem Gedanken gespielt, die Reifen auf stinknormale und günstige Dotz Dakar 7x16 Stahlfelgen aufziehen zu lassen - aber dann habe ich das doch nicht über's Herz gebracht. Hat jeder und Stahl rostet.
Passend für den exotischen Defender Lochkreis gibt es doch glatt eine 17x8-Zoll-Felge mit dem martialischen Namen Predator. Passend zu Defender. Leider nur in UK. Aber das macht nichts. Mein Reifenhändler hat auch davor keine Angst und bestellt die bei Craddock sowie die passenden 265/70R17 Hakkapeliitta Reifen.
So gestern wurden die neuen Räder montiert. Erste Anprobe:
Genauso gross wie die 265/75R16 DuraTrac Räder. Bei den DuraTracs fehlt übrigens nach 3 Jahren und 30.000 Autobahnkilometern gerade mal ein einziger Millimeter Profil. Der Reifen müsste daher länger halten als das Auto. Die Hakkapeliitta haben übrigens im Neuzustand ebenfalls 14 mm Profil - wie der DuraTrac. Zur Erinnerung: normale Autoreifen haben neu 8 mm Profil.
Die Felge ist schwarz hochglänzend. Leider etwas mangelhaft lackiert. Englisch halt. Wenn das Auto sauber ist, sieht es dann so aus:
Natürlich nicht so aggressiv wie die DuraTrac mit seinen seitlich runtergezogenen Stollen.
Die Einpresstiefe beträgt 20 mm. Damit stehen die Räder 15 mm weiter innen als die CW-Felgen mit den DuraTrac. Macht nichts. Am Lenkanschlag muss kaum etwas verändert werden und die Seiten werden nicht so eingesaut, weil die Abdeckungen zur Abwechslung jetzt auch abdecken.
Hier erkennt man das:
Nun diese Räder haben zur Abwechslung mal nicht den übertriebenen Ballonreifencharakter, den mal üblicherweise am Defender findet, sondern ähneln schon mal tendenziell normalen Strassenreifen.
Wie fährt sich das?
Erstaunlich. Warum geht die Lenkung auf einmal so leicht? Und warum zeigt sie neuerdings zarte Ansätze zur Lenkpräzision? Und wo sind die Abrollgeräusche hingekommen?
Nun schön langsam mutiert der Defender immer mehr zum SUV: es lenkt sich prima und fährt leise. Jetzt muss man nur mal damit um die Kurven räubern. Trocken und nass. Auf Schnee muss ich wahrscheinlich noch ein paar Wochen warten.
Edit Dezember 2012: wie mir aufmerksame Leser mitteilten, haben ich nicht die LT2 sondern die LT drauf - eine andere Version des Hakkapeliitta. Bestellt waren zwar LT2 - aber im Angebot stand LT. Geliefert wurden auch LT. Nachdem ich das Angebot angenommen habe, muss ich jetzt mit der Version leben. Aber die ist nicht schlecht. Trocken, nass, Schnee, Eis: alles besser als beim DuraTrac.
Samstag, 11. Februar 2012
Er ist wieder aufgetaut
Avalon München hat den Wagen wieder aufgetaut und eine neue Batterie eingebaut. Ein Test auf Ruhestrom wurde durchgeführt.
Edit 2013: ich schätze mal, die haben nur die Ladespannung geprüft und nicht den Ruhestron. Siehe Kurzbesuch bei Avalon.
In dem Zusammenhang wurde unaufgefordert auch die heizbare Heckscheibe und die Rückfahrscheinwerfer instand gesetzt.
Kosten: null Euro.
Das kann man lassen!
Edit 2013: ich schätze mal, die haben nur die Ladespannung geprüft und nicht den Ruhestron. Siehe Kurzbesuch bei Avalon.
In dem Zusammenhang wurde unaufgefordert auch die heizbare Heckscheibe und die Rückfahrscheinwerfer instand gesetzt.
Kosten: null Euro.
Das kann man lassen!
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Sonntag, 5. Februar 2012
Kältetod
Kaum ist man zwei Wochen (ohne Defender) in Mexiko und es hat zu Hause zwischenzeitlich minus 20 Grad, ist der Defender auch schon tot. Die Fahrertür ist völlig eingefroren und geht nicht auf, die Batterie ist leer. Der über Land Rover Assistance gerufene ADAC kann auch mit Fremdstarten den Motor nicht zum Leben erwecken und schleppt ihn nach über einer Stunde vergeblichen Experimentieren zum nächsten Händler:
Man könnte sagen, er ist den Kältetod gestorben. Wahrscheinlich ist der Diesel eingefroren. Verdammt: ich habe ausgerechnet vor dem Urlaub kein Aral Ultimate getankt. Das ist mir eine Lehre - nie wieder - der einzige Sprit ohne Biodiesel-Anteil.
Nur der bei Sixt angemietete BMW 530d hatte jedoch mit den herrschenden Minusgraden auch seine Probleme: erst ging die Fahretür nicht zu; dann nicht mehr auf. Also wurde es ein Volvo XC60.
Der weisse X3 rechts im Bild fuhr übrigens jeden Tag tadellos.
Man könnte sagen, er ist den Kältetod gestorben. Wahrscheinlich ist der Diesel eingefroren. Verdammt: ich habe ausgerechnet vor dem Urlaub kein Aral Ultimate getankt. Das ist mir eine Lehre - nie wieder - der einzige Sprit ohne Biodiesel-Anteil.
Nur der bei Sixt angemietete BMW 530d hatte jedoch mit den herrschenden Minusgraden auch seine Probleme: erst ging die Fahretür nicht zu; dann nicht mehr auf. Also wurde es ein Volvo XC60.
Der weisse X3 rechts im Bild fuhr übrigens jeden Tag tadellos.
Samstag, 5. November 2011
Vorbereitungen für den Winter
Wenn ich mir so ansehe, was ich alles in Vorbereitung für den Winter getan habe, zweifle ich manchmal an mir. Vielleicht bin ich doch zwanghaft besessen?
So und jetzt hat's draussen 20 Grad und Sonne. Wo ist der Winter?
- Der Unterbodenschutz wurde ausgebessert und nachgelegt.
- Der Motorraum wurde gereinigt und mit Wachs konserviert
- Der Wagen wurde gewaschen, poliert und mit 1Z Hartglanz versiegelt
- Die Scheiben wurden mit Nanolex Ultra Scheibenversiegelung behandelt
- Die Gummidichtungen wurden mit Swizöl GumFeed eingelassen
- Alle Stahlschrauben aussen wurden mit Fluid Film Gel gefettet
- Die Scheibenwischer wurden durch SilBlades ersetzt
- Das Wischwasser wird durch ein AlphaTherm Heatshot erwärmt
- Ein Snow Cover schützt den Heizungslufteinlass
- Ein Air Dry Auto-Entfeuchter (Granulatbeutel) sorgt dafür, dass es im Innenraum nicht feucht wird und die Scheiben nicht beschlagen
- Eine Webasto Standheizung mit Funkfernbedienung ist vorhanden
So und jetzt hat's draussen 20 Grad und Sonne. Wo ist der Winter?
Snow Cover für den Winter
Die Ansaugung der Frischluft für die Heizung erfolgt beim Defender oben auf dem Kotflügel. Darauf ist ein Plastikgitter geschraubt. Natürlich kann dort ungehindert Wasser eindringen und sorgt dann für beschlagene Scheiben. Im Winter kann sich dort Schnee aufhäufen und sorgt dafür, dass keine Frischluft mehr angesaugt werden kann.
Aus diesen Grund habe ich vor dem letzten Winter dieses Plastikgitter durch eine Lufthutze aus Alu ersetzt. Nun habe ich diese wiederum durch ein richtiges Snow Cover ersetzt:
In Ermangelung an echten Schnee kann ich bei dieser Vorrichtung nur empirisch den Nutzen ableiten: Schnee, Wasser etc. haben keine Chance mehr, in die Lüftung zu geraten. Das Snow Cover ist ausAlu Edelstahl und schwarz pulverbeschichtet.
In dem Zusammenhang habe ich auch gelernt, wenn man Aluteile mit Stahlschrauben befestigt, dass diese zum Rosten anfangen und das Alu unter dem Schraubenkopf auch korrodiert. Selbst wenn das Alu pulverbeschichtet ist. Das Ganze nennt man Physik. Siehe Opferanode. Erkennen konnte man das an dem Alu-Lochblech für die seitliche Luftansaugung, dass ich letzten Winter statt des Plastikteils dort hingeschraubt hatte. Also: Schrauben einfetten und Plastikbeilagscheiben drunter.
Aus diesen Grund habe ich vor dem letzten Winter dieses Plastikgitter durch eine Lufthutze aus Alu ersetzt. Nun habe ich diese wiederum durch ein richtiges Snow Cover ersetzt:
In Ermangelung an echten Schnee kann ich bei dieser Vorrichtung nur empirisch den Nutzen ableiten: Schnee, Wasser etc. haben keine Chance mehr, in die Lüftung zu geraten. Das Snow Cover ist aus
In dem Zusammenhang habe ich auch gelernt, wenn man Aluteile mit Stahlschrauben befestigt, dass diese zum Rosten anfangen und das Alu unter dem Schraubenkopf auch korrodiert. Selbst wenn das Alu pulverbeschichtet ist. Das Ganze nennt man Physik. Siehe Opferanode. Erkennen konnte man das an dem Alu-Lochblech für die seitliche Luftansaugung, dass ich letzten Winter statt des Plastikteils dort hingeschraubt hatte. Also: Schrauben einfetten und Plastikbeilagscheiben drunter.
Samstag, 15. Oktober 2011
Garantiearbeiten, Silencer, Silblades und Heatshot
Nachdem die Scheibenwischer im Winter immer vereisen, habe ich zu drastischen Massnahmen gegriffen. Zuerst wurde die Scheibenwischer ausgetauscht gegen Silblades:
Das sind Silikon Wischerblätter, die angeblich Wunder bewirken sollen: bleiben bei arktischer Kälte und tropischer Hitze immer gleich flexiblel und halten ewig. Kosten auch entsprechend.
(Edit 2012): Die Silblades haben gerade mal ein halbes Jahr gehalten - danach haben sie streifig gewischt. Also ausgetauscht gegen herkömmliche Bosch Wischer.
Dann wurde ein AlphaTerm Heatshot eingebaut. Das kann man sich vorstellen wie einen kleinen Boiler, der zwischen Wischwasser und Waschdüsen geschaltet wird. Erwärmt das Wischwasser auf 80 Grad. Kommt aus USA und ist auch nicht billig.
(Edit 2013): Das Heatshot hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Obwohl man es direkt an die Batterie anschliessen soll, da es angeblich anhand der Spannung erkennt, ob die Zündung an oder aus ist und sich entsprechend aktiviert, hat es auch in Ruhe permanent Strom gezogen. Bis ich da draufgekommen bin, habe ich eine Batterie durch Tiefentladung ruiniert und ab und zu fremdstarten müssen.
Dann wurden "Silencer" oder "Spring Isolator" zwischen Federn und Karosserie eingebaut. Das sind ca. 1 cm dicke Hartgummischeiben, die für etwas Dämpfung sorgen sollen:
Bislang kann ich jedoch keinen grossen Effekt feststellen.
Dann stand der Defender fast zwei Wochen in der Werkstatt für Garantierarbeiten. Es wurden u.a. ausgeführt:
aus Italien. Das ist eine echte Bereicherung, da man nicht mehr den unförmigen Schlüssel plus Fernbedienung in der Hosentasche rumträgt.
Das Ganze hat die Kleinigkeit von ca. 1.500 Euro gekostet - aber wenn ich die Garantiearbeiten hätte zahlen müssen, bestimmt das dreifache.
Das sind Silikon Wischerblätter, die angeblich Wunder bewirken sollen: bleiben bei arktischer Kälte und tropischer Hitze immer gleich flexiblel und halten ewig. Kosten auch entsprechend.
(Edit 2012): Die Silblades haben gerade mal ein halbes Jahr gehalten - danach haben sie streifig gewischt. Also ausgetauscht gegen herkömmliche Bosch Wischer.
Dann wurde ein AlphaTerm Heatshot eingebaut. Das kann man sich vorstellen wie einen kleinen Boiler, der zwischen Wischwasser und Waschdüsen geschaltet wird. Erwärmt das Wischwasser auf 80 Grad. Kommt aus USA und ist auch nicht billig.
(Edit 2013): Das Heatshot hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Obwohl man es direkt an die Batterie anschliessen soll, da es angeblich anhand der Spannung erkennt, ob die Zündung an oder aus ist und sich entsprechend aktiviert, hat es auch in Ruhe permanent Strom gezogen. Bis ich da draufgekommen bin, habe ich eine Batterie durch Tiefentladung ruiniert und ab und zu fremdstarten müssen.
Dann wurden "Silencer" oder "Spring Isolator" zwischen Federn und Karosserie eingebaut. Das sind ca. 1 cm dicke Hartgummischeiben, die für etwas Dämpfung sorgen sollen:
Bislang kann ich jedoch keinen grossen Effekt feststellen.
Dann stand der Defender fast zwei Wochen in der Werkstatt für Garantierarbeiten. Es wurden u.a. ausgeführt:
- Lackierung des kompletten Dachs, da Risse im Lack aufgetreten sind
- Austausch des Alcantara Dachhimmels wegen Faltenbildung
- Lackierung der grauen Seitenteile innen in schwarz in diesem Zusammenhang
- Austausch der kompletten Schliessanlage weil das Zündschloss hakelte und das Türschloss verrostet war
- Austausch der Vakkuumpumpe wegen Ölundichtigkeit
- Austausch der Steckachsen hinten
- Revision der Achsgelenke
- Ein paar rostige Teile getauscht
- ... und vieles anderes mehr ...
aus Italien. Das ist eine echte Bereicherung, da man nicht mehr den unförmigen Schlüssel plus Fernbedienung in der Hosentasche rumträgt.
Das Ganze hat die Kleinigkeit von ca. 1.500 Euro gekostet - aber wenn ich die Garantiearbeiten hätte zahlen müssen, bestimmt das dreifache.
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Montag, 31. Januar 2011
Erfahrungen im Winter
Der zweite Winter mit dem Defender und er verläuft weitgehend unauffällig.
Diesen Winter habe ich ja erstmals eine Standheizung drin - aber ich muss sagen, man braucht sie nicht so dringend. Nach einer halben Stunde ist der Innenraum zwar behaglich warm (aber nicht der Motor, da Luftheizung). Wenn man dann die Tür ein paar Mal auf und zu macht, ist viel von der warmen Luft wieder draussen. Und wenn man dann den Motor startet, hat man die Wahl mit Gebläse loszufahren und gleich wieder kalte Luft reinzublasen oder ohne Gebläse und mit beschlagenen Scheiben (die Frontscheibenheizung hilft aber ziemlich gut).
An den steil stehenden Scheiben setzt sich nur wenig Schnee fest und die Standheizung tut ihr übriges dazu, um die Reste davon zu entfernen - ich musste niemals kratzen oder kehren. Der Schnee auf der Motorhaube wird dann beim Fahren davongeblasen. Dabei tritt ein weiteres Phänomen auf: die Scheibenwischer vereisen. Das ist wirklich lästig zudem auch die Scheibenwischanlage einfriert - man sieht nichts.
Weiterhin leuchten die schönen LEDs zwar hell - wenn es nicht schneit. Im Schneegestöber setzen sich die LED-Scheinwerfer sofort zu, da sie im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern nicht warm werden und daher den Schnee nicht abtauen.
Angesprungen ist der Defender stets auf Anhieb - auch Kurzstreckenbetrieb und Standheizungseinsatz macht der Batterie nicht zu schaffen. Er nagelt sehr wenig (wenn man 2T-Öl zugibt) und die Heizung wird nach 5 Minuten warm; nach 15 Minuten sehr heiss. Bei extremer Kälte ist die Schaltung anfangs recht schwergängig; aber das ist bei fast jedem Auto so.
Die Sitzheizung brauche ich eigentlich nicht - entweder ist der Innenraum durch die Standheizung vorgewärmt oder die Stoffsitze werden nicht so unangenehm kalt wie z.B. Ledersitze.
Die Seitenscheiben bleiben (dank nano-Versiegelung?) auch recht sauber; Aussenspiegel ebenfalls. Allenfalls beim Aussenspiegel muss man morgens vor dem Einsteigen kurz mit dem Eiskratzer einmal drübergehen. Scheiben und Spiegel beschlagen kaum.
Über mangelnden Grip der DuraTrac Reifen kann ich micht nicht beschweren - höchstens auf blanken Eis - aber das ist auch bei anderen Autos so.
Bei wirklich hohen Schnee ist der Defender natürlich unschlagbar: egal welche Schneeberge im Wege stehen - man fährt einfach drüber.
Hat der Defender eine Heizung? Siehe mein Beitrag von 2016.
Diesen Winter habe ich ja erstmals eine Standheizung drin - aber ich muss sagen, man braucht sie nicht so dringend. Nach einer halben Stunde ist der Innenraum zwar behaglich warm (aber nicht der Motor, da Luftheizung). Wenn man dann die Tür ein paar Mal auf und zu macht, ist viel von der warmen Luft wieder draussen. Und wenn man dann den Motor startet, hat man die Wahl mit Gebläse loszufahren und gleich wieder kalte Luft reinzublasen oder ohne Gebläse und mit beschlagenen Scheiben (die Frontscheibenheizung hilft aber ziemlich gut).
An den steil stehenden Scheiben setzt sich nur wenig Schnee fest und die Standheizung tut ihr übriges dazu, um die Reste davon zu entfernen - ich musste niemals kratzen oder kehren. Der Schnee auf der Motorhaube wird dann beim Fahren davongeblasen. Dabei tritt ein weiteres Phänomen auf: die Scheibenwischer vereisen. Das ist wirklich lästig zudem auch die Scheibenwischanlage einfriert - man sieht nichts.
Weiterhin leuchten die schönen LEDs zwar hell - wenn es nicht schneit. Im Schneegestöber setzen sich die LED-Scheinwerfer sofort zu, da sie im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern nicht warm werden und daher den Schnee nicht abtauen.
Angesprungen ist der Defender stets auf Anhieb - auch Kurzstreckenbetrieb und Standheizungseinsatz macht der Batterie nicht zu schaffen. Er nagelt sehr wenig (wenn man 2T-Öl zugibt) und die Heizung wird nach 5 Minuten warm; nach 15 Minuten sehr heiss. Bei extremer Kälte ist die Schaltung anfangs recht schwergängig; aber das ist bei fast jedem Auto so.
Die Sitzheizung brauche ich eigentlich nicht - entweder ist der Innenraum durch die Standheizung vorgewärmt oder die Stoffsitze werden nicht so unangenehm kalt wie z.B. Ledersitze.
Die Seitenscheiben bleiben (dank nano-Versiegelung?) auch recht sauber; Aussenspiegel ebenfalls. Allenfalls beim Aussenspiegel muss man morgens vor dem Einsteigen kurz mit dem Eiskratzer einmal drübergehen. Scheiben und Spiegel beschlagen kaum.
Über mangelnden Grip der DuraTrac Reifen kann ich micht nicht beschweren - höchstens auf blanken Eis - aber das ist auch bei anderen Autos so.
Bei wirklich hohen Schnee ist der Defender natürlich unschlagbar: egal welche Schneeberge im Wege stehen - man fährt einfach drüber.
Hat der Defender eine Heizung? Siehe mein Beitrag von 2016.
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Dienstag, 12. Oktober 2010
Webasto AirTop Standheizung eingebaut
Nachdem die kalte Jahreszeit sich nähert und ich weder frieren noch Scheiben kratzen will, habe ich mir eine Standheizung einbauen lassen. Verbaut wurde eine Webasto Airtop 2000 Luftheizung im Innenraum unter dem Fahrersitz.
Diese Heizung wird gespeist aus dem Dieseltank und hat 2 kW Leistung, um den Innenraum mit warmer Luft zu erwärmen. Braucht nur 0,25 l / Stunde und sorgt für Zimmertemperatur und abgetaute Scheiben innerhalb von 20 Minuten.
Zum Einschalten drückt man einfach auf die Fernbedienung am Schlüsselbund:
Die Telestart T91 Fernbedienung ist das kleine, ovale, schwarz-silberne Ei links oben. Angeblich geht die aus 1000 Meter Entfernung - was ich erst mal nicht glaube.
Oder man bedient die Standheizung an der Vorwahluhr im Innenraum unter dem Lenkrad:
Nebenbei wurden noch Kleinigkeiten gemacht, wie ein defektes Blinkerrelais getauscht, die Zentralverriegelung an der Hecktür instandgesetzt und der Wassereinbruch auf der Fahrerseite gestoppt durch Abdichtung.
Empfohlene weiterführende Lektüre: Erfahrungen im Winter.
Warum keine Wasserstandheizung?
Diese Heizung wird gespeist aus dem Dieseltank und hat 2 kW Leistung, um den Innenraum mit warmer Luft zu erwärmen. Braucht nur 0,25 l / Stunde und sorgt für Zimmertemperatur und abgetaute Scheiben innerhalb von 20 Minuten.
Zum Einschalten drückt man einfach auf die Fernbedienung am Schlüsselbund:
Die Telestart T91 Fernbedienung ist das kleine, ovale, schwarz-silberne Ei links oben. Angeblich geht die aus 1000 Meter Entfernung - was ich erst mal nicht glaube.
Oder man bedient die Standheizung an der Vorwahluhr im Innenraum unter dem Lenkrad:
Nebenbei wurden noch Kleinigkeiten gemacht, wie ein defektes Blinkerrelais getauscht, die Zentralverriegelung an der Hecktür instandgesetzt und der Wassereinbruch auf der Fahrerseite gestoppt durch Abdichtung.
Empfohlene weiterführende Lektüre: Erfahrungen im Winter.
Warum keine Wasserstandheizung?
- teurer, da sinnvoller Einbau nicht ganz einfach. Der Motorraum hat trotz des Zwergenmotors keinen Platz. Und die Scheiben werden durch eine Luftheizung genauso schnell entfrostet wie durch eine Wasserheizung
- müsste eigentlich vom TÜV abgenommen werden - keine ABE für TD4 vorhanden
- braucht länger zum Erwärmen des Innenraums, da erst das Kühlwasser erwärmt werden muss - und davon hat der Defender sehr viel
- würde zwar den Motor etwas schonen - aber der TD4 Bauernmotor hält das schon aus. Das Öl wird ja trotzdem nicht erwärmt
- beim TD4 Motor kommt eigentlich nach 10 Minuten warme Luft, wenn man fährt
- wenn man einmal die Tür aufmacht, ist der Innenraum schon wieder kalt
- wenn man die Lüftung einschaltet, wird es auch kalt. Wenn man sie nicht einschaltet, beschlagen die Scheiben
Edit 11/2016: Etwa fünf Jahre hat die Standheizung gehalten. Ein Webasto Service Center hat festgestellt, dass die Heizung in dem Sitzkasten überhitzt, da sie ihre eigene, heisse Luft ansaugt. Also wurde ein Schlauch aus dem Sitzkasten nach aussen verlegt, um die Frischluft ausserhalb des Sitzkastens anzusaugen:
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