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Sonntag, 12. März 2017

Startech Lenkrad

Vor sieben Jahren habe ich ja das serienmässige Wagenrad durch ein RAID Lenkrad aus Büffel-Leder ersetzt. Über die Jahre ist dieses Lenkrad etwas speckig geworden und die Farbe hat sich auch von schwarz nach fleckig-braun-schwarz verfärbt.

Also dachte ich, es wäre Zeit zum Wechsel. Ausgesucht habe ich mir natürlich ausgerechnet das teuerste Defender-Lenkrad - von Startech:


Das fasst sich wirklich gut an. Ist auch ein RAID Lenkrad - aber von Startech bezogen. Wichtig ist, dass es (a) dafür eine ABE gibt und (b) exakt dieses Lenkrad in verschiedenen Sondermodellen original von Land Rover angeboten wurde.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Instrumentenringe aus Aluminium

Der Defender hat um die Instrumente silberne Plastikringe, denen man auch ansieht, dass sie aus Plastik sind.

Nun bietet Croytec in UK als Ersatz dafür Ringe aus Aluminium an, denen man auch ansieht, dass sie aus Metall sind. Bestellt und schnell geliefert.

Vier Torx Schrauben lösen und man hält die Armaturen in der Hand. Nun noch einen Stecker lösen und man kann sie zum Zerlegen z.B. in die Küche mitnehmen. Das sieht dann so aus:


Links sind die Aluringe; unten die Plastikringe. Alles ist nur geclipst und lässt sich leicht zerlegen und wieder zusammenstecken. Zusammengebaut sind es dann so aus:


Und im Fahrzeug wieder verschraubt dann so:


Die Tachoringe passen perfekt zu den Lüftungsringen, welche ebenfalls von Croytec sind.

Nur ein sinnloses Detail - aber ich finde, es sieht gut aus.

Sonntag, 14. September 2014

Mudstuff Heater Deflector und Dirt D-Fender

Im Vorgriff auf den kommenden Winter habe ich zwei Sachen modifiziert, die mich am Defender immer schon gestört haben.

Die Heizung. Sie geht zwar wirklich gut - aber im Fussraum bläst sie die heisse Luft genau auf den Unterschenkel des Fahrers. Insbesondere, wenn man eine dünne Anzugshose anhat, wird das recht langfristig unangenehm. Ja, man könnte die Heizung einfach runterdrehen - aber ich habe es halt gerne warm.

Der Mudstuff Heater Deflector lenkt die heisse Luft an eine bessere Stelle. Das funktioniert auch tadellos, wie ich ausprobiert habe. Keine angebrannten Füsse mehr.


Der Dreck an der Seite. Die vorderen Räder verteilen den Dreck sehr schön an der Seite - bis hoch zum Seitenfenster. Insbesondere, wenn man (wie ich) breitere Reifen hat, welche weiter raus stehen. Irgendwann kann man nach ausgiebigen Fahren auf gesalzenen Strassen nicht mehr zum Fenster raussehen - und es ist auch kein grosser Spass, den ganzen Kram im Winter wieder zu entfernen.

Der Mudstuff Dirt D-Fender ist ein kleines Plastikteil, der wirklich effizient verhindert, dass sich der ganze Dreck an der Fahrzeugseite absetzt.


Wird einfach genietet. Könnte man auch lackieren, wenn man will.

Sonntag, 11. August 2013

fcx Cubby Box aus Leder

Die Original Cubby Box war schon ein wenig schäbig. Die Ecken abgestossen und irgendwie fand ich das Kunstleder auch nicht mehr so prickelnd, nachdem ich im Internet lederbezogene Boxen gesehen hatte. Also bestellt. In England. So sieht es aus:


Jetzt vergleichen wir doch mal alt gegen neu:


Aha - der Deckel ist aufgepolstert. Rundherum mit Leder bezogen; in der Mitte perforiertes Leder und eine weisse Doppelnaht.


Auch innen wurde gepolstert und mit einem samtartigen Stoff ausgeschlagen.


Von hinten merkt man, dass die Box aus England kommt. Die Naht wurde beanstandet und die Box sofort ausgetauscht. Jetzt habe ich eine übrig.

Und wie fährt es sich damit? Der rechte Arm liegt auf einer weich gepolsterten Auflage. Sehr schön. Aber ungewohnt hoch. Noch höher als vorher, denn die Box sitzt ja auf einer Erhöhung. Also muss man zum Schalthebel etwas runtergreifen.

Sonntag, 30. Juni 2013

Dinge, die die Welt nicht braucht...

... aber mein kleines Herz erfreuen.

Der Defender hat ja silbern gefärbte Plastikringe um die beiden runden Lüftungsdüsen am Armaturenbrett. Findige Bastler aus England ersetzen diese durch massive, polierte Aluringe: In einem Anfall geistiger Umnachtung habe ich mir diese zum Preis einer Tankfüllung bestellt:


Die Luftungsdüsen kann man entfernen, indem man mit einer Plastikkarte außen um den Rand fährt und gleichzeitig vorsichtig nach vorne daran zieht. Damit werden die Clips gelöst. Etwas Geduld ist gefragt.

Und so sieht das ganze dann montiert aus:


Erfahrene Defender-Fahrer werden nun sagen: pah - genau wie vorher. Das liegt am Foto. In echt sieht man sofort, dass hier nun echtes Metall statt Plastik glänzt.

Für die echten Blingbling Fans würde der Hersteller diese Ringe sogar in verschiedenen Farben eloxieren.

Sonntag, 26. Mai 2013

Rücksitze entknarzen

Die hinteren Klappsitze nerven mich seit Anfang des Jahres: sie knarzen beim Fahren. Nur, wenn sie hochgeklappt sind. Runtergeklappt sind sie ruhig.

Also habe ich mir die Mühe gemacht, sie zu verarzten. An den Seitenwänden links und rechts ist je ein Gummipuffer, an dem die Sitze anstehen, wenn hochgeklappt. Einsprühen mit Silikon hat nichts gebracht. Also mit Hirschtalg einschmieren. Fast ruhig.

Die seitlichen Plastikverkleidungen knarzen noch, wenn man sie bewegt. Fein säuberlich die Kontaktstellen mit Silkon einsprühen und den Überschuss abwischen. Fertig.

Ergebnis: himmlische Ruhe beim Fahren.

Sonntag, 25. September 2011

Motordämmung

Nachdem in englischen Foren die Dämmkits von Noise Killer über den grünen Klee gelobt wurden - und hier insbesondere die Engine Blankets, welche wahre Wunder bewirken soll, war ich motiviert, so ein Teil zu bekommen.

Hmm die Engländer liefern nicht nach Deutschland; also bei Stock & Stein - und dort gibt es nur komplette Kits und nicht das Engine Blanket einzeln. Also habe ich mir das Kit für den TD4 vorne bestellt. Kam dann auch in vielen Einzelteilen. Leichte Verzweiflung.

Aber nachdem ich ja eigentlich nur die Engine Blanket haben wollte, habe ich diese einfach genommen und auf den Motor gelegt und irgendwie angebunden:


Die gelieferte Engine Blanket ist übrigens wie ein L geformt; d.h. ein Teil verschwindet hinten zwischen Motor und Spritzwand. Das sieht man auf dem Bild nicht.

Hmm ja - ein wenig bringt es - aber nicht die Welt. Was aber wahrscheinlich auch daran liegt, dass mein Wagen bereits ziemlich mit Alubutyl ausgekleidet ist: kompletter Wagenboden hinten plus Radkästen, kompletter Dachhimmel und Fussbereich vorne.

Auf dem Foto sieht man auch, dass ich zwei Matten aus dem Kit auch auf der Motorhaube angebracht habe. Darunter habe ich Alubutyl geklebt, da ich der Konsistenz dieser Teile nicht so recht traue. Ergebnis: bringt gar nichts. Pappen auch nicht richtig. Musste mit Kleber nachhelfen. Es wären noch 14 andere kleine Matten dabei, die man schön in jede Aussparung der Motorhaube kleben könnte - das lasse ich aber lieber bleiben.

Andere Defenderfahrer berichten Wunderdinge davon, dass sie eine grosse, schalldämmende Matte unter die komplette Motorhaube geklebt haben. Auch das wage ich nicht.

Denn eigentlich: er ist leise genug.

Freitag, 26. August 2011

Handschuhfach, Türgriffe und Typenschild

Der Defender bekam ein richtiges Handschuhfach. Dazu gibt es bei verschiedenen Anbietern Umbausätze - also gleich eingebaut. Na ja, nicht so wie bei normalen Autos - Defender halt:

Die Hartplastik-Türgriffe mussten Lederschlaufen weichen:

Und hinten wurde der eklige Defender Aufkleber ersetzt durch ein Nostalgie Typenschild, das dem Original vor 60 Jahren nachempfunden ist:

Befestigt mit vier massiven Nieten. Das Fotomodell hat dabei geholfen.

Bei der Gelegenheit wurde das Lenkrad wieder geschwärzt. ColourLock Tönung aus dem Lederzentrum hat geholfen. Auf deren Webseite wurde auch der Grund für die Malaise erkannt: das Lenkrad ist mit Büffelleder bezogen. Das ist zwar sehr griffsymphatisch aber als offenporiges Anilinleder auch sehr pflegeintensiv. Problem erkannt - Problem gebannt.

Sonntag, 7. August 2011

Dachhimmel aus Alcantara

Seit ein paar Tagen ist der Defender zurück aus der Werkstatt. Alles wurde wie üblich anstandslos und gründlich erledigt. Verrostete Teile auf Garantie getauscht. Die Radkästen wurden mit Alubutyl als Dämmung beklebt. Die grosse Sensation war jedoch der Dachhimmel: dieser wurde von einem Sattler mit schwarzen Alcantara bezogen. Während der Dachimmel draussen war, hat der Händler das Dach flächig mit Alubutyl gedämmt.

So sieht das jetzt bei unserem üblichen Regenwetter aus (die Fotos sind ziemlich schlecht, denn bei Gegenlicht ein schwarzes Teil zu fotografieren, fällt nicht leicht - die Struktur wird auch durch den Blitz verfäscht - sie ist gleichmässig schwarz):


Auch die Sonnenblenden wurden nicht vergessen:



Zwei kleine Probleme sind trotzdem aufgetreten:
  1. Wenn man von hinten gegen das Licht auf den Himmel schaut, erkennt man, dass er wellig ist. Der Händler schwört jedoch, dass er glatt war, als er vom Sattler kam und montiert wurde. Wir können uns das nur dadurch erklären, dass der verwendete Kleber den Kunststoff des Himmels angelöst hat. Wir bestellen nun einen neuen Himmel, lassen den noch einmal machen und beobachten den in der Werkstatt des Händlers eine Zeitlang
  2. Die Seitenteile an den Fenstern sind nicht schwarz sondern dunkelgrau. Wenn wir den neuen Himmel dann einbauen, werden wir diese schwarz lackieren.
Die Idee mit dem Holzboden wurde erst einmal verworfen. Zwei Gründe:
  1. Sauteuer. Das angefragte Original Yacht-Teakdeckholz ist unglaublich teuer. Eine Platte sollte über 1000 Euro kosten.
  2. Sehr aufwändig. Man kann den Holzboden entweder flächig verkleben (dann bekommt man ihn nie wieder raus) oder mit einer flexiblen Unterlage fest verschrauben.
Startech sollte dafür ungefähr 3000 Euro. Ich bin mir auch nicht mehr sicher, ob mir das gefällt. Und wenn ich dann einen mehrere tausend Euro teuren Holzboden verkratze, ärgere ich mich bestimmt.

Sonntag, 31. Oktober 2010

Needless Things

Im Rahmen der Entplastifizierung des Defenders wurde die Abdeckung der Luftansaugung durch ein schwarzes pulverbeschichtetes Metallteil ersetzt:
Und die gammelige Blechleiste an der Ladekante des Kofferraums wurde durch eine saubere, schwarz eloxierte Leiste ersetzt:
Beides hat keinerlei funktionale Bedeutung - nur optische Verbesserung.

Montag, 28. Dezember 2009

Lenkradnabe und Cubby-Box Erhöhung

Eine Verbesserung in Bezug auf die begrenzten Platzverhältnisse im Defender war der Einbau eines kleineren RAID Lenkrades.  Leider ist der Einbau mit einem sogenannten Verformungselement vorgesehen. Dieses ist 5 cm hoch, sitzt zwischen mitgelieferter Nabe und Lenkrad und führt dazu dass die Bedienungshebel von Blinker und Scheibenwischer ein gutes Stück von der bedienenden Hand weg rücken. Als Lösung des Problems gibt es einen Alu-Adapterring, der nur 2,5cm hoch ist, zwischen dem verzahnten Teil der Nabe und dem Lenkrad eingebaut wird und wieder normale ergonomische Verhältnisse herstellt.

Klingt einfach Einzubauen - ist es aber nicht. Erst muss das Lenkrad ab. Fünf Schrauben - einfach. Dann das "Verformungselement" abgeschraubt - einfach. Dann die Nabe abziehen - das geht nur mit einem Spezialwerkzeug oder wenn man das Lenkrad wieder anschraubt. Abziehen. Lenkrad wieder abschrauben. Verformungselement anschrauben. Lenkrad draufsetzen und wieder anschrauben. Schief. Nochmals von vorne. Wieder schief. Dieses verdammte Lenkrad muss exakt gerade bei exakt gerade stehenden Rädern auf die Verzahnung gesetzt werden. Erst beim Fahren sieht man, ob das Lenkrad bei Geradeaus schief steht.

Na ja - nach fünf Mal Ausprobieren und zwei Stunden später steht das Lenkrad nur noch etwas schief. So bleibt es.

Cubby Box

Die Cubby-Box steht in der Mitte zwischen Fahrer und Beifahrersitz. Eigentlich ganz gut. Nur etwas zu tief, dass man sie als Armauflage nutzen könnte. Dazu gibt es ein Cubby-Box-Unterfach, mit dem die Box um 7,5 cm nach oben rutscht.


Der Einbau ist relativ einfach: Cubby Box abschrauben. Fach an die Cubby Box anschrauben. Komplettes Teil wieder zwischen die Sitze schrauben. 20 Minuten. Hat ein Scharnier, damit man das Teil klappen kann. Darunter wäre ein Fach. Da ist jetzt der Süssigkeitenvorrat meines Sohnes drin. Man könnte jedoch z.B. einen Verstärker dort einbauen, wenn mich das HIFI Fieber wieder packen sollte.

Jetzt fahre ich etwas "ergonomischer" rum: die Finger kommen wieder an den Blinkerhebel und der rechte Arm ruht beim Fahren auf der Cubby Box.