Vor zwei Jahren habe ich mir extra eine sündhaft teure AGM Batterie einbauen lassen. Bislang hat die auch immer klaglos funktioniert.
Vor kurzen kam ich zurück ins Parkhaus am Flughafen, wo der Defender zwei Tage lang stand und die Batterie war mausetot. Zusammen mit dem Parkplatzbetreiber habe ich es mühsam geschafft, den Wagen fremdzustarten.
Das war vor vier Wochen. Seitdem ist der Defender immer wieder mal eine Woche oder länger unbenutzt rumgestanden und das Problem ist nicht mehr aufgetreten.
Zur Sicherheit habe ich mir so ein kleines Voltmeter für den Zigarettenanzünder gekauft. Aber das zeigt ebenfalls bedenkliche Werte: 11,4 V mit Motor aus und 14,3 V mit Motor an. Entweder zeigt das Voltmeter falsch an (denn danach wäre die Batterie mausetot - startet aber problemlos) - aber dann nur mit Motor aus; denn die 14,3 V mit laufenden Motor sind plausibel. Oder irgendwas ist faul.
Jetzt stecke ich halt ab und zu das CTEK Ladegerät dran. Das hat einen speziellen AGM Modus. Und zum Glück habe ich mir den CTEK Anschluss auch von der Batteriekiste nach draussen gelegt, so dass sich der Aufwand in Grenzen hält.
Das Bild zeigt den CTEK Anschluss, der aus dem Sitzkasten kommt und das damit verbundene CTEK Ladegerät. Auch nach dem vollständigen Laden zeigt das Voltmeter nur 11,4 V an. Das kann nicht sein!
Eigentlich kann die Batterie nach zwei Jahren keinen Schlag weg haben. Vielleicht habe ich am Flughafen wirklich irgendwas brennen lassen und das Voltmeter hat einen Schlag...
Edit 2018: ich habe die Batterie gegen eine Bosch AGM austauschen lassen.
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Sonntag, 11. Dezember 2016
Samstag, 24. September 2016
Slick Shift - Verbesserung der Schaltung
Die Schaltung des Defenders ist zwar ganz okay - aber von einer modernen, präzisen Schaltung mit kurzen Schaltwegen doch weit entfernt.
Wenn man sich die Schaltmechanik ansieht, wird die Ursache schnell klar: diese ist aus Kunststoff gefertigt, welches ausleiert und bricht. Die Firma Synchro Gearboxes in England baut diese Teile aus Metall nach und sorgt mit einer veränderten Schaltkinematik auch für eine Schaltwegeverkürzung.
So sieht das dann bei mir eingebaut aus:
Wenn man sich die Schaltmechanik ansieht, wird die Ursache schnell klar: diese ist aus Kunststoff gefertigt, welches ausleiert und bricht. Die Firma Synchro Gearboxes in England baut diese Teile aus Metall nach und sorgt mit einer veränderten Schaltkinematik auch für eine Schaltwegeverkürzung.
So sieht das dann bei mir eingebaut aus:
Okay- und wie hat der Original-Hebel eigentlich ausgesehen? So:
Der Hebel und die Kugel haben Risse und sind mehrfach gebrochen. Bei dem neuen Metallteil wird das nicht mehr passieren.
Ja und wie schaltet es sich jetzt damit? Knackiger, präziser und mit kurzen Wegen. Trotzdem wird aus der Defender-Schaltung keine Golf-Schaltung - aber es kommt dem Ganzen näher. Der Kraftaufwand ist trotzdem höher als bei einem "normalen" Auto. Insbesondere das Einlegen des Rückwärtsgangs ist nichts für Schwächlinge.
Der Schalthebel kommt durch die höhere Anlenkung etwa 2 cm höher als vorher. Was durchaus vorteilhaft ist, da ich sowohl eine erhöhte Cubby Box als auch einen gepolsterten Deckel darauf habe:
Der Schalthebel kommt durch die höhere Anlenkung etwa 2 cm höher als vorher. Was durchaus vorteilhaft ist, da ich sowohl eine erhöhte Cubby Box als auch einen gepolsterten Deckel darauf habe:
Montag, 15. August 2016
Lackierte Spiegelarme und Hecktraverse
Lackierte Spiegelarme? Jetzt übertreibt er es aber: der Gipfel der Degeneration.
Tja. Die Spiegelarme waren wie üblich beim Defender stark korrodiert. Normalerweise würde ich die austauschen lassen, denn die Spiegel kosten nur eine Handvoll Euro. Aber das sind beheizbare (!) Spiegel. Also habe ich die Arme in Wagenfarbe lackieren lassen:
Die Scharniere sind übrigens aus Edelstahl. Auch lackiert.
Und die Hecktraverse? Ja, trotz meines Einsprühens mit Wachs hat sie doch leichte Rostansätze gezeigt. Blöderweise unter den Schrauben. Also abschleifen und lackieren lassen. Diesmal nicht in Wagenfarbe sondern die Originalfarbe: seidenmatt, schwarz.
Ich möchte den Neuzustand erhalten - und bislang ist mir das ganz gut gelungen.
Tja und das alles im Rahmen der Jahresinspektion zum kleinen Preis von 1.780 Euro.
Edit Sommer 2017: die Lackierung der Hecktraverse hat nicht lange gehalten. Ein paar Monate später kamen schon wieder kleinere Roststellen durch. Und die Schrauben/Muttern rosten. Wurde kostenlos durch eine erneute Neulackierung behoben. Und Edelstahl Schrauben/Muttern. Mal sehen, wie lange es diesmal hält.
Tja. Die Spiegelarme waren wie üblich beim Defender stark korrodiert. Normalerweise würde ich die austauschen lassen, denn die Spiegel kosten nur eine Handvoll Euro. Aber das sind beheizbare (!) Spiegel. Also habe ich die Arme in Wagenfarbe lackieren lassen:
Die Scharniere sind übrigens aus Edelstahl. Auch lackiert.
Und die Hecktraverse? Ja, trotz meines Einsprühens mit Wachs hat sie doch leichte Rostansätze gezeigt. Blöderweise unter den Schrauben. Also abschleifen und lackieren lassen. Diesmal nicht in Wagenfarbe sondern die Originalfarbe: seidenmatt, schwarz.
Ich möchte den Neuzustand erhalten - und bislang ist mir das ganz gut gelungen.
Tja und das alles im Rahmen der Jahresinspektion zum kleinen Preis von 1.780 Euro.
Edit Sommer 2017: die Lackierung der Hecktraverse hat nicht lange gehalten. Ein paar Monate später kamen schon wieder kleinere Roststellen durch. Und die Schrauben/Muttern rosten. Wurde kostenlos durch eine erneute Neulackierung behoben. Und Edelstahl Schrauben/Muttern. Mal sehen, wie lange es diesmal hält.
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Montag, 13. Oktober 2014
"Alte" Winterräder erneuert
Was ist denn jetzt wieder so spektakulär an seinen alten Winterrädern? Okay, es sind 17 Zoll Räder mit 265/70 R 17 Winterreifen.
Erstens war ein Reifen defekt. Nagel drin. Leider gibt es den Nokian Hakkapeliitta LT nicht mehr sondern nur noch den LT2. Einen neuen Reifen alleine kann man nicht drauf machen - also zwei, so dass zumindest eine Achse identisch bereift ist.
Zweitens waren die Felgen schwarz glänzend. Und auch kein schöner Lack. Kratzer drin. Fand ich hässlich. Also neu mattschwarz pulverbeschichten.
Drittens hatten die Felge eine Einpresstiefe von 20 mm bei 8 Zoll Breite. Damit stehen sie weiter innen im Radkasten als die Sommerräder mit ET 5 bei gleicher Breite. Also kamen H&R Spurverbreiterungen drauf.
So sieht es jetzt in der Totale aus:
Mattschwarze 17 Zoll Felgen mit 265er Nokian Winterreifen. Wie machen sich die Spurverbreiterungen? ET 20 mit SPV 33 ergibt ja negativ 13 mm Einpresstiefe... Na wenn man genau hinschaut...
... könnte man der Auffassung sein, dass die Radabdeckung nun grenzwertig ist. Sieht aber gut aus. Und fährt sich spektakulär gut. So einen guten Radsatz hatte ich noch nie auf dem Defender: leise, komfortabel und absolut spurstabil.
Edit - weil schon mehrere Fragen dazu kamen:
Erstens war ein Reifen defekt. Nagel drin. Leider gibt es den Nokian Hakkapeliitta LT nicht mehr sondern nur noch den LT2. Einen neuen Reifen alleine kann man nicht drauf machen - also zwei, so dass zumindest eine Achse identisch bereift ist.
Zweitens waren die Felgen schwarz glänzend. Und auch kein schöner Lack. Kratzer drin. Fand ich hässlich. Also neu mattschwarz pulverbeschichten.
Drittens hatten die Felge eine Einpresstiefe von 20 mm bei 8 Zoll Breite. Damit stehen sie weiter innen im Radkasten als die Sommerräder mit ET 5 bei gleicher Breite. Also kamen H&R Spurverbreiterungen drauf.
So sieht es jetzt in der Totale aus:
Mattschwarze 17 Zoll Felgen mit 265er Nokian Winterreifen. Wie machen sich die Spurverbreiterungen? ET 20 mit SPV 33 ergibt ja negativ 13 mm Einpresstiefe... Na wenn man genau hinschaut...
... könnte man der Auffassung sein, dass die Radabdeckung nun grenzwertig ist. Sieht aber gut aus. Und fährt sich spektakulär gut. So einen guten Radsatz hatte ich noch nie auf dem Defender: leise, komfortabel und absolut spurstabil.
Edit - weil schon mehrere Fragen dazu kamen:
- Nein, die Felgen haben keine Zulassung. Sind meine Winterräder; zum TÜV muss ich im Sommer.
- Nein, die Felgen gibt es nicht mehr. Alternativ empfehle ich die MaxXtrac Manta Wheels von Silverline - gibt es als 16, 17, 18 und 20 Zoll Varianten
Sonntag, 28. September 2014
Endlich klare Sicht: Scheibenversiegelung und Bosch Aerotwin Wischer
Irgendwie ist die Windschutzscheibe des Defenders nicht so toll vergütet, wie bei modernen Autos. Und die Scheibenwischer stellen eine historische Konstruktion dar. In Folge fehlt oft die klare Sicht im Vergleich zu anderen Autos.
Nachdem ich schon früher mit verschiedenen Wischern und Scheibenversiegelungen relativ erfolglos experimentiert habe, ist mir nun ein Durchbruch gelungen.
Zum einen habe ich eine neue Windschutzscheibe erhalten, da die Scheibenheizung defekt war. Das habe ich zum Anlass genommen, die neue Scheibe gleich mal mit Glaspolitur und einer Poliermaschine zu behandeln. Danach habe ich eine Scheibenversiegelung aufgebracht: Optimum Opti-Glass.
Das hat schon einmal zu ziemlich klarer Sicht geführt. Nur streifenfrei Wischen war nicht ganz perfekt.
Dann habe ich entdeckt, dass es die Bosch Aerotwin Scheibenwischer auch in dem winzigen Defenderformat gibt. Draufgesteckt.
Und jetzt ist es perfekt.
Wer sich wundert, warum der Defender so glänzt: heute habe ich in einem Anfall von Winterpanik den Wagen gewaschen und mit Dodo Supernatural Hybrid Wachs behandelt. Schon toll, welchen Glanzeffekt dies bringt. Und hoffentlich schützt es auch den Lack über den Winter. Na ja, wird schon: der Lack dürfte nach über fünf Jahren als neuwertig durchgehen.
Nachdem ich schon früher mit verschiedenen Wischern und Scheibenversiegelungen relativ erfolglos experimentiert habe, ist mir nun ein Durchbruch gelungen.
Zum einen habe ich eine neue Windschutzscheibe erhalten, da die Scheibenheizung defekt war. Das habe ich zum Anlass genommen, die neue Scheibe gleich mal mit Glaspolitur und einer Poliermaschine zu behandeln. Danach habe ich eine Scheibenversiegelung aufgebracht: Optimum Opti-Glass.
Das hat schon einmal zu ziemlich klarer Sicht geführt. Nur streifenfrei Wischen war nicht ganz perfekt.
Dann habe ich entdeckt, dass es die Bosch Aerotwin Scheibenwischer auch in dem winzigen Defenderformat gibt. Draufgesteckt.
Und jetzt ist es perfekt.
Wer sich wundert, warum der Defender so glänzt: heute habe ich in einem Anfall von Winterpanik den Wagen gewaschen und mit Dodo Supernatural Hybrid Wachs behandelt. Schon toll, welchen Glanzeffekt dies bringt. Und hoffentlich schützt es auch den Lack über den Winter. Na ja, wird schon: der Lack dürfte nach über fünf Jahren als neuwertig durchgehen.
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Sonntag, 26. Januar 2014
LED Rücklicht: ist es zu stark bist Du zu schwach
Im vorletzten Sommer habe ich ja meine Glühbirnen am Defender weitgehend durch LEDs ersetzt.
Siehe Beitrag vom 21.7.2012
Von den Standlichtern war ich ja überzeugt - aber die Rück- und Bremslichter waren auch nicht heller als vorher. Rein empirisch habe ich das darauf geschoben, dass die roten Gläser zu viel Licht von der weissen LED schlucken.
Jetzt habe ich also mal zwei rote LED bestellt - und musste zu meiner Freude feststellen, dass es die Teile inzwischen sogar in einer 20 Watt Version gab - ich hatte nur 9 Watt.
Okay, die Wattangaben sind wahrscheinlich nur ein Marketingtrick - aber was soll's: ausprobieren.
Eines der Rücklichter rausgeschraubt (die waren übrigens innen trocken - erstaunlich) und die weisse LED betrachtet, die ich vor 1,5 Jahren eingebaut hatte:
Dann die neue, rote LED reingesteckt:
Hmm - erst mal nicht spektakulär oder? Na ja, dann das Lampenglas wieder raufgeschraubt und verglichen. Links die neue LED; rechts die alte LED:
Oha! Was für ein Unterschied!
Und wenn man bremst - siehe da:
Das scheint geringfügig heller zu sein als vorher, oder?
Jetzt vergleichen wir doch mal das normale Rücklicht (jetzt links und rechts neue LED verbaut) mit dem Nebelscheinwerfer. Verblüffend:
Das Rücklicht ist jetzt ungefähr so hell wie der Nebelscheinwerfer.
Die drei Bilder kann man nicht mit einander vergleichen, weil das iPhone natürlich je nach Helligkeit die Belichtung anpasst.
Hmm - vielleicht habe ich es jetzt etwas übertrieben - habe jetzt noch rote Punkte auf der Netzhaut vom Fotografieren.
Die Helligkeit muss überprüft werden. Am besten geht das, indem man den LED Defender neben irgendein anderes Fahrzeug stellt, welches serienmässig mit LED Rücklichtern ausgestattet war. Da kam doch ein nagelneuer BMW wie gerufen.
So sehen die normalen Rücklichter aus:
Und hier mit Bremslichtern (sorry für die Belichtung; nicht einfach mit dem iPhone nachts):
Selbst die neuen LED Lichter des Defenders, die noch so eindrucksvoll in der Tiefgarage geleuchtet haben, verblassen förmlich neben den BMW LEDs.
Ja Hilfe - wie sieht denn dann die Serienbeleuchtung des Defenders aus? Wie ein Fahrrad-Rücklicht.
Update 2016: zum zweiten Mal mit den LEDs erfolgreich den TÜV bestanden.
Siehe Beitrag vom 21.7.2012
Von den Standlichtern war ich ja überzeugt - aber die Rück- und Bremslichter waren auch nicht heller als vorher. Rein empirisch habe ich das darauf geschoben, dass die roten Gläser zu viel Licht von der weissen LED schlucken.
Jetzt habe ich also mal zwei rote LED bestellt - und musste zu meiner Freude feststellen, dass es die Teile inzwischen sogar in einer 20 Watt Version gab - ich hatte nur 9 Watt.
Okay, die Wattangaben sind wahrscheinlich nur ein Marketingtrick - aber was soll's: ausprobieren.
Eines der Rücklichter rausgeschraubt (die waren übrigens innen trocken - erstaunlich) und die weisse LED betrachtet, die ich vor 1,5 Jahren eingebaut hatte:
Dann die neue, rote LED reingesteckt:
Hmm - erst mal nicht spektakulär oder? Na ja, dann das Lampenglas wieder raufgeschraubt und verglichen. Links die neue LED; rechts die alte LED:
Oha! Was für ein Unterschied!
Und wenn man bremst - siehe da:
Das scheint geringfügig heller zu sein als vorher, oder?
Jetzt vergleichen wir doch mal das normale Rücklicht (jetzt links und rechts neue LED verbaut) mit dem Nebelscheinwerfer. Verblüffend:
Das Rücklicht ist jetzt ungefähr so hell wie der Nebelscheinwerfer.
Die drei Bilder kann man nicht mit einander vergleichen, weil das iPhone natürlich je nach Helligkeit die Belichtung anpasst.
Hmm - vielleicht habe ich es jetzt etwas übertrieben - habe jetzt noch rote Punkte auf der Netzhaut vom Fotografieren.
Die Helligkeit muss überprüft werden. Am besten geht das, indem man den LED Defender neben irgendein anderes Fahrzeug stellt, welches serienmässig mit LED Rücklichtern ausgestattet war. Da kam doch ein nagelneuer BMW wie gerufen.
So sehen die normalen Rücklichter aus:
Und hier mit Bremslichtern (sorry für die Belichtung; nicht einfach mit dem iPhone nachts):
Selbst die neuen LED Lichter des Defenders, die noch so eindrucksvoll in der Tiefgarage geleuchtet haben, verblassen förmlich neben den BMW LEDs.
Ja Hilfe - wie sieht denn dann die Serienbeleuchtung des Defenders aus? Wie ein Fahrrad-Rücklicht.
Update 2016: zum zweiten Mal mit den LEDs erfolgreich den TÜV bestanden.
Mittwoch, 25. Dezember 2013
Die Versuchung
Weiss glänzend steht er da. Genauer gesagt: metallic-weiss. Der Schlüssel aus echten Metall liegt schwer in meiner Hand. Aber eigentlich kann er in der Hosentasche bleiben, denn die Tür öffnet sich automatisch beim Anfassen des Griffs.
Einsteigen. Die Tür fällt gedämpft ins Schloss. Superweiches Nappaleder, soweit das Auge reicht. Sogar am Armaturenbrett. Sitze und Lenkrad in unendlichen Variationsmöglichkeiten elektrisch einstellbar.
Startknopf gedrückt. Der Wagen summt leise und die Instrumente erhellen sich. Ein Navigationsbildschirm im Format eines iPads in der Mitte. Das HeadUp Display leuchtet in der Frontscheibe.
Schalthebel auf "D" und Gas geben. Fast lautlos setzt sich der Wagen in Bewegung. Die acht Gänge werden mit einem Wimpernschlag automatisch durchgeschaltet. Die Aktivlenkung verändert die Übersetzung je nach Geschwindigkeit.
Spurwechsel. Die Kamera hat die Leitlinien erkannt und das Lenkrad zeigt mit dezenten Vibrieren an, dass man die Linie überfahren will, ohne zu Blinken. Im Aussenspiegel leuchtet ein oranges Dreieck, um zu signalisieren, dass von hinten einer kommt.
Lichtautomatik an. Die LED Scheinwerfer werfen helles Licht. Sie können nicht nur Fern- und Abblendlicht sondern versuchen sogar um Fahrzeuge herumzuleuchten, die vor einen fahren - ohne jemanden zu blenden. Bei freier Fahrt wird automatisch aufgeblendet und es ist taghell.
Die Navigationshinweise werden zusammen mit der Geschwindigkeit ins HeadUp Display eingeblendet. Eine Kamera beobachtet die Verkehrsschilder nach Geschwindigkeitsbeschränkungen und blendet diese ebenfalls ein.
Das Soundsystem mit 16 Lautsprechern und zwei Subwoofern spielt kraftvoll auf und greift per Bluetooth auf die Mediathek des iPhones in der Hosentasche zu. Auch bei 230 km/h.
Anhalten, Aussteigen. Plopp. Das war die schliessende Tür.
Bedächtig in der Hosentasche nach dem Schlüssel für den Defender gekramt. Eingestiegen, angelassen. Man hört den Motor! Losgefahren. Keine Aktivlenkung. Manuelle Schaltung und Kupplung. Man spürt die Strasse unter sich! Entspannt sitze ich drin. Halte an. Steige aus.
Und drücke den Schlüssel für den X5 meiner Frau in die Hand. Frohe Weihnachten - hier ist Dein neues Auto!
Einsteigen. Die Tür fällt gedämpft ins Schloss. Superweiches Nappaleder, soweit das Auge reicht. Sogar am Armaturenbrett. Sitze und Lenkrad in unendlichen Variationsmöglichkeiten elektrisch einstellbar.
Startknopf gedrückt. Der Wagen summt leise und die Instrumente erhellen sich. Ein Navigationsbildschirm im Format eines iPads in der Mitte. Das HeadUp Display leuchtet in der Frontscheibe.
Schalthebel auf "D" und Gas geben. Fast lautlos setzt sich der Wagen in Bewegung. Die acht Gänge werden mit einem Wimpernschlag automatisch durchgeschaltet. Die Aktivlenkung verändert die Übersetzung je nach Geschwindigkeit.
Spurwechsel. Die Kamera hat die Leitlinien erkannt und das Lenkrad zeigt mit dezenten Vibrieren an, dass man die Linie überfahren will, ohne zu Blinken. Im Aussenspiegel leuchtet ein oranges Dreieck, um zu signalisieren, dass von hinten einer kommt.
Lichtautomatik an. Die LED Scheinwerfer werfen helles Licht. Sie können nicht nur Fern- und Abblendlicht sondern versuchen sogar um Fahrzeuge herumzuleuchten, die vor einen fahren - ohne jemanden zu blenden. Bei freier Fahrt wird automatisch aufgeblendet und es ist taghell.
Die Navigationshinweise werden zusammen mit der Geschwindigkeit ins HeadUp Display eingeblendet. Eine Kamera beobachtet die Verkehrsschilder nach Geschwindigkeitsbeschränkungen und blendet diese ebenfalls ein.
Das Soundsystem mit 16 Lautsprechern und zwei Subwoofern spielt kraftvoll auf und greift per Bluetooth auf die Mediathek des iPhones in der Hosentasche zu. Auch bei 230 km/h.
Anhalten, Aussteigen. Plopp. Das war die schliessende Tür.
Bedächtig in der Hosentasche nach dem Schlüssel für den Defender gekramt. Eingestiegen, angelassen. Man hört den Motor! Losgefahren. Keine Aktivlenkung. Manuelle Schaltung und Kupplung. Man spürt die Strasse unter sich! Entspannt sitze ich drin. Halte an. Steige aus.
Und drücke den Schlüssel für den X5 meiner Frau in die Hand. Frohe Weihnachten - hier ist Dein neues Auto!
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Mittwoch, 4. Dezember 2013
Endlich wieder Winterräder...
Ja, was schreibt er denn da? Freut er sich etwa auf den Winter? Im nasskalten Schneematsch im Dunkeln rumstapfen? Morgens Eis kratzen und frieren?
Nein - den Winter kann ich leider nicht verhindern, obwohl ich mich bemühe, die globale Erwärmung speziell im süddeutschen Raum zu beschleunigen.
Wie in den anderen Beiträgen ausgeführt, sind die Räder bei der ersten Montage im Oktober nicht richtig rund gelaufen und das Auto war über 100 km/h unfahrbar. Der Händler hat eine defekte Felge diagnostiziert und es war schwer, Ersatz aus England zu beschaffen. Schwer? Unmöglich.
Also haben wir nochmal scharf nachgedacht: im Frühjahr liefen die Räder ja noch rund. Im Sommer waren sie eingelagert und im Herbst laufen sie auf einmal nicht mehr rund? Das Rätsels Lösung war die Zentrierung der Radbolzen über Einpressbuchsen in den Felgen. Das erforderte einfach mehrere Stunden Hingabe bei der Montage. Aber jetzt laufen sie wunderbar rund.
Hier ein Nightshot:
Ich habe sogar die verrosteten Radschrauben schwarz verzinken lassen.
Die Nokian Reifen laufen wunderbar sanft, leise und komfortabel ab. Ich hatte ja damals leichte Unzufriedenheit mit den Cooper S/T Maxx geäussert und dies auf das Gewicht der Reifen geschoben.
Jetzt habe ich mal nachgemessen:
Nein - den Winter kann ich leider nicht verhindern, obwohl ich mich bemühe, die globale Erwärmung speziell im süddeutschen Raum zu beschleunigen.
Wie in den anderen Beiträgen ausgeführt, sind die Räder bei der ersten Montage im Oktober nicht richtig rund gelaufen und das Auto war über 100 km/h unfahrbar. Der Händler hat eine defekte Felge diagnostiziert und es war schwer, Ersatz aus England zu beschaffen. Schwer? Unmöglich.
Also haben wir nochmal scharf nachgedacht: im Frühjahr liefen die Räder ja noch rund. Im Sommer waren sie eingelagert und im Herbst laufen sie auf einmal nicht mehr rund? Das Rätsels Lösung war die Zentrierung der Radbolzen über Einpressbuchsen in den Felgen. Das erforderte einfach mehrere Stunden Hingabe bei der Montage. Aber jetzt laufen sie wunderbar rund.
Hier ein Nightshot:
Ich habe sogar die verrosteten Radschrauben schwarz verzinken lassen.
Die Nokian Reifen laufen wunderbar sanft, leise und komfortabel ab. Ich hatte ja damals leichte Unzufriedenheit mit den Cooper S/T Maxx geäussert und dies auf das Gewicht der Reifen geschoben.
Jetzt habe ich mal nachgemessen:
- 33 kg wiegt das 8x17 Winterrad mit 265/70R17 Nokian Hakkapeliitta
- 35 kg wiegt das 8x16 Sommerrad mit 265/75R16 Cooper S/T Maxx
Samstag, 16. November 2013
Jetzt bremst er wieder richtig.
Man muss zwar einen Monat auf einen Termin warten, aber es lohnt sich: Kohler hat alle Mängel einwandfrei behoben.
Man erinnere sich: nach der "Inspektion" zog das Fahrzeug beim Bremsen unverändert schief und die Standheizung ging nicht mehr.
Nun das Bremsproblem war schnell identifiziert: die vorderen Bremskolben waren fest. Sattel revidiert und schon geht es wieder einwandfrei. Warum hat der "Andere" dann meine hinteren Bremsen revidiert und geschworen, dass die vorderen einwandfrei sind?
Übrigens fährt die Karre jetzt ca. 5 km/h schneller als vorher, zieht etwas besser und verbraucht etwas weniger Sprit. Warum? Ich hatte das im Frühjahr ursprünglich auf den Wechsel zu den Cooper S/T Maxx Reifen geschoben - ungefähr zur gleichen Zeit trat das Bremsproblem auf. Vielleicht hatte ich den Falschen in Verdacht...
Na ja, auch die Standheizung war schnell wieder in Betrieb genommen: bei dem Ein- und Ausbau des "Anderen" hat es offensichtlich eine Sicherung zerschossen.
Die Pseudoscharniere an dem vorderen Fensterrahmen wurden ausgetauscht und neu lackiert; die alten haben zum Korrodieren angefangen - ein bekanntes Problem.
Und dann wurde das silberne Abschlussblech unter der Stoßstange (auf dem das Nummernschild befestigt ist) auch in Wagenfarbe schwarz lackiert. Das hat mich schon lange gestört, da es das einzige silberne Teil am Wagen war.
Inspektion überprüft; Eintrag ins Scheckheft vorgenommen - fertig.
Noch eine Anekdote am Rande: als Leihwagen habe ich einen Range Rover Sport mitgenommen. Und genau an diesem Tag hat beim BMW meiner Frau das Motorsteuergerät den Geist aufgegeben. Darauf hin fuhr meine Frau eine Woche lang Range Rover. Und leider hat er ihr sehr gefallen. Leider, da der neue BMW ja schon bestellt ist und bald kommt...
Man erinnere sich: nach der "Inspektion" zog das Fahrzeug beim Bremsen unverändert schief und die Standheizung ging nicht mehr.
Nun das Bremsproblem war schnell identifiziert: die vorderen Bremskolben waren fest. Sattel revidiert und schon geht es wieder einwandfrei. Warum hat der "Andere" dann meine hinteren Bremsen revidiert und geschworen, dass die vorderen einwandfrei sind?
Übrigens fährt die Karre jetzt ca. 5 km/h schneller als vorher, zieht etwas besser und verbraucht etwas weniger Sprit. Warum? Ich hatte das im Frühjahr ursprünglich auf den Wechsel zu den Cooper S/T Maxx Reifen geschoben - ungefähr zur gleichen Zeit trat das Bremsproblem auf. Vielleicht hatte ich den Falschen in Verdacht...
Na ja, auch die Standheizung war schnell wieder in Betrieb genommen: bei dem Ein- und Ausbau des "Anderen" hat es offensichtlich eine Sicherung zerschossen.
Die Pseudoscharniere an dem vorderen Fensterrahmen wurden ausgetauscht und neu lackiert; die alten haben zum Korrodieren angefangen - ein bekanntes Problem.
Und dann wurde das silberne Abschlussblech unter der Stoßstange (auf dem das Nummernschild befestigt ist) auch in Wagenfarbe schwarz lackiert. Das hat mich schon lange gestört, da es das einzige silberne Teil am Wagen war.
Inspektion überprüft; Eintrag ins Scheckheft vorgenommen - fertig.
Noch eine Anekdote am Rande: als Leihwagen habe ich einen Range Rover Sport mitgenommen. Und genau an diesem Tag hat beim BMW meiner Frau das Motorsteuergerät den Geist aufgegeben. Darauf hin fuhr meine Frau eine Woche lang Range Rover. Und leider hat er ihr sehr gefallen. Leider, da der neue BMW ja schon bestellt ist und bald kommt...
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Mittwoch, 23. Oktober 2013
Was alles zwischendurch passiert ist...
Mit ist aufgefallen, dass ich in letzter Zeit etwas schreibfaul war. Ich bemühe mich, jetzt mal alles zusammenzufassen.
Der geneigte Leser erinnert sich ja daran, dass ich die hinteren Bremsen revidieren liess, da die Kolben verrosten und die Beläge gebrochen waren. Nachdem ich nun gestern die Winterreifen aufziehen liess, konnte ich ein besseres Foto von den Bremsen machen.
So sehen sie vorne aus:
Ziemlich verrostet die Hunde, oder? Aber beim Defender ist das nach 4,5 Jahren und 40.000 km absolut normal. Scheibe und Beläge sind noch gut. Übrigens, wer es noch nicht wusste: eine innenbelüftete 4-Kolben Scheibenbremse. Wow. Bremsen tut sie trotzdem schlecht.
So sehen sie hinten nach der Revision aus:
Nun etwas hübscher. Ob das auch länger so hält, wird sich spätestens nach dem Winter zeigen.
Apropos Winterreifen - das wären sie.
Die Nokian Hakkapeliitta haben fast noch ihr volles (14 mm) Profil. Wunderbar leise und komfortabel rollen sie ab. Bis 80 km/h. Danach fängt das Lenkrad wie verrückt zu schlagen an. Zurück zum Reifenfuzzi. Unwucht. Da habe ich morgen wieder einen Behandlungstermin und hoffe, dass man es beheben kann. Im Frühjahr sind sie noch 1A rund gelaufen. Verrückt.
Edit: leider war es keine Unwucht sondern eine Felge hat einen massiven Höhenschlag. An meiner Fahrweise im letzten Winter kann es nicht liegen, denn so vorsichtig wie ich kann gar keiner Fahren. Kein Gelände; nicht einmal ein Bordstein wurde erklommen. Also ein Fertigungsfehler. Also eine Felge in UK nachbestellen. Gibt es nicht mehr in schwarz. Also eine silberne bestellen und alle Felgen schwarz pulvern lassen. Die Lackierung war eh grausam. Ich bin vom Pech verfolgt.
Apropos Pech:
So und jetzt wieder zurück zu den Bremsen. Ich habe nicht nur die Bremsen machen lassen sondern auch eine Inspektion. Aus Geiz-ist-Geil Gründen mal nicht bei meinem gewohnten Land Rover Vertragshändler sondern bei einer freien 1-Mann-Werkstatt. Uff.
Also: billiger als beim richtigen Händler war es auch nicht. Stempel habe ich keinen ins Scheckheft bekommen. Die Gummimatten fehlen jetzt - aber ein wenig Schwund ist immer dabei. Die Standheizung funktioniert nicht mehr, da er diese ausbauen musste, um meine NATO Dose im Sitzkasten einzubauen. Das ist schon gravierender. Und das Schiefziehen beim Bremsen (weshalb ich ja ursächlich bei ihm war), ist unverändert vorhanden.
Das habe ich zum Anlass genommen, um mich wieder reumütig bei meinen guten, alten Kohler in Landsberg (autorisierter LR Händler) zu melden und ihn zu bitten (a) nochmal alles zu überprüfen, was gemacht wurde, (b) den Stempel ins Scheckheft zu setzen, (c) die Standheizung wieder instand zu setzen und (d) das vermaledeite Schiefziehen beim Bremsen zu beheben.
Na ja - etwas Lehrgeld muss man zahlen.
Der geneigte Leser erinnert sich ja daran, dass ich die hinteren Bremsen revidieren liess, da die Kolben verrosten und die Beläge gebrochen waren. Nachdem ich nun gestern die Winterreifen aufziehen liess, konnte ich ein besseres Foto von den Bremsen machen.
So sehen sie vorne aus:
Ziemlich verrostet die Hunde, oder? Aber beim Defender ist das nach 4,5 Jahren und 40.000 km absolut normal. Scheibe und Beläge sind noch gut. Übrigens, wer es noch nicht wusste: eine innenbelüftete 4-Kolben Scheibenbremse. Wow. Bremsen tut sie trotzdem schlecht.
So sehen sie hinten nach der Revision aus:
Nun etwas hübscher. Ob das auch länger so hält, wird sich spätestens nach dem Winter zeigen.
Apropos Winterreifen - das wären sie.
Die Nokian Hakkapeliitta haben fast noch ihr volles (14 mm) Profil. Wunderbar leise und komfortabel rollen sie ab. Bis 80 km/h. Danach fängt das Lenkrad wie verrückt zu schlagen an. Zurück zum Reifenfuzzi. Unwucht. Da habe ich morgen wieder einen Behandlungstermin und hoffe, dass man es beheben kann. Im Frühjahr sind sie noch 1A rund gelaufen. Verrückt.
Edit: leider war es keine Unwucht sondern eine Felge hat einen massiven Höhenschlag. An meiner Fahrweise im letzten Winter kann es nicht liegen, denn so vorsichtig wie ich kann gar keiner Fahren. Kein Gelände; nicht einmal ein Bordstein wurde erklommen. Also ein Fertigungsfehler. Also eine Felge in UK nachbestellen. Gibt es nicht mehr in schwarz. Also eine silberne bestellen und alle Felgen schwarz pulvern lassen. Die Lackierung war eh grausam. Ich bin vom Pech verfolgt.
Apropos Pech:
So und jetzt wieder zurück zu den Bremsen. Ich habe nicht nur die Bremsen machen lassen sondern auch eine Inspektion. Aus Geiz-ist-Geil Gründen mal nicht bei meinem gewohnten Land Rover Vertragshändler sondern bei einer freien 1-Mann-Werkstatt. Uff.
Also: billiger als beim richtigen Händler war es auch nicht. Stempel habe ich keinen ins Scheckheft bekommen. Die Gummimatten fehlen jetzt - aber ein wenig Schwund ist immer dabei. Die Standheizung funktioniert nicht mehr, da er diese ausbauen musste, um meine NATO Dose im Sitzkasten einzubauen. Das ist schon gravierender. Und das Schiefziehen beim Bremsen (weshalb ich ja ursächlich bei ihm war), ist unverändert vorhanden.
Das habe ich zum Anlass genommen, um mich wieder reumütig bei meinen guten, alten Kohler in Landsberg (autorisierter LR Händler) zu melden und ihn zu bitten (a) nochmal alles zu überprüfen, was gemacht wurde, (b) den Stempel ins Scheckheft zu setzen, (c) die Standheizung wieder instand zu setzen und (d) das vermaledeite Schiefziehen beim Bremsen zu beheben.
Na ja - etwas Lehrgeld muss man zahlen.
Sonntag, 22. September 2013
Hintere Bremse komplett revidiert
Im Rahmen der Inspektion wurden die Bremsbeläge überprüft. Während vorne alles in Ordnung war, befand sich die hintere Bremse in einem desolaten Zustand. Die Bremsbeläge waren von der Trägerplatte gerostet und gebrochen. So sah das aus:
Weiterhin waren die Bremskolben angerostet. Diese wurden gegen Edelstahlkolben ausgetauscht und mit neuen Dichtungen versehen:
Das war noch nicht genug. Die Bremsscheiben wurden getauscht und dabei auch die Töpfe mit Zinkfarbe behandelt, um dem Rosten vorzubeugen.
Das Luftleitblech wurde entrostet und lackiert.
Dann wurde der Bremssattel sandgestrahlt und mit schwarzem Bremsenlack versiegelt.
Jetzt sieht die Bremse aus wie neu - nein, besser als neu!
Weiterhin waren die Bremskolben angerostet. Diese wurden gegen Edelstahlkolben ausgetauscht und mit neuen Dichtungen versehen:
Das war noch nicht genug. Die Bremsscheiben wurden getauscht und dabei auch die Töpfe mit Zinkfarbe behandelt, um dem Rosten vorzubeugen.
Das Luftleitblech wurde entrostet und lackiert.
Dann wurde der Bremssattel sandgestrahlt und mit schwarzem Bremsenlack versiegelt.
Jetzt sieht die Bremse aus wie neu - nein, besser als neu!
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Inspektion
NATO Starthilfekabel
Ab und zu war beim Defender auch schon mal die Batterie leer, weil ich ihn auch nicht regelmässig bewege. Ich hatte es leid, den Sitz abzubauen, und in dem dunklen Sitzkasten nach den Batterieanschlüssen für eine Starthilfe zu suchen. Natürlich ist die Batterie immer dann leer, wenn es draussen nass und kalt ist und man gerne das halbe Auto zerlegt.
Also habe ich eine NATO Steckdose relativ dezent vorne an den Fahrersitzkasten bauen lassen:
Eine Gummikappe schützt die Steckdose. Das Starthilfekabel verfügt über den passenen Stecker.
Na und so sieht es dann eingesteckt aus.
Auf der anderen Seite hat das Kabel ganz normale Batterieklemmen. Es ist übrigens rund 7 Meter lang und ziemlich dick. Also eine solide Sache. Der ADAC hat genau die selbe Lösung ist seinen gelben Autos eingebaut.
Noch ein Grund für diese Massnahme war, dass ich ursprünglich beabsichtigt habe, den Subwoofer unter den Sitz einzubauen. Damit wäre der Zugang zur Batterie endgültig verbaut. Leider stehe ich zur Umsetzung dieser Massnahme noch vor einigen Herausforderungen.
Also habe ich eine NATO Steckdose relativ dezent vorne an den Fahrersitzkasten bauen lassen:
Eine Gummikappe schützt die Steckdose. Das Starthilfekabel verfügt über den passenen Stecker.
Na und so sieht es dann eingesteckt aus.
Auf der anderen Seite hat das Kabel ganz normale Batterieklemmen. Es ist übrigens rund 7 Meter lang und ziemlich dick. Also eine solide Sache. Der ADAC hat genau die selbe Lösung ist seinen gelben Autos eingebaut.
Noch ein Grund für diese Massnahme war, dass ich ursprünglich beabsichtigt habe, den Subwoofer unter den Sitz einzubauen. Damit wäre der Zugang zur Batterie endgültig verbaut. Leider stehe ich zur Umsetzung dieser Massnahme noch vor einigen Herausforderungen.
Sonntag, 11. August 2013
fcx Cubby Box aus Leder
Die Original Cubby Box war schon ein wenig schäbig. Die Ecken abgestossen und irgendwie fand ich das Kunstleder auch nicht mehr so prickelnd, nachdem ich im Internet lederbezogene Boxen gesehen hatte. Also bestellt. In England. So sieht es aus:
Jetzt vergleichen wir doch mal alt gegen neu:
Aha - der Deckel ist aufgepolstert. Rundherum mit Leder bezogen; in der Mitte perforiertes Leder und eine weisse Doppelnaht.
Auch innen wurde gepolstert und mit einem samtartigen Stoff ausgeschlagen.
Von hinten merkt man, dass die Box aus England kommt. Die Naht wurde beanstandet und die Box sofort ausgetauscht. Jetzt habe ich eine übrig.
Und wie fährt es sich damit? Der rechte Arm liegt auf einer weich gepolsterten Auflage. Sehr schön. Aber ungewohnt hoch. Noch höher als vorher, denn die Box sitzt ja auf einer Erhöhung. Also muss man zum Schalthebel etwas runtergreifen.
Jetzt vergleichen wir doch mal alt gegen neu:
Aha - der Deckel ist aufgepolstert. Rundherum mit Leder bezogen; in der Mitte perforiertes Leder und eine weisse Doppelnaht.
Auch innen wurde gepolstert und mit einem samtartigen Stoff ausgeschlagen.
Von hinten merkt man, dass die Box aus England kommt. Die Naht wurde beanstandet und die Box sofort ausgetauscht. Jetzt habe ich eine übrig.
Und wie fährt es sich damit? Der rechte Arm liegt auf einer weich gepolsterten Auflage. Sehr schön. Aber ungewohnt hoch. Noch höher als vorher, denn die Box sitzt ja auf einer Erhöhung. Also muss man zum Schalthebel etwas runtergreifen.
Mittwoch, 3. Juli 2013
Der Peilstab ist weg - neue Antenne
Seit geraumer Zeit knackst und knarzt es dauernd im Radio. Ich hatte das technische Meisterwerk von Land Rover in Verdacht, welches sich Antenne schimpft, aber eigentlich eher ein Peilstab für mich war, da der höchste Punkt am Fahrzeug.
Einmal fiel meine Antenne sogar der Waschanlage zum Opfer - aber ich habe sie damals wieder durch das formschöne, antike Original ersetzt.
Ich habe sogar zwischenzeitlich eine andere Antenne gekauft - aber die entnervt in der Mülltonne entsorgt, weil Land Rover ein überdimensionales Antennenloch in die Karosserie gebohrt hat. Da hält keine herkömmliche Antenne. Und zum Basteln hatte ich keine Lust.
Also kam das Angebot von Entreq gerade recht, die einen Defender-spezifischen Antennenfuss für eine Hirschmann Antenne konstruiert hatten. Nachdem es in verschiedenen Foren vereinzelt Klagen über die logistische Abwicklung bei Entreq gab, war ich - trotz bisher positiver Erfahrungen - entsprechend sensibilisiert.
Ganz im Gegenteil: Mails mit Rückfragen wurden innerhalb von Minuten persönlich vom Eigentümer beantwortet; und die Lieferung ungefähr 10 Minuten nach Bestelleingang versandt bevor ich überhaupt Gelegenheit hatte, die Zahlung anzuweisen. Am nächsten Tag war die Lieferung auch da.
Angeschraubt. Völlig easy. Der alte Antennenfuss war ziemlich korrodiert an der Kontaktfläche. Aha.
So sieht es aus:
Ein kurzer, semiflexibler Stab, der unten in Gummi flexibel gelagert ist. Der Stab lässt sich abschrauben.
So und hat sich etwas verändert, ausser der Optik? Ich habe ja eine Teststrecke: jeden Tag auf dem Weg ins Büro fahre ich durch eine Unterführung. Beim Defender kommt dann nur noch blankes Rauschen im Radio. Bei "besseren" Autos - also technisch hochwertigen Modellen - kommt ein leichtes Knarzen, aber der Empfang reisst nicht ab.
Das nervt mich fast jeden Tag tierisch, da ich mit dem Defender immer das Wichtigste an den Nachrichten verpasse. Manchmal bleibe ich sogar vor der Unterführung stehen, damit ich weiter zuhören kann.
Mit der neuen Antenne verhält sich der Defender (und sein Radio) in der Unterführung wie ein normales Fahrzeug. Der Empfang bricht nicht mehr ab. Knacken und Knarzen während der Fahrt sind ebenfalls verschwunden.
Das deutet auf eine verbesserte Empfangsleistung hin.
Einmal fiel meine Antenne sogar der Waschanlage zum Opfer - aber ich habe sie damals wieder durch das formschöne, antike Original ersetzt.
Ich habe sogar zwischenzeitlich eine andere Antenne gekauft - aber die entnervt in der Mülltonne entsorgt, weil Land Rover ein überdimensionales Antennenloch in die Karosserie gebohrt hat. Da hält keine herkömmliche Antenne. Und zum Basteln hatte ich keine Lust.
Also kam das Angebot von Entreq gerade recht, die einen Defender-spezifischen Antennenfuss für eine Hirschmann Antenne konstruiert hatten. Nachdem es in verschiedenen Foren vereinzelt Klagen über die logistische Abwicklung bei Entreq gab, war ich - trotz bisher positiver Erfahrungen - entsprechend sensibilisiert.
Ganz im Gegenteil: Mails mit Rückfragen wurden innerhalb von Minuten persönlich vom Eigentümer beantwortet; und die Lieferung ungefähr 10 Minuten nach Bestelleingang versandt bevor ich überhaupt Gelegenheit hatte, die Zahlung anzuweisen. Am nächsten Tag war die Lieferung auch da.
Angeschraubt. Völlig easy. Der alte Antennenfuss war ziemlich korrodiert an der Kontaktfläche. Aha.
So sieht es aus:
Ein kurzer, semiflexibler Stab, der unten in Gummi flexibel gelagert ist. Der Stab lässt sich abschrauben.
So und hat sich etwas verändert, ausser der Optik? Ich habe ja eine Teststrecke: jeden Tag auf dem Weg ins Büro fahre ich durch eine Unterführung. Beim Defender kommt dann nur noch blankes Rauschen im Radio. Bei "besseren" Autos - also technisch hochwertigen Modellen - kommt ein leichtes Knarzen, aber der Empfang reisst nicht ab.
Das nervt mich fast jeden Tag tierisch, da ich mit dem Defender immer das Wichtigste an den Nachrichten verpasse. Manchmal bleibe ich sogar vor der Unterführung stehen, damit ich weiter zuhören kann.
Mit der neuen Antenne verhält sich der Defender (und sein Radio) in der Unterführung wie ein normales Fahrzeug. Der Empfang bricht nicht mehr ab. Knacken und Knarzen während der Fahrt sind ebenfalls verschwunden.
Das deutet auf eine verbesserte Empfangsleistung hin.
Sonntag, 30. Juni 2013
Dinge, die die Welt nicht braucht...
... aber mein kleines Herz erfreuen.
Der Defender hat ja silbern gefärbte Plastikringe um die beiden runden Lüftungsdüsen am Armaturenbrett. Findige Bastler aus England ersetzen diese durch massive, polierte Aluringe: In einem Anfall geistiger Umnachtung habe ich mir diese zum Preis einer Tankfüllung bestellt:
Die Luftungsdüsen kann man entfernen, indem man mit einer Plastikkarte außen um den Rand fährt und gleichzeitig vorsichtig nach vorne daran zieht. Damit werden die Clips gelöst. Etwas Geduld ist gefragt.
Und so sieht das ganze dann montiert aus:
Erfahrene Defender-Fahrer werden nun sagen: pah - genau wie vorher. Das liegt am Foto. In echt sieht man sofort, dass hier nun echtes Metall statt Plastik glänzt.
Für die echten Blingbling Fans würde der Hersteller diese Ringe sogar in verschiedenen Farben eloxieren.
Der Defender hat ja silbern gefärbte Plastikringe um die beiden runden Lüftungsdüsen am Armaturenbrett. Findige Bastler aus England ersetzen diese durch massive, polierte Aluringe: In einem Anfall geistiger Umnachtung habe ich mir diese zum Preis einer Tankfüllung bestellt:
Die Luftungsdüsen kann man entfernen, indem man mit einer Plastikkarte außen um den Rand fährt und gleichzeitig vorsichtig nach vorne daran zieht. Damit werden die Clips gelöst. Etwas Geduld ist gefragt.
Und so sieht das ganze dann montiert aus:
Erfahrene Defender-Fahrer werden nun sagen: pah - genau wie vorher. Das liegt am Foto. In echt sieht man sofort, dass hier nun echtes Metall statt Plastik glänzt.
Für die echten Blingbling Fans würde der Hersteller diese Ringe sogar in verschiedenen Farben eloxieren.
Donnerstag, 27. Juni 2013
Ja, wie leuchten sie denn?
Die Nolden meine ich. Meine neuen LED Scheinwerfer.
Grosse Frustration bei der ersten Nachtfahrt. Habe ich aus Versehen zwei Kerzen vorne eingebaut? Das ist ja mal gar nichts. Hmm - scharf nachgedacht: bestimmt sind die Scheinwerfer falsch eingestellt - könnte ja sein, oder?
Also bei der nächsten Werkstatt die Scheinwerfer einstellen lassen.
Der Unterschied war frappierend. Endlich wurde es hell. So hell, dass gleich ein BMW mit Bixenon Scheinwerfer antreten und ich das Fotografieren musste.
Wie immer beim Fotografieren in der Nacht kommt es darauf an, dass die Belichtungseinstellungen identisch sind. Das ist hier der Fall: Blende F/3.5, 1/4 Sek., ISO-800. Die Bilder zeigen übrigens so ziemlich die Realität:
BMW Xenon Abblendlicht
Defender LED Abblendlicht
BMW Xenon Fernlicht
Defender LED Fernlicht
Ziemlich faszinierend. Der BMW leuchtet gleichmässiger aus; der Defender etwas streifiger aber heller. Die Farbtemperatur von Xenon und LED ist nahezu identisch. Da waren die früheren J.W. Speaker anders: die waren etwas weisser.
Fazit: gutes Teil. Aber nur, wenn man die Scheinwerfer korrekt eingestellt hat. Exzellenter Service auch von Nakatanenga, welche blitzartig für Austausch gesorgt haben, nachdem sie von meinen Problemen mit den J.W. Speaker LEDs gehört haben.
Grosse Frustration bei der ersten Nachtfahrt. Habe ich aus Versehen zwei Kerzen vorne eingebaut? Das ist ja mal gar nichts. Hmm - scharf nachgedacht: bestimmt sind die Scheinwerfer falsch eingestellt - könnte ja sein, oder?
Also bei der nächsten Werkstatt die Scheinwerfer einstellen lassen.
Der Unterschied war frappierend. Endlich wurde es hell. So hell, dass gleich ein BMW mit Bixenon Scheinwerfer antreten und ich das Fotografieren musste.
Wie immer beim Fotografieren in der Nacht kommt es darauf an, dass die Belichtungseinstellungen identisch sind. Das ist hier der Fall: Blende F/3.5, 1/4 Sek., ISO-800. Die Bilder zeigen übrigens so ziemlich die Realität:
BMW Xenon Abblendlicht
Defender LED Abblendlicht
BMW Xenon Fernlicht
Defender LED Fernlicht
Ziemlich faszinierend. Der BMW leuchtet gleichmässiger aus; der Defender etwas streifiger aber heller. Die Farbtemperatur von Xenon und LED ist nahezu identisch. Da waren die früheren J.W. Speaker anders: die waren etwas weisser.
Fazit: gutes Teil. Aber nur, wenn man die Scheinwerfer korrekt eingestellt hat. Exzellenter Service auch von Nakatanenga, welche blitzartig für Austausch gesorgt haben, nachdem sie von meinen Problemen mit den J.W. Speaker LEDs gehört haben.
Sonntag, 23. Juni 2013
Neue LED Scheinwerfer von Nolden
Zur Erinnerung: vor ca. einem Jahr wurden beide J.W. Speaker Scheinwerfer bei mir getauscht, da (a) einer durch Steinschlag zerstört und (b) beide undicht waren. Aber auch die neuen zeigten nach etwa einem halben Jahr Beschlag von innen.
Ein eMail an Nakatanenga und einen Tag später lagen andere auf meinem Schreibtisch: Nolden. Auch LED Scheinwerfer - aber anderer Hersteller.
Also Do-It-Yourself: die alten Scheinwerfer wurden rausgeschraubt. Man beachte, dass Nakatanenga freundlicherweise neue, schwarze Einbauringe beigelegt hatte. Das war auch gut so, denn bei den alten Scheinwerfern waren die Edelstahl-Einbauringe dank Kontaktkorrosion untrennbar mit dem Scheinwerfer verschmolzen und unmöglich zu entfernen:
Links J.S. Speaker; rechts Nolden. Von hinten beginnt man das Problem zu erahnen:
Der Close Up bringt die ganze Alukorrosion zum Vorschein:
Also rein mit dem neuen Scheinwerfer. Ziemliche Tüftelarbeit; und überdies hatte ich ihn anfangs falsch rum drin.
Links Nolden; rechts J.W.Speaker. Beim rechten Scheinwerfer sieht man auch, dass er beschlagen ist. Na und wie leuchten die? Anders:
Nachdem ich für den linken Scheinwerfer rund zwei Stunden gebraucht habe, habe ich die Systematik verstanden. Das Teil geht nämlich ohne Schraubenzieher auch raus. Also hat der rechte Scheinwerfer nur 10 Minuten gebraucht.
So fertig.
Ich finde die Optik etwas dezenter als vorher und stimmiger beim Defender.
Na und wie leuchten Sie denn? Nachdem gestern Sonnwend war, und damit der längste Tag des Jahres, war ich nicht mehr fahrtüchtig bei Dunkelheit. Also müssen Beamshots noch warten.
Am übernächsten Tag. Das Licht: eher enttäuschend. Wahrscheinlich falsch eingestellt.
Die Auflösung findet sich hier: Defender Lichttest.
Ein eMail an Nakatanenga und einen Tag später lagen andere auf meinem Schreibtisch: Nolden. Auch LED Scheinwerfer - aber anderer Hersteller.
Also Do-It-Yourself: die alten Scheinwerfer wurden rausgeschraubt. Man beachte, dass Nakatanenga freundlicherweise neue, schwarze Einbauringe beigelegt hatte. Das war auch gut so, denn bei den alten Scheinwerfern waren die Edelstahl-Einbauringe dank Kontaktkorrosion untrennbar mit dem Scheinwerfer verschmolzen und unmöglich zu entfernen:
Links J.S. Speaker; rechts Nolden. Von hinten beginnt man das Problem zu erahnen:
Der Close Up bringt die ganze Alukorrosion zum Vorschein:
Also rein mit dem neuen Scheinwerfer. Ziemliche Tüftelarbeit; und überdies hatte ich ihn anfangs falsch rum drin.
Links Nolden; rechts J.W.Speaker. Beim rechten Scheinwerfer sieht man auch, dass er beschlagen ist. Na und wie leuchten die? Anders:
Nachdem ich für den linken Scheinwerfer rund zwei Stunden gebraucht habe, habe ich die Systematik verstanden. Das Teil geht nämlich ohne Schraubenzieher auch raus. Also hat der rechte Scheinwerfer nur 10 Minuten gebraucht.
So fertig.
Ich finde die Optik etwas dezenter als vorher und stimmiger beim Defender.
Na und wie leuchten Sie denn? Nachdem gestern Sonnwend war, und damit der längste Tag des Jahres, war ich nicht mehr fahrtüchtig bei Dunkelheit. Also müssen Beamshots noch warten.
Am übernächsten Tag. Das Licht: eher enttäuschend. Wahrscheinlich falsch eingestellt.
Die Auflösung findet sich hier: Defender Lichttest.
Sonntag, 26. Mai 2013
Rücksitze entknarzen
Die hinteren Klappsitze nerven mich seit Anfang des Jahres: sie knarzen beim Fahren. Nur, wenn sie hochgeklappt sind. Runtergeklappt sind sie ruhig.
Also habe ich mir die Mühe gemacht, sie zu verarzten. An den Seitenwänden links und rechts ist je ein Gummipuffer, an dem die Sitze anstehen, wenn hochgeklappt. Einsprühen mit Silikon hat nichts gebracht. Also mit Hirschtalg einschmieren. Fast ruhig.
Die seitlichen Plastikverkleidungen knarzen noch, wenn man sie bewegt. Fein säuberlich die Kontaktstellen mit Silkon einsprühen und den Überschuss abwischen. Fertig.
Ergebnis: himmlische Ruhe beim Fahren.
Also habe ich mir die Mühe gemacht, sie zu verarzten. An den Seitenwänden links und rechts ist je ein Gummipuffer, an dem die Sitze anstehen, wenn hochgeklappt. Einsprühen mit Silikon hat nichts gebracht. Also mit Hirschtalg einschmieren. Fast ruhig.
Die seitlichen Plastikverkleidungen knarzen noch, wenn man sie bewegt. Fein säuberlich die Kontaktstellen mit Silkon einsprühen und den Überschuss abwischen. Fertig.
Ergebnis: himmlische Ruhe beim Fahren.
Sonntag, 5. Mai 2013
Frühjahrsputz
Traurig schaut er mich an der Defender, weil seine Aussenhaut seit letzten Herbst nicht mehr richtig gepflegt wurde. Allein eine Katzenwäsche gab es zwischendurch, um das Salz runterzuspülen.
Lust habe ich ja keine. Aber es ist Samstag Mittag und es regnet zur Abwechslung mal nicht. Und neue Pflegemittel schlummern unbenutzt in der Garage. Also auf geht's.
Hochdruckreiniger.
Waschen. Mit Dodo Juice Born-to-be-Mild Shampoo und Microfaser Handschuh. Da geht ein Dreck runter.
Hochdruckreiniger.
Iron-X Flugrostentferner drauf. Einwirken lassen, Verteilen mit einem Mikrofasertuch.
Hochdruckreiniger.
Flugrost ist eigentlich immer nach dem Winter drauf. Kommt vom Streugut, Bremsabrieb oder anderen Umweltschädlingen. Sieht man nur auf dunklen Lack nicht. Aber das Iron-X hat einen Indikator und verfärbt sich lila.
Felgenreiniger. Den sanften von Petzolds, den man mit einer Felgenbürste einarbeiten muss.
Hochdruckreiniger. (Habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich einen ganz tollen Kränzle habe?)
Knete mit Dodo Juice Born-Slippery Detailer als Gleitmittel, um auch Reste von Teer und sonstigen festgepappten Schmodder vom Lack zu bekommen.
Nochmal waschen mit zweiten MF-Handschuh - der erste war dreckig. Trocknen mit Water Blade und danach MF-Trockentuch.
Lime Prime Lackreiniger und sanfte Politur auftragen und wieder abtragen. Bereitet den Lack für das Wachs vor.
Dodo Juice Supernatural Hybrid Wachs.
Als ich mit Motorhaube und den Seiten fertig bin, fängt es an zu Regnen. Na toll. Aber es ist eh schon Abend.
Am nächsten Tag mit einem Detailer die Wasserflecken entfernen. Leiter raus und das Dach machen: Lime Prime und Supernatural. Zweite Supernatural Schicht auf Motorhaube und Seiten. Das Hybrid Wachs kann man schichten.
So fertig. Kaffee trinken. Als ich zurückkomme, hat sich ein Vogel auf dem Lack verewigt. Aber kein kleiner Klacks, sondern ein riesiger Schiss von einem Adler mit Durchfall. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Na ja, Mikrofaser Handschuh raus. Dabei merke ich, wie glatt der Lack jetzt ist. Der Handschuh gleitet fast ohne Widerstand über den Lack. Das war der Zweck der ganzen Übung.
Zum Schluss noch mit einer Dose Fluid Film unters Auto gelegt und alles angesprüht. Jetzt ist der Rost bekämpft und ich habe Ölflecken auf dem Pflaster im Hof. Grmbl.
Zeitbedarf insgesamt rund 8 Stunden. So und wo sind die Angeberfotos? Vergessen. Ist halt ein sauberer, schwarzer Defender, der ganz toll glänzt.
Edit eine Woche später. Der Defender ist schon ein wenig dreckig und jetzt stand er eine Stunde im starken Regen. Der Lack ist so glatt, dass das meiste Wasser einfach "abrutscht". Das wenige verbliebene Wasser ballt sich in wenigen Kugeln zusammen.
Beim Fahren kann man zusehen, wie die Wassertropfen auf der Motorhaube davonfliegen und der Fahrtwind das Auto trocknet. So muss es sein.
Edit: auch die Hecktraverse wurde verschönert. Hier weiterlesen.
Lust habe ich ja keine. Aber es ist Samstag Mittag und es regnet zur Abwechslung mal nicht. Und neue Pflegemittel schlummern unbenutzt in der Garage. Also auf geht's.
Hochdruckreiniger.
Waschen. Mit Dodo Juice Born-to-be-Mild Shampoo und Microfaser Handschuh. Da geht ein Dreck runter.
Hochdruckreiniger.
Iron-X Flugrostentferner drauf. Einwirken lassen, Verteilen mit einem Mikrofasertuch.
Hochdruckreiniger.
Flugrost ist eigentlich immer nach dem Winter drauf. Kommt vom Streugut, Bremsabrieb oder anderen Umweltschädlingen. Sieht man nur auf dunklen Lack nicht. Aber das Iron-X hat einen Indikator und verfärbt sich lila.
Felgenreiniger. Den sanften von Petzolds, den man mit einer Felgenbürste einarbeiten muss.
Hochdruckreiniger. (Habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich einen ganz tollen Kränzle habe?)
Knete mit Dodo Juice Born-Slippery Detailer als Gleitmittel, um auch Reste von Teer und sonstigen festgepappten Schmodder vom Lack zu bekommen.
Nochmal waschen mit zweiten MF-Handschuh - der erste war dreckig. Trocknen mit Water Blade und danach MF-Trockentuch.
Lime Prime Lackreiniger und sanfte Politur auftragen und wieder abtragen. Bereitet den Lack für das Wachs vor.
Dodo Juice Supernatural Hybrid Wachs.
Als ich mit Motorhaube und den Seiten fertig bin, fängt es an zu Regnen. Na toll. Aber es ist eh schon Abend.
Am nächsten Tag mit einem Detailer die Wasserflecken entfernen. Leiter raus und das Dach machen: Lime Prime und Supernatural. Zweite Supernatural Schicht auf Motorhaube und Seiten. Das Hybrid Wachs kann man schichten.
So fertig. Kaffee trinken. Als ich zurückkomme, hat sich ein Vogel auf dem Lack verewigt. Aber kein kleiner Klacks, sondern ein riesiger Schiss von einem Adler mit Durchfall. So etwas habe ich noch nie gesehen.
Na ja, Mikrofaser Handschuh raus. Dabei merke ich, wie glatt der Lack jetzt ist. Der Handschuh gleitet fast ohne Widerstand über den Lack. Das war der Zweck der ganzen Übung.
Zum Schluss noch mit einer Dose Fluid Film unters Auto gelegt und alles angesprüht. Jetzt ist der Rost bekämpft und ich habe Ölflecken auf dem Pflaster im Hof. Grmbl.
Zeitbedarf insgesamt rund 8 Stunden. So und wo sind die Angeberfotos? Vergessen. Ist halt ein sauberer, schwarzer Defender, der ganz toll glänzt.
Edit eine Woche später. Der Defender ist schon ein wenig dreckig und jetzt stand er eine Stunde im starken Regen. Der Lack ist so glatt, dass das meiste Wasser einfach "abrutscht". Das wenige verbliebene Wasser ballt sich in wenigen Kugeln zusammen.
Edit: auch die Hecktraverse wurde verschönert. Hier weiterlesen.
Samstag, 20. April 2013
Etwas unglücklich mit den neuen Cooper Reifen
Als ich die neuen Cooper S/T Maxx Reifen montieren ließ, fiel sofort auf, dass die Reifen viel stabiler aber auch deutlich schwerer waren als die Goodyear DuraTrac, welche vorher drauf waren. Auch der Lastindex ist beträchtlich höher als bei den DuraTracs. Eigentlich übertrieben für den relativ leichten Defender. Das Profil erschien mir gleichermassen aggressiv.
Der erste Fahrversuch ergab: leise aber unkomfortabel. Die schweren und stabilen Reifen federn nicht so schön wie die leichteren DuraTrac. Dann der erste Bremsversuch auf trockener Strasse: man muss schon gehörig in die Eisen treten, damit das ABS anspringt. Hmm - bremsen die nun besser oder bringt man die schwerere, rotierende Masse nur schwieriger zum Stehen?
Der Test auf der Autobahn ergab: der Defender ist langsamer geworden. Auch Beschleunigung und Durchzug haben gelitten.
Also Google angeworfen und das Gewicht gesucht: 24 kg pro Reifen für den Cooper. 20 kg für den DuraTrac. Aber was ist mit dem Nokian Winterreifen? Erstaunlich leichte 20 kg - wie der Goodyear. Also 4 kg pro Rad mehr Gewicht beim Cooper. Dazu muss man fairerweise sagen, dass der Goodyear und der Nokian die leichtesten Vertreter in dieser Grösse sind. Und der Cooper eigentlich nicht herausragt. Ein BFG AT oder Grabber AT2 wiegt genauso viel wie der Cooper.
Dann der Besuch bei der Tankstelle: 12 Liter / 100 km Verbrauch. Das sind zwei Liter mehr als sonst. Na ja, einmal Tanken ist noch nicht statistisch repräsentativ - aber es passt ins Bild, dass der schwerere Reifen natürlich auch Kraft und damit Kraftstoff schluckt.
Dafür ist der Grip auf trockenen und nassen Asphalt sehr gut. Sogar erstaunlich für das aggressive Geländeprofil. Na und leise ist er. Aber unkomfortabler und macht das Fahrzeug träger. Hmm...
Edit 2014: offensichtlich sind zwei Phänomene geichzeitig zusammengekommen - die vordere Bremse war fest und neue Reifen wurden montiert. Ich habe monatelang die Schuld auf die Reifen geschoben. Das war jedoch unbegründet. Ergebnis siehe hier.
Der erste Fahrversuch ergab: leise aber unkomfortabel. Die schweren und stabilen Reifen federn nicht so schön wie die leichteren DuraTrac. Dann der erste Bremsversuch auf trockener Strasse: man muss schon gehörig in die Eisen treten, damit das ABS anspringt. Hmm - bremsen die nun besser oder bringt man die schwerere, rotierende Masse nur schwieriger zum Stehen?
Der Test auf der Autobahn ergab: der Defender ist langsamer geworden. Auch Beschleunigung und Durchzug haben gelitten.
Also Google angeworfen und das Gewicht gesucht: 24 kg pro Reifen für den Cooper. 20 kg für den DuraTrac. Aber was ist mit dem Nokian Winterreifen? Erstaunlich leichte 20 kg - wie der Goodyear. Also 4 kg pro Rad mehr Gewicht beim Cooper. Dazu muss man fairerweise sagen, dass der Goodyear und der Nokian die leichtesten Vertreter in dieser Grösse sind. Und der Cooper eigentlich nicht herausragt. Ein BFG AT oder Grabber AT2 wiegt genauso viel wie der Cooper.
Dann der Besuch bei der Tankstelle: 12 Liter / 100 km Verbrauch. Das sind zwei Liter mehr als sonst. Na ja, einmal Tanken ist noch nicht statistisch repräsentativ - aber es passt ins Bild, dass der schwerere Reifen natürlich auch Kraft und damit Kraftstoff schluckt.
Dafür ist der Grip auf trockenen und nassen Asphalt sehr gut. Sogar erstaunlich für das aggressive Geländeprofil. Na und leise ist er. Aber unkomfortabler und macht das Fahrzeug träger. Hmm...
Edit 2014: offensichtlich sind zwei Phänomene geichzeitig zusammengekommen - die vordere Bremse war fest und neue Reifen wurden montiert. Ich habe monatelang die Schuld auf die Reifen geschoben. Das war jedoch unbegründet. Ergebnis siehe hier.
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