Posts mit dem Label Pflege werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Pflege werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 28. September 2014

Endlich klare Sicht: Scheibenversiegelung und Bosch Aerotwin Wischer

Irgendwie ist die Windschutzscheibe des Defenders nicht so toll vergütet, wie bei modernen Autos. Und die Scheibenwischer stellen eine historische Konstruktion dar. In Folge fehlt oft die klare Sicht im Vergleich zu anderen Autos.

Nachdem ich schon früher mit verschiedenen Wischern und Scheibenversiegelungen relativ erfolglos experimentiert habe, ist mir nun ein Durchbruch gelungen.

Zum einen habe ich eine neue Windschutzscheibe erhalten, da die Scheibenheizung defekt war. Das habe ich zum Anlass genommen, die neue Scheibe gleich mal mit Glaspolitur und einer Poliermaschine zu behandeln. Danach habe ich eine Scheibenversiegelung aufgebracht: Optimum Opti-Glass.

Das hat schon einmal zu ziemlich klarer Sicht geführt. Nur streifenfrei Wischen war nicht ganz perfekt.

Dann habe ich entdeckt, dass es die Bosch Aerotwin Scheibenwischer auch in dem winzigen Defenderformat gibt. Draufgesteckt.

Und jetzt ist es perfekt.


Wer sich wundert, warum der Defender so glänzt: heute habe ich in einem Anfall von Winterpanik den Wagen gewaschen und mit Dodo Supernatural Hybrid Wachs behandelt. Schon toll, welchen Glanzeffekt dies bringt. Und hoffentlich schützt es auch den Lack über den Winter. Na ja, wird schon: der Lack dürfte nach über fünf Jahren als neuwertig durchgehen.

Sonntag, 5. Mai 2013

Frühjahrsputz

Traurig schaut er mich an der Defender, weil seine Aussenhaut seit letzten Herbst nicht mehr richtig gepflegt wurde. Allein eine Katzenwäsche gab es zwischendurch, um das Salz runterzuspülen.

Lust habe ich ja keine. Aber es ist Samstag Mittag und es regnet zur Abwechslung mal nicht. Und neue Pflegemittel schlummern unbenutzt in der Garage. Also auf geht's.

Hochdruckreiniger.

Waschen. Mit Dodo Juice Born-to-be-Mild Shampoo und Microfaser Handschuh. Da geht ein Dreck runter.

Hochdruckreiniger.

Iron-X Flugrostentferner drauf. Einwirken lassen, Verteilen mit einem Mikrofasertuch.

Hochdruckreiniger.

Flugrost ist eigentlich immer nach dem Winter drauf. Kommt vom Streugut, Bremsabrieb oder anderen Umweltschädlingen. Sieht man nur auf dunklen Lack nicht. Aber das Iron-X hat einen Indikator und verfärbt sich lila.

Felgenreiniger. Den sanften von Petzolds, den man mit einer Felgenbürste einarbeiten muss.

Hochdruckreiniger. (Habe ich eigentlich schon gesagt, dass ich einen ganz tollen Kränzle habe?)

Knete mit Dodo Juice Born-Slippery Detailer als Gleitmittel, um auch Reste von Teer und sonstigen festgepappten Schmodder vom Lack zu bekommen.

Nochmal waschen mit zweiten MF-Handschuh - der erste war dreckig. Trocknen mit Water Blade und danach MF-Trockentuch.

Lime Prime Lackreiniger und sanfte Politur auftragen und wieder abtragen. Bereitet den Lack für das Wachs vor.

Dodo Juice Supernatural Hybrid Wachs.

Als ich mit Motorhaube und den Seiten fertig bin, fängt es an zu Regnen. Na toll. Aber es ist eh schon Abend.

Am nächsten Tag mit einem Detailer die Wasserflecken entfernen. Leiter raus und das Dach machen: Lime Prime und Supernatural. Zweite Supernatural Schicht auf Motorhaube und Seiten. Das Hybrid Wachs kann man schichten.

So fertig. Kaffee trinken. Als ich zurückkomme, hat sich ein Vogel auf dem Lack verewigt. Aber kein kleiner Klacks, sondern ein riesiger Schiss von einem Adler mit Durchfall. So etwas habe ich noch nie gesehen.

Na ja, Mikrofaser Handschuh raus. Dabei merke ich, wie glatt der Lack jetzt ist. Der Handschuh gleitet fast ohne Widerstand über den Lack. Das war der Zweck der ganzen Übung.

Zum Schluss noch mit einer Dose Fluid Film unters Auto gelegt und alles angesprüht. Jetzt ist der Rost bekämpft und ich habe Ölflecken auf dem Pflaster im Hof. Grmbl.

Zeitbedarf insgesamt rund 8 Stunden. So und wo sind die Angeberfotos? Vergessen. Ist halt ein sauberer, schwarzer Defender, der ganz toll glänzt.

Edit eine Woche später. Der Defender ist schon ein wenig dreckig und jetzt stand er eine Stunde im starken Regen. Der Lack ist so glatt, dass das meiste Wasser einfach "abrutscht". Das wenige verbliebene Wasser ballt sich in wenigen Kugeln zusammen.


Beim Fahren kann man zusehen, wie die Wassertropfen auf der Motorhaube davonfliegen und der Fahrtwind das Auto trocknet. So muss es sein.

Edit: auch die Hecktraverse wurde verschönert. Hier weiterlesen.

Sonntag, 25. November 2012

Hecktraverse und Cappings: Rostvorsorge

Der Winter naht in schnellen Schritten und der Defender ist rostanfällig. Besonders gefährdet sind die Hecktraverse und die Cappings. Und ich habe bekannterweise eine Korrosionsphobie. Bislang ist nach 3,5 Jahren zum Glück alles noch rostfrei.

Die Hecktraverse habe ich mit Carlofon Motorraumversiegelung eingesprüht. Das ist ein Konservierungswachs, welches ursprünglich für den Motorblock gedacht ist. Auf der Hecktraverse hinterlässt es einen matten, tiefschwarzen und gleichmässigen Eindruck, welcher (a) sogar Waschstrassenfest ist und (b) besser aussieht als vorher.

Die Cappings sind ein Sorgenkind seit Bestehen des Defenders. Sie bestehen aus Stahl und halten das Heckteil zusammen. Leider ist das Heckteil aus Aluminium und dieses harmoniert nicht besonders gut mit Stahl - insbesondere, wenn Salzwasser im Spiel ist. Ergibt die sogenannte Kontaktkorrosion.

Hier habe ich mehrfach Fluid Film Öl an den Rändern aufgebracht. Dies ist ein Rostschutz für Hohlräume, der lt. Beschreibung gut in Spalten und Falze eindringt. Die Wirkung kann ich nicht kontrollieren, da ich natürlich nicht unter die Cappings sehen kann.

So sieht es aus:


An den Rändern der Cappings sieht man (mit Mühe) das aufgebrachte Fluid Film an den Rändern, welches hoffentlich in den Hohlraum kriecht. Die Hecktraverse ist schön schwarz und matt.

Edit Mai 2013: ich hatte Gelegenheit, das Carlofon auf der Hecktraverse zu inspizieren. Ist noch drauf. Teilweise hatte ich es auf den Lack gesprüht. Da ging es nur mit kräftigen Einsatz von Aceton wieder ab. Also vorher abdecken, bitte.

Na und dann habe ich etwas nachgesprüht (und diesmal den Lack mit einem Pappkarton abgedeckt):



Edit 2016: zwischenzeitlich haben sich doch einige kleinere, oberflächliche Rostpunkte auf der Hecktraverse gezeigt, Ich habe mich entschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen und die Traverse professionell neu lackieren zu lassen. Siehe diesen Beitrag.

Sonntag, 2. September 2012

Endlich dicht!

Seit vielen Monaten hat mich ja die Tatsache gestört, dass der Fahrerfussraum immer nass war. Immer wieder reklamiert - keine permanente Abhilfe.

Nun wollte ich der Sache mal auf den Grund gehen und die Ursache des Wassereinbruchs erforschen. Nach einigen Experimenten mit Wasserstrahl und Klebeband nach dem Ausschlussprinzip war klar: das Wasser läuft irgendwie in die Tür rein und unten aus der Tür in den Innenraum.

Der "Schuldige" konnte dann auch ermittelt werden: es war die nachgerüstete Edelstahl-Einstiegsleiste bzw. deren Gummidichtung, die die originale Türdichtung ersetzen sollte. Offensichtlich hat die Nachrüstlösung die Wasserabläufe in der Tür blockiert und das Wasser hat sich den Weg in den Fussraum gesucht.

Warum das nur auf der Fahrerseite so war und nicht auf der Beifahrerseite, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben.

Auf jeden Fall wurde der Gummi der Edelstahlleiste entfernt und an der Tür wieder die Original Dichtung angebracht.

Fertig. Dicht.

Mittwoch, 4. Juli 2012

Edelstahl Trittbretter, Türscharniere und Schrauben

Der Defender ist vom Rost geplagt - das ist allgemein bekannt. Besonders gefährdet sind alle Anbauteile. So zum Beispiel die Trittbretter aus billigsten Blech sowie die Türscharniere aus maroden Stahl. Ausserdem sind die Anbauteile eher grundiert als lackiert.

Dem kann Abhilfe geschaffen werden.

Zuerst einmal waren die serienmässigen Trittbretter bei mir vollkommen verrostet, obwohl ich immer schön brav Fluid Film innen eingefüllt habe. Da bietet Land Rover doch glatt Trittbretter aus Edelstahl an! Leider in silber - aber das kann man ja in Wagenfarbe lackieren. Der Magnettest zeigt: Tatsächlich! Nicht magnetisch. Deutet auf Edelstahl hin.

Tja und Türscharniere gibt es von Drittanbietern in England ebenfalls in Edelstahl. Leider silber poliert - aber wie gesagt: in Wagenfarbe lackieren.

Die Lampenringe für die Scheinwerfer sind nun ebenfalls aus Edelstahl.

Tja und last but not least kann man die ganzen Schrauben gegen Edelstahlvarianten austauschen. Das sieht erstens hübscher aus und erspart einem die Sauerei, die ganze Zeit die serienmässigen Schrauben mit Fett einschmieren zu müssen.

Gesagt getan - so sieht es jetzt also aus:


Wie gesagt: die seitlichen Trittbretter sind Original Land Rover Teile aus Edelstahl, lackiert; die Türscharniere sind Zubehörteile aus Edelstahl lackiert (sehen dann genauso aus wie die Originalen); Lampenringen sowie die Schrauben sind alle aus Edelstahl. Damit verfügt der Defender nun über die maximale Edelstahlkonzentration.

Edit November 2013: Jetzt sind auch die Motorhabenscharniere aus Edelstahl.

Montag, 22. August 2011

Auch von unten und innen muss er schön sein

Also hatte ich den Defender beim Künstler für Unterboden und Hohlräume, der mit speziellen Reinigungsgeräten, Wachsen und Ölen wie Mike Sanders, den verborgenenen Seiten des Defenders zu Leibe rückt. Der Defender hatte zwar schon vor Auslieferung vom Händler Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung bekommen - aber Kontrolle schadet nicht.

Und tatsächlich: alles erstrahlt im neuen Glanz. Selbst der Motorraum sieht aus wie neu und wurde konserviert. So kann ein Motor nach zwei Jahren wieder aussehen:



Der Unterboden hatte zumindest optisch bereits etwas gelitten. Achsen und andere Aufhängungsteile waren nach zwei Wintern mit leichten Rost befallen. Dieser wurde professionell beseitigt; mit Primer behandelt und schwarzen Wachs überstrichen. Die Hohlräume waren alle noch okay und rostfrei.


Donnerstag, 18. August 2011

Vorsorgeuntersuchung

Jetzt kommt er in die Jahre (immerhin schon zwei Jahre alt) und ich treffe Vorsorge. Bei den Felgen platzt die Pulverbeschichtung an einige Stellen ab - reklamiert beim Reifenhändler (hat ja noch Garantie) und der hat versprochen, die Felgen noch einmal komplett neu zu Beschichten. Wird übernächste Woche gemacht.

Und dann habe ich heute ihn zu einer Rostschutzfirma zur Nachsorge gebracht. Die schauen sich den Unterboden und Hohlräume noch einmal an und bessern aus, wenn irgendetwas fehlt. Die selben Leute haben meinen 28 Jahre alten Porsche wieder (von unten) in Neuzustand versetzt - so etwas habe ich noch nie gesehen.

Mittwoch, 8. Dezember 2010

Wieder Ruhe!

In dieser Jahreszeit nagelt der Defender beim morgendlichen Kaltstart bei Minustemperaturen ganz erbärmlich. Da fiel mir auf, dass ich beim letzten Mal aus Faulheit nicht das übliche Aral Ultimate Diesel getankt habe sondern "nur" das Shell V-Power Diesel und ich auch beim Einfüllen von Zweitaktöl geizig war.

Das Resultat: Kaltstartnageln.

Also habe ich jetzt wieder das gute (teure) Ultimate getankt und grosszügig einen halben Liter Zweitaktöl dazugegeben.

Das Resultat: kein Kaltstartnageln.

Gesundheitswarnung: die Brühe ist teuer. Und weniger Verbrauch und mehr Leistung kann ich auch nicht feststellen. Abgase kann ich ausser mit der Nase nicht testen und damit stelle ich auch keinen Unterschied fest. Aber dafür stinkt der Ultimate Diesel nicht übel so wie normaler Diesel und ist klar statt braun.

Freitag, 13. November 2009

Zweitaktupdate

Der Effekt ist phänomenal aber vielleicht nicht repräsentativ, da mein Defender ja eine erheblich veränderte Motorsoftware (auch genannt Chiptuning) aufweist, welches sicher eine Erhöhung der Einspritzmenge zur Folge hatte. Aber der Reihe nach:
  • Bei gleichmässiger Fahrt ab 80 km/h ist nun gar kein Nageln mehr zu hören. Die Motorgeräusche werden fast vollständig von den restlichen Fahrgeräuschen überdeckt. Wie gesagt - nur bei gleichmässiger Fahrt - unter Last (beim Gasgeben) ist ein leichtes Nageln zu vernehmen.
  • Beim Kaltstart nagelt er noch etwas im Leerlauf, was aber nach 2-3 Minuten verschwindet. Wenn der Motor warm ist, verschwindet das Nageln im Leerlauf vollständig.
  • Auf der Autobahn ist das Radio erstmals lauter als der Motor.
Die meisten werden sagen: "na, ganz normal, oder?" - aber die sind alle noch keinen Defender gefahren :-)

Noch ein Update: habe jetzt "normales" Diesel getankt und nicht Shell V-Power Diesel. Da rumort er wieder ganz schön - der Effekt scheint nur mit V-Power volle Wirkung zu haben. Teuer.

Nachtrag: stimmt nicht. Habe etwas mehr 2T-Öl reingekippt und schon ist er wieder leise.

Edit 2015: Neuere Erkenntnisse belegen, dass der Zweitakt Kram gefährlich sein könnte. Ich rate daher davon ab und empfehle lieber Premium-Sprit wie z.B. Aral Ultimate zu tanken!