Seit vielen Monaten hat mich ja die Tatsache gestört, dass der Fahrerfussraum immer nass war. Immer wieder reklamiert - keine permanente Abhilfe.
Nun wollte ich der Sache mal auf den Grund gehen und die Ursache des Wassereinbruchs erforschen. Nach einigen Experimenten mit Wasserstrahl und Klebeband nach dem Ausschlussprinzip war klar: das Wasser läuft irgendwie in die Tür rein und unten aus der Tür in den Innenraum.
Der "Schuldige" konnte dann auch ermittelt werden: es war die nachgerüstete Edelstahl-Einstiegsleiste bzw. deren Gummidichtung, die die originale Türdichtung ersetzen sollte. Offensichtlich hat die Nachrüstlösung die Wasserabläufe in der Tür blockiert und das Wasser hat sich den Weg in den Fussraum gesucht.
Warum das nur auf der Fahrerseite so war und nicht auf der Beifahrerseite, wird wohl ewig ein Geheimnis bleiben.
Auf jeden Fall wurde der Gummi der Edelstahlleiste entfernt und an der Tür wieder die Original Dichtung angebracht.
Fertig. Dicht.
Sonntag, 2. September 2012
Samstag, 21. Juli 2012
LED Rücklicht, Bremslicht, Standlicht etc.
Kaum zwei Jahre nachdem ich die LED Hauptscheinwerfer einbauen liess, kam das Verlangen auf, auch die restlichen Glühbirnen im Defender gegen LEDs zu tauschen. Insbesondere bei den Standlichtern gefiel mir das trübe, gelbliche Glimmen nicht mehr.
Gar nicht so einfach, wie ich anfangs dachte. Mein erster Schritt war einen Blick in die Bedienungsanleitung zu werfen, wo mir Land Rover mitteilte, dass als Standlichter 5 Watt Birnen mit W5W Sockel verbaut wären. Ein kurzer Blick in Amazon förderte neben ziemlich dubiosen Produkten diese Markenprodukte zu Tage:
Schnell geliefert; aber leider passten sie nicht. Total falscher Sockel. Gründlichere Recherche brachte folgende LED Anbieter ins Visier: http://www.benzinfabrik.de/de/ und http://www.blauertacho4u.de/. Hier gab es allen möglichen LED Kram zum nachrüsten mit soliden Informationen.
Also fand ich raus, dass der Defender Ba15s Fassungen hatten. Ein seltenes Format für Standlichter. Und kompakt müssen sie auch sein - die meisten Ba15s LEDs waren zu lang und passten nicht ins Gehäuse. Mit etwas Mühe fand ich dann 2 Watt LEDs, die passen sollten. Die Helligkeit ist mit fünf zu multiplizieren, um mit normalen Glühlampen vergleichbar zu sein. Also entsprechen 2 Watt LEDs dann 10 Watt Glühlampen.
So sehen die dann aus:
Wie man sieht, war die Standlichtbirne nach drei Jahren schon etwas schwarz. Lange hätte die wohl nicht mehr gehalten. Hier ist neben dem niedrigeren Stromverbrauch die 10 Jahre Lebensdauer der LED doch charmant. So sehen sie dann eingebaut aus.
Links die 2 Watt LED und rechts das normale 5 Watt Glühbirnchen. Der Faktor 5 in der Helligkeit scheint zu stimmen - die 2 Watt LED erscheint doppelt so hell wie die 5 Watt Glühbirne. Und auch die Farbtemperatur passt perfekt zum LED Licht des Hauptscheinwerfers:
Nein, rechts leuchtet nicht der Blinker sondern das serienmässige Standlicht. Übel was?
Also wenn wir schon beim Stromsparen sind, gehen wir auch die Kennzeichenbeleuchtung an. Diesmal traue ich von vornherein dem Handbuch nicht und schraube das Teil auf. Es sind zwei 4 Watt Ba9s Birnchen verbaut. Hier war schnell Ersatz gefunden:
Links 0,5 Watt LED; rechts 4 Watt Birne. Hell ist das.
Also jetzt die Rücklichter. Hier sind beim Defender Bay15d Lampen verbaut. 5 Watt / 21 Watt kombiniert für Rücklicht / Bremslicht. Ersatz war schnell gefunden in Form von 9 Watt LEDs - sogar mit Cree Chip - entsprechen herkömmlichen 45 Watt Lampen - cool (aber nicht ganz preiswert):
Die kostet jetzt schon ordentlich Geld und sollte ebenfalls doppelt so hell sein wie die verbauten 5/21 Watt Birnen. Aber leider war das nicht der Fall. Rücklicht - rechts LED; links Standard Glühbirne:
Tja und auch das Bremslicht brennt nicht heller - es geht hat eine halbe Sekunde schneller an (was ein Sicherheitsfeature sein könnte, denn bei 100 km/h legt man in einer halben Sekunde rund 30 Meter zurück). Wiederum links Original; rechts LED:
Wie man sieht, sieht man nichts. Da bin ich aber schon etwas enttäuscht. Für den Preis der LED hätte ich mir wahrscheinlich 100 Jahre lang herkömmliche Ersatzlampen kaufen können.
Die LED ist aber verdammt hell. Das rote Gehäuse der Lampe schluckt wohl die ganze Mehrleistung. Wenn man eine baugleiche LED mit Ba15s Sockel z.B. in den Rückfahrscheinwerfer einbaut, erkennt man die gleissende Helligkeit der LED:
Auch probeweise im Blinker verbaut, konnte man deutlich einen Helligkeitsunterschied sehen. Die LEDs gibt es auch rot und gelb. Wahrscheinlich müsste man klare Gläser verwenden und farbige LED, um den vollen Nutzen zu haben.
So jetzt könnte ich mir noch Blinker, dritte Bremsleuchte und Innenraumbeleuchtung vornehmen.
Aber zuerst einmal - was bringt das Ganze ausser Spass und Optik? Stromverbrauch. Wenn mein kleiner Sohn im Defender rumspielt und das Licht anlässt, brennen insgesamt 28 Watt. Diese brauchen also 2,3 Ampere. In 24 Stunden also 56 Ah. Das zwingt eine Batterie schon mal in die Knie. Jetzt 9 Watt oder 18 Ah am Tag. Das verkraftet die Batterie.
Edit 2014: es hat mich die ganze Zeit geärgert, dass die LED Rücklichter und Bremslichter nicht heller sind als die normalen Glühbirnen. Ich habe einfach neue gekauft. Rot und mehr Watt. Bitte hier weiter lesen.
Beitrag vom 26.01.14
Gar nicht so einfach, wie ich anfangs dachte. Mein erster Schritt war einen Blick in die Bedienungsanleitung zu werfen, wo mir Land Rover mitteilte, dass als Standlichter 5 Watt Birnen mit W5W Sockel verbaut wären. Ein kurzer Blick in Amazon förderte neben ziemlich dubiosen Produkten diese Markenprodukte zu Tage:
Schnell geliefert; aber leider passten sie nicht. Total falscher Sockel. Gründlichere Recherche brachte folgende LED Anbieter ins Visier: http://www.benzinfabrik.de/de/ und http://www.blauertacho4u.de/. Hier gab es allen möglichen LED Kram zum nachrüsten mit soliden Informationen.
Also fand ich raus, dass der Defender Ba15s Fassungen hatten. Ein seltenes Format für Standlichter. Und kompakt müssen sie auch sein - die meisten Ba15s LEDs waren zu lang und passten nicht ins Gehäuse. Mit etwas Mühe fand ich dann 2 Watt LEDs, die passen sollten. Die Helligkeit ist mit fünf zu multiplizieren, um mit normalen Glühlampen vergleichbar zu sein. Also entsprechen 2 Watt LEDs dann 10 Watt Glühlampen.
So sehen die dann aus:
Wie man sieht, war die Standlichtbirne nach drei Jahren schon etwas schwarz. Lange hätte die wohl nicht mehr gehalten. Hier ist neben dem niedrigeren Stromverbrauch die 10 Jahre Lebensdauer der LED doch charmant. So sehen sie dann eingebaut aus.
Links die 2 Watt LED und rechts das normale 5 Watt Glühbirnchen. Der Faktor 5 in der Helligkeit scheint zu stimmen - die 2 Watt LED erscheint doppelt so hell wie die 5 Watt Glühbirne. Und auch die Farbtemperatur passt perfekt zum LED Licht des Hauptscheinwerfers:
Nein, rechts leuchtet nicht der Blinker sondern das serienmässige Standlicht. Übel was?
Also wenn wir schon beim Stromsparen sind, gehen wir auch die Kennzeichenbeleuchtung an. Diesmal traue ich von vornherein dem Handbuch nicht und schraube das Teil auf. Es sind zwei 4 Watt Ba9s Birnchen verbaut. Hier war schnell Ersatz gefunden:
Links 0,5 Watt LED; rechts 4 Watt Birne. Hell ist das.
Also jetzt die Rücklichter. Hier sind beim Defender Bay15d Lampen verbaut. 5 Watt / 21 Watt kombiniert für Rücklicht / Bremslicht. Ersatz war schnell gefunden in Form von 9 Watt LEDs - sogar mit Cree Chip - entsprechen herkömmlichen 45 Watt Lampen - cool (aber nicht ganz preiswert):
Die kostet jetzt schon ordentlich Geld und sollte ebenfalls doppelt so hell sein wie die verbauten 5/21 Watt Birnen. Aber leider war das nicht der Fall. Rücklicht - rechts LED; links Standard Glühbirne:
Tja und auch das Bremslicht brennt nicht heller - es geht hat eine halbe Sekunde schneller an (was ein Sicherheitsfeature sein könnte, denn bei 100 km/h legt man in einer halben Sekunde rund 30 Meter zurück). Wiederum links Original; rechts LED:
Wie man sieht, sieht man nichts. Da bin ich aber schon etwas enttäuscht. Für den Preis der LED hätte ich mir wahrscheinlich 100 Jahre lang herkömmliche Ersatzlampen kaufen können.
Die LED ist aber verdammt hell. Das rote Gehäuse der Lampe schluckt wohl die ganze Mehrleistung. Wenn man eine baugleiche LED mit Ba15s Sockel z.B. in den Rückfahrscheinwerfer einbaut, erkennt man die gleissende Helligkeit der LED:
Auch probeweise im Blinker verbaut, konnte man deutlich einen Helligkeitsunterschied sehen. Die LEDs gibt es auch rot und gelb. Wahrscheinlich müsste man klare Gläser verwenden und farbige LED, um den vollen Nutzen zu haben.
So jetzt könnte ich mir noch Blinker, dritte Bremsleuchte und Innenraumbeleuchtung vornehmen.
Aber zuerst einmal - was bringt das Ganze ausser Spass und Optik? Stromverbrauch. Wenn mein kleiner Sohn im Defender rumspielt und das Licht anlässt, brennen insgesamt 28 Watt. Diese brauchen also 2,3 Ampere. In 24 Stunden also 56 Ah. Das zwingt eine Batterie schon mal in die Knie. Jetzt 9 Watt oder 18 Ah am Tag. Das verkraftet die Batterie.
Edit 2014: es hat mich die ganze Zeit geärgert, dass die LED Rücklichter und Bremslichter nicht heller sind als die normalen Glühbirnen. Ich habe einfach neue gekauft. Rot und mehr Watt. Bitte hier weiter lesen.
Beitrag vom 26.01.14
Mittwoch, 4. Juli 2012
Neue Front: Stoßstange, Lampen und Kühlergrill
Zur Erinnerung: der serienmässige Kühlergrill war ein silbernes (Brunel)
Plastikteil und wurde seiner Zeit gegen ein schwarzes Nachrüst-Aluteil ersetzt. Mir
erschien das optisch nicht mehr als stimmig. Aber einfach einen schwarzen
Original-Plastikgrill hinbauen, gefiel mit ebenfalls nicht.
Daher habe ich mich dazu entschieden, einen neuen Originalgrill in Wagenfarbe schwarz lackieren zu lassen. Kommt auf den Fotos nicht so rüber - sieht aber in natura exzellent aus. Viel besser als das reine, schwarze Plastik.
Weiterhin war ich mit der Stoßstange nicht mehr zufrieden. Die Optik einer lackierten Eisenbahnschiene, gepaart mit der Rostanfälligkeit und mangelnden Stabilität erschien mir verbesserungswürdig.
Hier habe ich nun zur Abwechslung nicht zum Originalzubehör gegriffen sondern zu einem Nachrüstteil aus England. Leider in herkömmlichen Stahl und wohl in englischer Qualität pulverbeschichtet - aber stabil und (meiner Meinung nach) gut aussehend.
Weiterhin wurden die armseligen Lampenblenden aus grundierten Aluringen und Lochblech vor dem
Hupenloch ersetzt durch vernünftig in Wagenfarbe lackierte Abdeckungen.
Last but not least wurden die beschädigten LED Scheinwerfer durch neue ersetzt. Wieder mit einer Streuscheibe aus Glas, obwohl es zwischenzeitlich auch ein Modell aus Polycarbonat gäbe.
So sieht es dann aus:
Warum der Händler das Kennzeichen so ungünstig platziert hat, entzieht sich meiner Kenntnis und werde ich sicher noch ändern lassen. Leider ist der Wagen nicht sauber - aber ich finde, das sieht schon einmal sehr gut aus.
Nachdem die Stoßstange höher sitzt ergibt sich auch ein besserer Rampenwinkel (welchen ich nicht brauche) sowie eine höhergelegte Optik.
Für Interessierte die Bezugsquellen: die Scheinwerferblenden sind von Entreq; die Stoßstange von First Four (bezogen von SVS Schneider).
Daher habe ich mich dazu entschieden, einen neuen Originalgrill in Wagenfarbe schwarz lackieren zu lassen. Kommt auf den Fotos nicht so rüber - sieht aber in natura exzellent aus. Viel besser als das reine, schwarze Plastik.
Weiterhin war ich mit der Stoßstange nicht mehr zufrieden. Die Optik einer lackierten Eisenbahnschiene, gepaart mit der Rostanfälligkeit und mangelnden Stabilität erschien mir verbesserungswürdig.
Hier habe ich nun zur Abwechslung nicht zum Originalzubehör gegriffen sondern zu einem Nachrüstteil aus England. Leider in herkömmlichen Stahl und wohl in englischer Qualität pulverbeschichtet - aber stabil und (meiner Meinung nach) gut aussehend.
Weiterhin wurden die armseligen Lampenblenden aus grundierten Aluringen und Lochblech vor dem
Hupenloch ersetzt durch vernünftig in Wagenfarbe lackierte Abdeckungen.
Last but not least wurden die beschädigten LED Scheinwerfer durch neue ersetzt. Wieder mit einer Streuscheibe aus Glas, obwohl es zwischenzeitlich auch ein Modell aus Polycarbonat gäbe.
So sieht es dann aus:
Warum der Händler das Kennzeichen so ungünstig platziert hat, entzieht sich meiner Kenntnis und werde ich sicher noch ändern lassen. Leider ist der Wagen nicht sauber - aber ich finde, das sieht schon einmal sehr gut aus.
Nachdem die Stoßstange höher sitzt ergibt sich auch ein besserer Rampenwinkel (welchen ich nicht brauche) sowie eine höhergelegte Optik.
Für Interessierte die Bezugsquellen: die Scheinwerferblenden sind von Entreq; die Stoßstange von First Four (bezogen von SVS Schneider).
Edelstahl Trittbretter, Türscharniere und Schrauben
Der Defender ist vom Rost geplagt - das ist allgemein bekannt. Besonders gefährdet sind alle Anbauteile. So zum Beispiel die Trittbretter aus billigsten Blech sowie die Türscharniere aus maroden Stahl. Ausserdem sind die Anbauteile eher grundiert als lackiert.
Dem kann Abhilfe geschaffen werden.
Zuerst einmal waren die serienmässigen Trittbretter bei mir vollkommen verrostet, obwohl ich immer schön brav Fluid Film innen eingefüllt habe. Da bietet Land Rover doch glatt Trittbretter aus Edelstahl an! Leider in silber - aber das kann man ja in Wagenfarbe lackieren. Der Magnettest zeigt: Tatsächlich! Nicht magnetisch. Deutet auf Edelstahl hin.
Tja und Türscharniere gibt es von Drittanbietern in England ebenfalls in Edelstahl. Leider silber poliert - aber wie gesagt: in Wagenfarbe lackieren.
Die Lampenringe für die Scheinwerfer sind nun ebenfalls aus Edelstahl.
Tja und last but not least kann man die ganzen Schrauben gegen Edelstahlvarianten austauschen. Das sieht erstens hübscher aus und erspart einem die Sauerei, die ganze Zeit die serienmässigen Schrauben mit Fett einschmieren zu müssen.
Gesagt getan - so sieht es jetzt also aus:
Wie gesagt: die seitlichen Trittbretter sind Original Land Rover Teile aus Edelstahl, lackiert; die Türscharniere sind Zubehörteile aus Edelstahl lackiert (sehen dann genauso aus wie die Originalen); Lampenringen sowie die Schrauben sind alle aus Edelstahl. Damit verfügt der Defender nun über die maximale Edelstahlkonzentration.
Edit November 2013: Jetzt sind auch die Motorhabenscharniere aus Edelstahl.
Dem kann Abhilfe geschaffen werden.
Zuerst einmal waren die serienmässigen Trittbretter bei mir vollkommen verrostet, obwohl ich immer schön brav Fluid Film innen eingefüllt habe. Da bietet Land Rover doch glatt Trittbretter aus Edelstahl an! Leider in silber - aber das kann man ja in Wagenfarbe lackieren. Der Magnettest zeigt: Tatsächlich! Nicht magnetisch. Deutet auf Edelstahl hin.
Tja und Türscharniere gibt es von Drittanbietern in England ebenfalls in Edelstahl. Leider silber poliert - aber wie gesagt: in Wagenfarbe lackieren.
Die Lampenringe für die Scheinwerfer sind nun ebenfalls aus Edelstahl.
Tja und last but not least kann man die ganzen Schrauben gegen Edelstahlvarianten austauschen. Das sieht erstens hübscher aus und erspart einem die Sauerei, die ganze Zeit die serienmässigen Schrauben mit Fett einschmieren zu müssen.
Gesagt getan - so sieht es jetzt also aus:
Wie gesagt: die seitlichen Trittbretter sind Original Land Rover Teile aus Edelstahl, lackiert; die Türscharniere sind Zubehörteile aus Edelstahl lackiert (sehen dann genauso aus wie die Originalen); Lampenringen sowie die Schrauben sind alle aus Edelstahl. Damit verfügt der Defender nun über die maximale Edelstahlkonzentration.
Edit November 2013: Jetzt sind auch die Motorhabenscharniere aus Edelstahl.
Montag, 9. April 2012
Was würde ich heute anders machen und was habe ich in Zukunft noch vor?
Satte 20.000 Euro habe ich bislang in Defender Upgrades investiert. Hier stellt sich doch die Frage: würde ich das alles noch mal genauso machen oder anders? Und höre ich jetzt auf oder gibt es doch noch mehr?
Gehen wir chronologisch vor:
Gehen wir chronologisch vor:
- Ich würde den Defender wieder neu kaufen und nicht gebraucht. Die Gebrauchtwagenpreise sind viel zu hoch und das Risiko ebenfalls, in Anbetracht der Tatsache, welcher Pflege der Defender bedarf.
- Wes würde wahrscheinlich wieder ein 90er werden, denn in 95% der Fälle reicht mir der Platz und die kompakten Abmessungen sowie die Tiefgaragentauglichkeit sind es wert. Nur in 5% der Fälle wünsche ich mir einen 110er - und dann vor allem, wenn mein kleiner Sohn mit einem Schwung seiner kleinen Freunde mitfahren will.
- Die Recaro-Sitze waren von Anfang an drin und würde auch wieder reinkommen - auch wenn sie zwischenzeitlich ein Vermögen kosten. Die Alternative wären nur die Startech Komfortsitze - auch teuer.
- Gleich vor der Übergabe Hohlraumversiegelung und Unterbodenschutz zu machen, war goldrichtig. Die Rostanfälligkeit des Defenders hat mich doch etwas überrascht. Vielleicht würde ich sogar noch mehr investieren und bei www.timemax.de vorstellig werden. Das ist zwar mit Abstand die teuerste Lösung aber ich denke, es wäre es wert. Eine triefende Mike Sanders Fettkarre würde ich jedoch nicht fahren wollen.
- Mit dem Chiptuning bin ich sehr zufrieden und das käme mir auch wieder rein. Und wahrscheinlich auch bei Nakatanenga - auch wenn der inzwischen eine andere (bessere) Lösung von www.chiptech.at verwendet. Die alternative DIY Lösung mit ATRIC von www.alivetuning.com würde ich zwar in Erwägung ziehen (charmant, weil man die Map selbst wechseln kann) aber letztendlich wohl eine schlüsselfertige Lösung bevorzugen. Wohl diesmal mit Abgaspyrometer zur Vorsicht.
- Bei Lenkrad, Schalthebel etc. würde ich auf die zwischenzeitlich verfügbaren guten (aber teuren) Lösungen von www.startech.de zurückgreifen.
- Beim HIFI würde ich die Experimente lassen und mich gleich zu einem Car HIFI Dealer meines Vertrauens begeben - natürlich nach eingehendem Studium der entsprechenden Fachforen und Beispiele. Die Becker Radionavigation ist nicht mehr zeitgemäss und würde ich wahrscheinlich auch durch eine "mobile-Festeinbaulösung" von www.startech.de ersetzen.
- Bei optischen "Tuning" wäre ich vorsichtiger, um die Originaloptik des Defenders möglichst intakt zu lassen. Immerhin ist es ja fast ein historisches Fahrzeug. Auch wenn mir der "schwarze" immer noch gut gefällt: Breitreifen, anderer Kühlergrill und Riffelbleche sehe ich inzwischen etws kritischer. Vielleicht sollte ein Defender wirklich grün/weiss sein. Aber so weit bin ich noch nicht.
- Eine Standheizung würde in meiner Prioritätenliste nach hinten rutschen. Man braucht sie wirklich nicht so oft. Und wenn, dann würde ich wohl eher eine (teurere) Wasser- statt Luftheizung einbauen lassen. Damals gab es jedoch noch keine Einbaukits dafür. Jetzt schon - zum Beispiel von www.entreq.de
- Ja und die Auswahl des richtigen Servicestützpunkts ist viel wichtiger als man denkt. Vielleicht würde ich das Fahrzeug sogar zweimal pro Jahr statt nur einmal zur Inspektion hinbringen.
- Die LED Scheinwerfer müssen ausgetauscht werden. Ich bleibe bei JW Speaker, auch wenn die teuer sind. Mit den chinesischen Sirius Alternativen kann ich mich nicht emotional anfreunden. Der Europäische Importeur www.mobilecentre.co.uk hat sich übrigens bei mir gleich proaktiv gemeldet, als er das Dilemma auf meiner Webseite gesehen hat. Respekt. Und hat mich darauf hingewiesen, dass es die Teile nun auch mit Polycarbonat- statt Glasscheibe gibt. Und auch mit eingebauten Standlicht. Edelstahl Lampenringe gibt es auch dort (und bei Nakatanenga). Dort bleibe ich auch wg. deutscher Gewährleistung. Das ist viel wert.
- Die Stossdämpfer lasse ich durch Fox Dämpfer von www.offroad-extrem.de ersetzen. Wahrscheinlich der Overkill und es gibt bestimmt auch günstigere Lösungen aber der Ansprechpartner Ralf Berlit hat mich persönlich überzeugt durch Fachkompetenz. Schon bestellt - also gibt es kein Zurück mehr.
- Die Türscharniere rosten. Ich lasse diese durch Edelstahlmodelle von www.a2stainless.co.uk austauschen. Totaler Blödsinn, denn die Originale würden auf Garantie gehen und kosten fast nichts. Aber liegen schon hier - müssen noch lackiert werden.
- Bei den Scheinwerferblenden habe ich damals gespart. Ich lasse diese durch die teuren Teile von www.entreq.de austauschen und habe um Lackierung in Wagenfarbe gebeten. Bestellt - warte darauf.
- Die seitlichen Trittbretter sind nun völlig verrostet. Ich weiss, die Harten tauschen diese durch Rockslider aus. Ich bin nicht hart. Von Land Rover gibt es wohl jetzt neuere Teile unter der Nummer VPLDP0068 aus Edelstahl. Sauteuer. Muss auf Garantie gehen.
- Die Befestigung des LED Rückfahrscheinwerfers rostet auch. Und viel klassischer ist ein Hella Arbeitsscheinwerfer in Rustikaloptik - liegt schon hier rum. Wird ausgetauscht.
- Der nachgerüstete Alugrill gefällt mir nicht mehr. Ich will wieder den Seriengrill haben und diesen in Wagenfarbe schwarz lackieren lassen.
- Die vordere Stoßstange rostet auch. Hier bin ich zwiegespalten. Soll ich zu Gunsten der Originaloptik auch wieder das Original dran schrauben lassen (billig, Garantie) oder den schöneren Tubular Bumper von www.firstfour.co.uk mit dem Nachteil von TÜV und Mangel an Originaloptik?
Siehe Umfrage! - Ach und jetzt sind wohl ein paar Edelstahlschrauben fällig. Die Originale haben sich erstaunlich lange rostfrei gehalten aber an der Hecktraverse fangen sie dennoch an zu Rosten.
- Na und last but not least: das Wasser ist wieder da. Im Fussraum. Der muss trocken gelegt werden.
Labels:
Defender,
Kaufberatung
Freitag, 16. März 2012
Beide LED Scheinwerfer defekt
Nach einer etwas schnelleren Autobahnfahrt einen Blick auf die Front geworfen und erschrocken: der eine Scheinwerfer hat einen Steinschlag abbekommen und ist komplett kreisförmig gesprungen und in dem anderen Scheinwerfer ist Wasser. Na ja - wenigstens habe ich jetzt die Qual der Wahl: auf Garantie oder Teilkasko auswechseln lassen. Am besten beides, da es die Dinger ja nur paarweise gibt und ich dann einen Satz übrig habe:
Edit: die Teilkaskoversicherung hat den Schaden bezahlt. Abgewickelt hat das direkt der Händler. Ich habe wieder welche mit echten Glas genommen, obwohl es zwischenzeitlich auch welche aus Polycarbonat gegeben hätte. Warum weiss ich nicht. Die Undichtigkeit soll nach Aussage von Nakatanenga nur die ersten Exemplare der JW Speaker betreffen. Diese waren etwas zu gross für die Defender-Lampenringe, so dass man sie leicht anschleifen musste. Und nachdem das Gehäuse der Scheinwerfer aus Alu besteht; die Lampenringe aus Stahl, kam es zu Kontaktkorrossion und damit zu Undichtigkeiten. Die neuen Modell sollen lt. Nakatanenga gut passen - was mein Händler bestätigt. Zusätzlich sind zwischenzeitlich Lampenringe aus Edelstahl erhältlich, die nicht mehr rosten sollen.
Das Steinschlagproblem müsste man damit beheben, indem man eine Lexan-Scheibe vor den Scheinwerfern befestigt. Würde es als Land Rover Originalteil geben. Sieht natürlich bescheiden aus - sofern man nicht die Gitter von Entreq davor setzt. Dann wäre es wiederum cool. Nächstes Projekt.
Samstag, 11. Februar 2012
Er ist wieder aufgetaut
Avalon München hat den Wagen wieder aufgetaut und eine neue Batterie eingebaut. Ein Test auf Ruhestrom wurde durchgeführt.
Edit 2013: ich schätze mal, die haben nur die Ladespannung geprüft und nicht den Ruhestron. Siehe Kurzbesuch bei Avalon.
In dem Zusammenhang wurde unaufgefordert auch die heizbare Heckscheibe und die Rückfahrscheinwerfer instand gesetzt.
Kosten: null Euro.
Das kann man lassen!
Edit 2013: ich schätze mal, die haben nur die Ladespannung geprüft und nicht den Ruhestron. Siehe Kurzbesuch bei Avalon.
In dem Zusammenhang wurde unaufgefordert auch die heizbare Heckscheibe und die Rückfahrscheinwerfer instand gesetzt.
Kosten: null Euro.
Das kann man lassen!
Labels:
Defender,
Inspektion,
Winter
Sonntag, 5. Februar 2012
Kältetod
Kaum ist man zwei Wochen (ohne Defender) in Mexiko und es hat zu Hause zwischenzeitlich minus 20 Grad, ist der Defender auch schon tot. Die Fahrertür ist völlig eingefroren und geht nicht auf, die Batterie ist leer. Der über Land Rover Assistance gerufene ADAC kann auch mit Fremdstarten den Motor nicht zum Leben erwecken und schleppt ihn nach über einer Stunde vergeblichen Experimentieren zum nächsten Händler:
Man könnte sagen, er ist den Kältetod gestorben. Wahrscheinlich ist der Diesel eingefroren. Verdammt: ich habe ausgerechnet vor dem Urlaub kein Aral Ultimate getankt. Das ist mir eine Lehre - nie wieder - der einzige Sprit ohne Biodiesel-Anteil.
Nur der bei Sixt angemietete BMW 530d hatte jedoch mit den herrschenden Minusgraden auch seine Probleme: erst ging die Fahretür nicht zu; dann nicht mehr auf. Also wurde es ein Volvo XC60.
Der weisse X3 rechts im Bild fuhr übrigens jeden Tag tadellos.
Man könnte sagen, er ist den Kältetod gestorben. Wahrscheinlich ist der Diesel eingefroren. Verdammt: ich habe ausgerechnet vor dem Urlaub kein Aral Ultimate getankt. Das ist mir eine Lehre - nie wieder - der einzige Sprit ohne Biodiesel-Anteil.
Nur der bei Sixt angemietete BMW 530d hatte jedoch mit den herrschenden Minusgraden auch seine Probleme: erst ging die Fahretür nicht zu; dann nicht mehr auf. Also wurde es ein Volvo XC60.
Der weisse X3 rechts im Bild fuhr übrigens jeden Tag tadellos.
Mittwoch, 11. Januar 2012
Vergleichstest mit Defender 2.2 MY12
Die Zeitschrift OFF ROAD hat den neuen 2012er Defender 90 TD4 mit 2.2 Liter Motor von Land Rover zum Testen erhalten. Ich wurde heute gebeten, meinen Defender mit dem "alten" 2.4 Liter Motor zum Vergleich zur Verfügung zu stellen.
Also ab nach Langenaltheim. Dort gibt es einen Offroadpark. Und da stand ein nagelneuer Defender, den ich gleich mal geentert habe. Leiser war er. Und recht spritzig. Einen Unterschied zu meinem Motor konnte ich sonst nicht erkennen. Am Schluss waren alle Autos ziemlich dreckig:
Bei der Rückfahrt über die Autobahn konnte ich trotz Chiptuning den neuen Defender nicht abhängen - der ist erst bei ca. 150 km/h abgeregelt und recht viel schneller geht meiner auch nicht. Der Motor erscheint wirklich etwas kräftiger als der 2.4 Serienmotor.
So und was sind jetzt die echten Unterschiede zwischen Defender 2.4 und 2.2? Der 2.2...
Also ab nach Langenaltheim. Dort gibt es einen Offroadpark. Und da stand ein nagelneuer Defender, den ich gleich mal geentert habe. Leiser war er. Und recht spritzig. Einen Unterschied zu meinem Motor konnte ich sonst nicht erkennen. Am Schluss waren alle Autos ziemlich dreckig:
Der MY12 verschränkt besser, weil er hinten keinen Stabilisator hatte. 90er auf Stahlfelgen werden immer ohne Stabilisator ausgeliefert. Auf der Strasse konnte ich keinen Unterschied feststellen. Aber den Berg kam der MY12 viel besser hoch. Man kann das auf dem Bild schlecht erkennen, aber das ist eine 100 Prozent Steigung.
Der einzige Unterschied im Motorraum ist der Dieselpartikelfilter im MY12. Dieser wurde sehr elegant und offroad-tauglich verbaut - nicht wie üblich irgendwo unter dem Auto sondern geschickt im Motorraum. Und dann noch eine andere Schallschluckabdeckung. Die wird wohl nicht für den leiseren Lauf verantwortlich sein sondern die modifizierte Einspritzanlage.
Im Hintergrund ist der neue Defender zu erkennen; im Vordergrund meiner:
Bei der Rückfahrt über die Autobahn konnte ich trotz Chiptuning den neuen Defender nicht abhängen - der ist erst bei ca. 150 km/h abgeregelt und recht viel schneller geht meiner auch nicht. Der Motor erscheint wirklich etwas kräftiger als der 2.4 Serienmotor.
So und was sind jetzt die echten Unterschiede zwischen Defender 2.4 und 2.2? Der 2.2...
- hat einen Dieselpartikelfilter (DPF)
- dadurch einen bis zu 10% höheren Verbrauch - je nach Fahrprofil
- ist schneller, da bei ca. 150 statt 135 km/h abgeregelt
- ansonsten gleiche Fahrleistungen
- etwas leiser
- leicht verbessertes ABS von Bosch
- verbesserte Türdichtungen unten
- eine LKW statt PKW Zulassung
- eine Befestigung des Tankdeckels durch ein Gummiband
- Instrumentenbeleuchtung mit LED statt Glühlampen
- und einen gewichtsoptimierten Öffnungshebel für die Hecktür mit Löchern
Labels:
Defender,
Kaufberatung
Samstag, 5. November 2011
Vorbereitungen für den Winter
Wenn ich mir so ansehe, was ich alles in Vorbereitung für den Winter getan habe, zweifle ich manchmal an mir. Vielleicht bin ich doch zwanghaft besessen?
So und jetzt hat's draussen 20 Grad und Sonne. Wo ist der Winter?
- Der Unterbodenschutz wurde ausgebessert und nachgelegt.
- Der Motorraum wurde gereinigt und mit Wachs konserviert
- Der Wagen wurde gewaschen, poliert und mit 1Z Hartglanz versiegelt
- Die Scheiben wurden mit Nanolex Ultra Scheibenversiegelung behandelt
- Die Gummidichtungen wurden mit Swizöl GumFeed eingelassen
- Alle Stahlschrauben aussen wurden mit Fluid Film Gel gefettet
- Die Scheibenwischer wurden durch SilBlades ersetzt
- Das Wischwasser wird durch ein AlphaTherm Heatshot erwärmt
- Ein Snow Cover schützt den Heizungslufteinlass
- Ein Air Dry Auto-Entfeuchter (Granulatbeutel) sorgt dafür, dass es im Innenraum nicht feucht wird und die Scheiben nicht beschlagen
- Eine Webasto Standheizung mit Funkfernbedienung ist vorhanden
So und jetzt hat's draussen 20 Grad und Sonne. Wo ist der Winter?
Snow Cover für den Winter
Die Ansaugung der Frischluft für die Heizung erfolgt beim Defender oben auf dem Kotflügel. Darauf ist ein Plastikgitter geschraubt. Natürlich kann dort ungehindert Wasser eindringen und sorgt dann für beschlagene Scheiben. Im Winter kann sich dort Schnee aufhäufen und sorgt dafür, dass keine Frischluft mehr angesaugt werden kann.
Aus diesen Grund habe ich vor dem letzten Winter dieses Plastikgitter durch eine Lufthutze aus Alu ersetzt. Nun habe ich diese wiederum durch ein richtiges Snow Cover ersetzt:
In Ermangelung an echten Schnee kann ich bei dieser Vorrichtung nur empirisch den Nutzen ableiten: Schnee, Wasser etc. haben keine Chance mehr, in die Lüftung zu geraten. Das Snow Cover ist ausAlu Edelstahl und schwarz pulverbeschichtet.
In dem Zusammenhang habe ich auch gelernt, wenn man Aluteile mit Stahlschrauben befestigt, dass diese zum Rosten anfangen und das Alu unter dem Schraubenkopf auch korrodiert. Selbst wenn das Alu pulverbeschichtet ist. Das Ganze nennt man Physik. Siehe Opferanode. Erkennen konnte man das an dem Alu-Lochblech für die seitliche Luftansaugung, dass ich letzten Winter statt des Plastikteils dort hingeschraubt hatte. Also: Schrauben einfetten und Plastikbeilagscheiben drunter.
Aus diesen Grund habe ich vor dem letzten Winter dieses Plastikgitter durch eine Lufthutze aus Alu ersetzt. Nun habe ich diese wiederum durch ein richtiges Snow Cover ersetzt:
In Ermangelung an echten Schnee kann ich bei dieser Vorrichtung nur empirisch den Nutzen ableiten: Schnee, Wasser etc. haben keine Chance mehr, in die Lüftung zu geraten. Das Snow Cover ist aus
In dem Zusammenhang habe ich auch gelernt, wenn man Aluteile mit Stahlschrauben befestigt, dass diese zum Rosten anfangen und das Alu unter dem Schraubenkopf auch korrodiert. Selbst wenn das Alu pulverbeschichtet ist. Das Ganze nennt man Physik. Siehe Opferanode. Erkennen konnte man das an dem Alu-Lochblech für die seitliche Luftansaugung, dass ich letzten Winter statt des Plastikteils dort hingeschraubt hatte. Also: Schrauben einfetten und Plastikbeilagscheiben drunter.
Samstag, 15. Oktober 2011
Garantiearbeiten, Silencer, Silblades und Heatshot
Nachdem die Scheibenwischer im Winter immer vereisen, habe ich zu drastischen Massnahmen gegriffen. Zuerst wurde die Scheibenwischer ausgetauscht gegen Silblades:
Das sind Silikon Wischerblätter, die angeblich Wunder bewirken sollen: bleiben bei arktischer Kälte und tropischer Hitze immer gleich flexiblel und halten ewig. Kosten auch entsprechend.
(Edit 2012): Die Silblades haben gerade mal ein halbes Jahr gehalten - danach haben sie streifig gewischt. Also ausgetauscht gegen herkömmliche Bosch Wischer.
Dann wurde ein AlphaTerm Heatshot eingebaut. Das kann man sich vorstellen wie einen kleinen Boiler, der zwischen Wischwasser und Waschdüsen geschaltet wird. Erwärmt das Wischwasser auf 80 Grad. Kommt aus USA und ist auch nicht billig.
(Edit 2013): Das Heatshot hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Obwohl man es direkt an die Batterie anschliessen soll, da es angeblich anhand der Spannung erkennt, ob die Zündung an oder aus ist und sich entsprechend aktiviert, hat es auch in Ruhe permanent Strom gezogen. Bis ich da draufgekommen bin, habe ich eine Batterie durch Tiefentladung ruiniert und ab und zu fremdstarten müssen.
Dann wurden "Silencer" oder "Spring Isolator" zwischen Federn und Karosserie eingebaut. Das sind ca. 1 cm dicke Hartgummischeiben, die für etwas Dämpfung sorgen sollen:
Bislang kann ich jedoch keinen grossen Effekt feststellen.
Dann stand der Defender fast zwei Wochen in der Werkstatt für Garantierarbeiten. Es wurden u.a. ausgeführt:
aus Italien. Das ist eine echte Bereicherung, da man nicht mehr den unförmigen Schlüssel plus Fernbedienung in der Hosentasche rumträgt.
Das Ganze hat die Kleinigkeit von ca. 1.500 Euro gekostet - aber wenn ich die Garantiearbeiten hätte zahlen müssen, bestimmt das dreifache.
Das sind Silikon Wischerblätter, die angeblich Wunder bewirken sollen: bleiben bei arktischer Kälte und tropischer Hitze immer gleich flexiblel und halten ewig. Kosten auch entsprechend.
(Edit 2012): Die Silblades haben gerade mal ein halbes Jahr gehalten - danach haben sie streifig gewischt. Also ausgetauscht gegen herkömmliche Bosch Wischer.
Dann wurde ein AlphaTerm Heatshot eingebaut. Das kann man sich vorstellen wie einen kleinen Boiler, der zwischen Wischwasser und Waschdüsen geschaltet wird. Erwärmt das Wischwasser auf 80 Grad. Kommt aus USA und ist auch nicht billig.
(Edit 2013): Das Heatshot hat mich an den Rand der Verzweiflung gebracht. Obwohl man es direkt an die Batterie anschliessen soll, da es angeblich anhand der Spannung erkennt, ob die Zündung an oder aus ist und sich entsprechend aktiviert, hat es auch in Ruhe permanent Strom gezogen. Bis ich da draufgekommen bin, habe ich eine Batterie durch Tiefentladung ruiniert und ab und zu fremdstarten müssen.
Dann wurden "Silencer" oder "Spring Isolator" zwischen Federn und Karosserie eingebaut. Das sind ca. 1 cm dicke Hartgummischeiben, die für etwas Dämpfung sorgen sollen:
Bislang kann ich jedoch keinen grossen Effekt feststellen.
Dann stand der Defender fast zwei Wochen in der Werkstatt für Garantierarbeiten. Es wurden u.a. ausgeführt:
- Lackierung des kompletten Dachs, da Risse im Lack aufgetreten sind
- Austausch des Alcantara Dachhimmels wegen Faltenbildung
- Lackierung der grauen Seitenteile innen in schwarz in diesem Zusammenhang
- Austausch der kompletten Schliessanlage weil das Zündschloss hakelte und das Türschloss verrostet war
- Austausch der Vakkuumpumpe wegen Ölundichtigkeit
- Austausch der Steckachsen hinten
- Revision der Achsgelenke
- Ein paar rostige Teile getauscht
- ... und vieles anderes mehr ...
aus Italien. Das ist eine echte Bereicherung, da man nicht mehr den unförmigen Schlüssel plus Fernbedienung in der Hosentasche rumträgt.
Das Ganze hat die Kleinigkeit von ca. 1.500 Euro gekostet - aber wenn ich die Garantiearbeiten hätte zahlen müssen, bestimmt das dreifache.
Labels:
Defender,
Inspektion,
Winter
Sonntag, 25. September 2011
Motordämmung
Nachdem in englischen Foren die Dämmkits von Noise Killer über den
grünen Klee gelobt wurden - und hier insbesondere die Engine Blankets, welche wahre Wunder bewirken soll, war ich
motiviert, so ein Teil zu bekommen.
Hmm die Engländer liefern nicht nach Deutschland; also bei Stock & Stein - und dort gibt es nur komplette Kits und nicht das Engine Blanket einzeln. Also habe ich mir das Kit für den TD4 vorne bestellt. Kam dann auch in vielen Einzelteilen. Leichte Verzweiflung.
Aber nachdem ich ja eigentlich nur die Engine Blanket haben wollte, habe ich diese einfach genommen und auf den Motor gelegt und irgendwie angebunden:
Die gelieferte Engine Blanket ist übrigens wie ein L geformt; d.h. ein Teil verschwindet hinten zwischen Motor und Spritzwand. Das sieht man auf dem Bild nicht.
Hmm ja - ein wenig bringt es - aber nicht die Welt. Was aber wahrscheinlich auch daran liegt, dass mein Wagen bereits ziemlich mit Alubutyl ausgekleidet ist: kompletter Wagenboden hinten plus Radkästen, kompletter Dachhimmel und Fussbereich vorne.
Auf dem Foto sieht man auch, dass ich zwei Matten aus dem Kit auch auf der Motorhaube angebracht habe. Darunter habe ich Alubutyl geklebt, da ich der Konsistenz dieser Teile nicht so recht traue. Ergebnis: bringt gar nichts. Pappen auch nicht richtig. Musste mit Kleber nachhelfen. Es wären noch 14 andere kleine Matten dabei, die man schön in jede Aussparung der Motorhaube kleben könnte - das lasse ich aber lieber bleiben.
Andere Defenderfahrer berichten Wunderdinge davon, dass sie eine grosse, schalldämmende Matte unter die komplette Motorhaube geklebt haben. Auch das wage ich nicht.
Denn eigentlich: er ist leise genug.
Hmm die Engländer liefern nicht nach Deutschland; also bei Stock & Stein - und dort gibt es nur komplette Kits und nicht das Engine Blanket einzeln. Also habe ich mir das Kit für den TD4 vorne bestellt. Kam dann auch in vielen Einzelteilen. Leichte Verzweiflung.
Aber nachdem ich ja eigentlich nur die Engine Blanket haben wollte, habe ich diese einfach genommen und auf den Motor gelegt und irgendwie angebunden:
Die gelieferte Engine Blanket ist übrigens wie ein L geformt; d.h. ein Teil verschwindet hinten zwischen Motor und Spritzwand. Das sieht man auf dem Bild nicht.
Hmm ja - ein wenig bringt es - aber nicht die Welt. Was aber wahrscheinlich auch daran liegt, dass mein Wagen bereits ziemlich mit Alubutyl ausgekleidet ist: kompletter Wagenboden hinten plus Radkästen, kompletter Dachhimmel und Fussbereich vorne.
Auf dem Foto sieht man auch, dass ich zwei Matten aus dem Kit auch auf der Motorhaube angebracht habe. Darunter habe ich Alubutyl geklebt, da ich der Konsistenz dieser Teile nicht so recht traue. Ergebnis: bringt gar nichts. Pappen auch nicht richtig. Musste mit Kleber nachhelfen. Es wären noch 14 andere kleine Matten dabei, die man schön in jede Aussparung der Motorhaube kleben könnte - das lasse ich aber lieber bleiben.
Andere Defenderfahrer berichten Wunderdinge davon, dass sie eine grosse, schalldämmende Matte unter die komplette Motorhaube geklebt haben. Auch das wage ich nicht.
Denn eigentlich: er ist leise genug.
Freitag, 2. September 2011
Neue Pulverbeschichtung auf den Felgen
Und da entdeckte ich doch tatsächlich einige unschöne Stellen an den pulverbschichteten Rädern - sah aus, als ob die Pulverbeschichtung aufblüht. Kurz den Kalender gecheckt - vor 20 Monaten machen lassen - noch Garantie drauf.
Anstandslos wurden die Felgen neu pulverbeschichtet, was natürlich ein enormer Aufwand war: Wagen aufbocken, alle fünf Räder abschrauben, Reifen abziehen, chemisch entlacken, sandstrahlen, pulverbeschichten, Reifen wieder aufziehen, neu auswuchten, draufschrauben - fertig.
Aber jetzt sehen sie natürlich wieder aus wie neu:
Anstandslos wurden die Felgen neu pulverbeschichtet, was natürlich ein enormer Aufwand war: Wagen aufbocken, alle fünf Räder abschrauben, Reifen abziehen, chemisch entlacken, sandstrahlen, pulverbeschichten, Reifen wieder aufziehen, neu auswuchten, draufschrauben - fertig.
Aber jetzt sehen sie natürlich wieder aus wie neu:
Freitag, 26. August 2011
Handschuhfach, Türgriffe und Typenschild
Der Defender bekam ein richtiges Handschuhfach. Dazu gibt es bei verschiedenen Anbietern Umbausätze - also gleich eingebaut. Na ja, nicht so wie bei normalen Autos - Defender halt:
Die Hartplastik-Türgriffe mussten Lederschlaufen weichen:
Und hinten wurde der eklige Defender Aufkleber ersetzt durch ein Nostalgie Typenschild, das dem Original vor 60 Jahren nachempfunden ist:
Befestigt mit vier massiven Nieten. Das Fotomodell hat dabei geholfen.
Bei der Gelegenheit wurde das Lenkrad wieder geschwärzt. ColourLock Tönung aus dem Lederzentrum hat geholfen. Auf deren Webseite wurde auch der Grund für die Malaise erkannt: das Lenkrad ist mit Büffelleder bezogen. Das ist zwar sehr griffsymphatisch aber als offenporiges Anilinleder auch sehr pflegeintensiv. Problem erkannt - Problem gebannt.
Die Hartplastik-Türgriffe mussten Lederschlaufen weichen:
Und hinten wurde der eklige Defender Aufkleber ersetzt durch ein Nostalgie Typenschild, das dem Original vor 60 Jahren nachempfunden ist:
Befestigt mit vier massiven Nieten. Das Fotomodell hat dabei geholfen.
Bei der Gelegenheit wurde das Lenkrad wieder geschwärzt. ColourLock Tönung aus dem Lederzentrum hat geholfen. Auf deren Webseite wurde auch der Grund für die Malaise erkannt: das Lenkrad ist mit Büffelleder bezogen. Das ist zwar sehr griffsymphatisch aber als offenporiges Anilinleder auch sehr pflegeintensiv. Problem erkannt - Problem gebannt.
Montag, 22. August 2011
Auch von unten und innen muss er schön sein
Also hatte ich den Defender beim Künstler für Unterboden und Hohlräume, der mit speziellen Reinigungsgeräten, Wachsen und Ölen wie Mike Sanders, den verborgenenen Seiten des Defenders zu Leibe rückt. Der Defender hatte zwar schon vor Auslieferung vom Händler Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung bekommen - aber Kontrolle schadet nicht.
Und tatsächlich: alles erstrahlt im neuen Glanz. Selbst der Motorraum sieht aus wie neu und wurde konserviert. So kann ein Motor nach zwei Jahren wieder aussehen:
Und tatsächlich: alles erstrahlt im neuen Glanz. Selbst der Motorraum sieht aus wie neu und wurde konserviert. So kann ein Motor nach zwei Jahren wieder aussehen:
Der Unterboden hatte zumindest optisch bereits etwas gelitten. Achsen und andere Aufhängungsteile waren nach zwei Wintern mit leichten Rost befallen. Dieser wurde professionell beseitigt; mit Primer behandelt und schwarzen Wachs überstrichen. Die Hohlräume waren alle noch okay und rostfrei.
Donnerstag, 18. August 2011
Vorsorgeuntersuchung
Jetzt kommt er in die Jahre (immerhin schon zwei Jahre alt) und ich treffe Vorsorge. Bei den Felgen platzt die Pulverbeschichtung an einige Stellen ab - reklamiert beim Reifenhändler (hat ja noch Garantie) und der hat versprochen, die Felgen noch einmal komplett neu zu Beschichten. Wird übernächste Woche gemacht.
Und dann habe ich heute ihn zu einer Rostschutzfirma zur Nachsorge gebracht. Die schauen sich den Unterboden und Hohlräume noch einmal an und bessern aus, wenn irgendetwas fehlt. Die selben Leute haben meinen 28 Jahre alten Porsche wieder (von unten) in Neuzustand versetzt - so etwas habe ich noch nie gesehen.
Und dann habe ich heute ihn zu einer Rostschutzfirma zur Nachsorge gebracht. Die schauen sich den Unterboden und Hohlräume noch einmal an und bessern aus, wenn irgendetwas fehlt. Die selben Leute haben meinen 28 Jahre alten Porsche wieder (von unten) in Neuzustand versetzt - so etwas habe ich noch nie gesehen.
Sonntag, 7. August 2011
Dachhimmel aus Alcantara
Seit ein paar Tagen ist der Defender zurück aus der Werkstatt. Alles wurde wie üblich anstandslos und gründlich erledigt. Verrostete Teile auf Garantie getauscht. Die Radkästen wurden mit Alubutyl als Dämmung beklebt. Die grosse Sensation war jedoch der Dachhimmel: dieser wurde von einem Sattler mit schwarzen Alcantara bezogen. Während der Dachimmel draussen war, hat der Händler das Dach flächig mit Alubutyl gedämmt.
So sieht das jetzt bei unserem üblichen Regenwetter aus (die Fotos sind ziemlich schlecht, denn bei Gegenlicht ein schwarzes Teil zu fotografieren, fällt nicht leicht - die Struktur wird auch durch den Blitz verfäscht - sie ist gleichmässig schwarz):
Auch die Sonnenblenden wurden nicht vergessen:
Zwei kleine Probleme sind trotzdem aufgetreten:
So sieht das jetzt bei unserem üblichen Regenwetter aus (die Fotos sind ziemlich schlecht, denn bei Gegenlicht ein schwarzes Teil zu fotografieren, fällt nicht leicht - die Struktur wird auch durch den Blitz verfäscht - sie ist gleichmässig schwarz):
Auch die Sonnenblenden wurden nicht vergessen:
Zwei kleine Probleme sind trotzdem aufgetreten:
- Wenn man von hinten gegen das Licht auf den Himmel schaut, erkennt man, dass er wellig ist. Der Händler schwört jedoch, dass er glatt war, als er vom Sattler kam und montiert wurde. Wir können uns das nur dadurch erklären, dass der verwendete Kleber den Kunststoff des Himmels angelöst hat. Wir bestellen nun einen neuen Himmel, lassen den noch einmal machen und beobachten den in der Werkstatt des Händlers eine Zeitlang
- Die Seitenteile an den Fenstern sind nicht schwarz sondern dunkelgrau. Wenn wir den neuen Himmel dann einbauen, werden wir diese schwarz lackieren.
- Sauteuer. Das angefragte Original Yacht-Teakdeckholz ist unglaublich teuer. Eine Platte sollte über 1000 Euro kosten.
- Sehr aufwändig. Man kann den Holzboden entweder flächig verkleben (dann bekommt man ihn nie wieder raus) oder mit einer flexiblen Unterlage fest verschrauben.
Donnerstag, 7. Juli 2011
Zweite Jahresinspektion beauftragt
Kaum versieht man sich, ist wieder ein Jahr rum und der Defender hat Sehnsucht nach seiner Werkstatt. Diese ist in Landsberg bei Kohler. 10.000 km bin ich im zweiten Jahr gefahren. Beauftragt wurde ausser der Inspektion folgendes:
- Rückrufaktion Handbremse: da kam so ein Wisch von Land Rover; muss wahrscheinlich gemacht werden
- Alle Öle wechseln in allen der zahlreich vertretenen Getriebe: zwar nicht im Inspektionsplan, beruhigt jedoch ungemein
- Klappern der Kardanwelle beim Ausrollen: nicht immer, aber immer öfter. Kreuzgelenke? Spiel?
- Korrosion an Spiegelarmen, Hecktritt und Einstiegsschweller habe ich entdeckt – der Händler entdeckt wahrscheinlich noch mehr
- Wenn die Schweller wirklich gewechselt werden sollen, sollte auch wieder die schwarze 3M Safetywalk Folie auf die silbernen Riffelbleche geklebt werden
- Dachhimmel abmontieren und mit schwarzen Alcantara beziehen
- Wenn der Dachhimmel schon mal weg ist, Alubutyl zur Dämmung unters Dach kleben
- Sitze wegmontieren und Alubutyl auf die Radkästen kleben
- Wenn die Sitze schon mal weg sind, den Teppich im Laderaum durch einen Teak Deckboden ersetzen
Labels:
Defender,
Garantie,
Inspektion
Montag, 31. Januar 2011
Erfahrungen im Winter
Der zweite Winter mit dem Defender und er verläuft weitgehend unauffällig.
Diesen Winter habe ich ja erstmals eine Standheizung drin - aber ich muss sagen, man braucht sie nicht so dringend. Nach einer halben Stunde ist der Innenraum zwar behaglich warm (aber nicht der Motor, da Luftheizung). Wenn man dann die Tür ein paar Mal auf und zu macht, ist viel von der warmen Luft wieder draussen. Und wenn man dann den Motor startet, hat man die Wahl mit Gebläse loszufahren und gleich wieder kalte Luft reinzublasen oder ohne Gebläse und mit beschlagenen Scheiben (die Frontscheibenheizung hilft aber ziemlich gut).
An den steil stehenden Scheiben setzt sich nur wenig Schnee fest und die Standheizung tut ihr übriges dazu, um die Reste davon zu entfernen - ich musste niemals kratzen oder kehren. Der Schnee auf der Motorhaube wird dann beim Fahren davongeblasen. Dabei tritt ein weiteres Phänomen auf: die Scheibenwischer vereisen. Das ist wirklich lästig zudem auch die Scheibenwischanlage einfriert - man sieht nichts.
Weiterhin leuchten die schönen LEDs zwar hell - wenn es nicht schneit. Im Schneegestöber setzen sich die LED-Scheinwerfer sofort zu, da sie im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern nicht warm werden und daher den Schnee nicht abtauen.
Angesprungen ist der Defender stets auf Anhieb - auch Kurzstreckenbetrieb und Standheizungseinsatz macht der Batterie nicht zu schaffen. Er nagelt sehr wenig (wenn man 2T-Öl zugibt) und die Heizung wird nach 5 Minuten warm; nach 15 Minuten sehr heiss. Bei extremer Kälte ist die Schaltung anfangs recht schwergängig; aber das ist bei fast jedem Auto so.
Die Sitzheizung brauche ich eigentlich nicht - entweder ist der Innenraum durch die Standheizung vorgewärmt oder die Stoffsitze werden nicht so unangenehm kalt wie z.B. Ledersitze.
Die Seitenscheiben bleiben (dank nano-Versiegelung?) auch recht sauber; Aussenspiegel ebenfalls. Allenfalls beim Aussenspiegel muss man morgens vor dem Einsteigen kurz mit dem Eiskratzer einmal drübergehen. Scheiben und Spiegel beschlagen kaum.
Über mangelnden Grip der DuraTrac Reifen kann ich micht nicht beschweren - höchstens auf blanken Eis - aber das ist auch bei anderen Autos so.
Bei wirklich hohen Schnee ist der Defender natürlich unschlagbar: egal welche Schneeberge im Wege stehen - man fährt einfach drüber.
Hat der Defender eine Heizung? Siehe mein Beitrag von 2016.
Diesen Winter habe ich ja erstmals eine Standheizung drin - aber ich muss sagen, man braucht sie nicht so dringend. Nach einer halben Stunde ist der Innenraum zwar behaglich warm (aber nicht der Motor, da Luftheizung). Wenn man dann die Tür ein paar Mal auf und zu macht, ist viel von der warmen Luft wieder draussen. Und wenn man dann den Motor startet, hat man die Wahl mit Gebläse loszufahren und gleich wieder kalte Luft reinzublasen oder ohne Gebläse und mit beschlagenen Scheiben (die Frontscheibenheizung hilft aber ziemlich gut).
An den steil stehenden Scheiben setzt sich nur wenig Schnee fest und die Standheizung tut ihr übriges dazu, um die Reste davon zu entfernen - ich musste niemals kratzen oder kehren. Der Schnee auf der Motorhaube wird dann beim Fahren davongeblasen. Dabei tritt ein weiteres Phänomen auf: die Scheibenwischer vereisen. Das ist wirklich lästig zudem auch die Scheibenwischanlage einfriert - man sieht nichts.
Weiterhin leuchten die schönen LEDs zwar hell - wenn es nicht schneit. Im Schneegestöber setzen sich die LED-Scheinwerfer sofort zu, da sie im Gegensatz zu herkömmlichen Scheinwerfern nicht warm werden und daher den Schnee nicht abtauen.
Angesprungen ist der Defender stets auf Anhieb - auch Kurzstreckenbetrieb und Standheizungseinsatz macht der Batterie nicht zu schaffen. Er nagelt sehr wenig (wenn man 2T-Öl zugibt) und die Heizung wird nach 5 Minuten warm; nach 15 Minuten sehr heiss. Bei extremer Kälte ist die Schaltung anfangs recht schwergängig; aber das ist bei fast jedem Auto so.
Die Sitzheizung brauche ich eigentlich nicht - entweder ist der Innenraum durch die Standheizung vorgewärmt oder die Stoffsitze werden nicht so unangenehm kalt wie z.B. Ledersitze.
Die Seitenscheiben bleiben (dank nano-Versiegelung?) auch recht sauber; Aussenspiegel ebenfalls. Allenfalls beim Aussenspiegel muss man morgens vor dem Einsteigen kurz mit dem Eiskratzer einmal drübergehen. Scheiben und Spiegel beschlagen kaum.
Über mangelnden Grip der DuraTrac Reifen kann ich micht nicht beschweren - höchstens auf blanken Eis - aber das ist auch bei anderen Autos so.
Bei wirklich hohen Schnee ist der Defender natürlich unschlagbar: egal welche Schneeberge im Wege stehen - man fährt einfach drüber.
Hat der Defender eine Heizung? Siehe mein Beitrag von 2016.
Labels:
Defender,
Kaufberatung,
Winter
Abonnieren
Posts (Atom)







